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Obdachlose haben eine 30 Jahre geringere Lebenserwartung

Obdachlose Menschen haben im Schnitt eine 30 Jahre geringere Lebenserwartung als "Normalbürger". Das Lebensalter von obdachlosen Personen liegt derzeit bei 46,5 Jahren.

Das gab der Hamburger Rechtsmediziner Klaus Püschel jetzt bekannt. Dabei seien die Krankheiten, an denen die Obdachlosen leiden, in der Regel gut behandelbar.

"Das Gesundheitssystem mit seinen Krankenhäusern, Kliniken, Altenheimen und Hospizen ist auf diese Randgruppe nicht eingestellt", sagte Diakonie-Ärztin Frauke Ishorst-Witte.


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WebReporter: Saftkopp
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Leben, Gesundheit, Alter, Lebenserwartung, Obdachlose
Quelle: www.bz-berlin.de

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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02.06.2011 17:51 Uhr von Baron-Muenchhausen
 
+6 | -6
 
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Das ist doch mal eine frohe Botschaft für unsere Sarrazin-Freunde hier am Bord und Uschi von der Leyen im Arbeitsministerium.

[ nachträglich editiert von Baron-Muenchhausen ]
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02.06.2011 18:07 Uhr von syndikatM
 
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02.06.2011 18:20 Uhr von Boron2011
 
+13 | -2
 
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Jetzt: warte ich hier nur noch auf die "Sozialschmarotzer"-Schreiber die bei jedem Thema Harz 4 betreffend rumwettern und ihre abartige Unmenschlichkeit zum Vorschein bringen.

Obdachlose sind der unterste Punkt in der Kette der armen Menschen in Deutschland. Es wird Zeit dass gegen die Armut im Volk etwas getan wird ... und gleichzeitig gegen die Raffgier und den Reichtum bei Politikern !!!

Oft sind diese Menschen ohne Mitverschulden in die Armut gerasselt und haben dann Wohnung, Arbeit und im Prinzip ein menschenwürdiges Leben damit verloren. Sie können sich oft nicht einmal an ein Sozialamt wenden, da sie bedingt durch ihre Armut in Großstädte gewandert sind um dort weniger aufzufallen und so polizeilicher Vertreibung besser aus dem Weg gehen zu können. In Großstädten ist die Überlebenschance auch meist höher, da sie dort auch eher etwas Geld erbetteln können um sich Nahrung zu kaufen. Sozialämter setzen oft voraus, dass man sich an das Amt wendet, wo man zuletzt amtlich gemeldet war und setzen weiterhin auch eine polizeilich gemeldete Wohnung voraus, was für viele Obdachlose eine grosse Hürde darstellt. Obdachlosenheime oder Unterkünfte werden oft auch gemieden, da sie dort noch ihrer letzten Habe beraubt werden.

Wer hier immer noch auf den untersten der Unteren rumhackt oder abfällig über diese Menschen spricht hat in meinen Augen kein besseres Schicksal verdient.
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02.06.2011 20:22 Uhr von Registrator
 
+10 | -1
 
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@Matthias1979: "Hartz4-ler sind der unterste Punkt." - Sind sie nicht.
Jeder bekommt Hartz4, wenn er will." - Wollen sie (die Obdachlosen) nicht. - Ansonsten siehe Boron2011. Aber den Text hast du scheinbar nur überflogen.
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02.06.2011 21:04 Uhr von Boron2011
 
+10 | -1
 
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@Matthias1979: Das denkst auch nur du ...

Ein Obdachloser welcher auf der Strasse sitzt braucht um bei der Arge/Sozialamt vorzusprechen einen Personalausweis.
Dieser kostet Geld und setzt eine Wohnung mit Wohnungsbescheinigung voraus. Für eine Wohnung braucht man wiederum Geld (Miete/Kaution, passende Bonität (Schufa) und evtl. einen Arbeitsvertrag oder Papiere von der Arge). Weiterhin verlangt die Arge diverse Unterlagen wie Bankauszüge, eine Erklärung mit Belegen wie man die letzte Zeit seinen Lebensunterhalt sichergestellt hat etc. All dieses kann ein Obdachloser unmöglich vorlegen.

Scheinbar bist du jemand der niemals so eine Leistung in Anspruch nehmen musste und kennst dich null mit der Materie aus, aber hauptsache hier dicke Sprüche klopfen.

Um in so einer Situatin mitsprechen zu können solltest du dich mal aktiv mit diesen hilfebedürftigen Menschen unterhalten und dich mit ihren Problemen auseinandersetzen. Klugscheisserei ohne Hintergrundwissen bringt niemandem etwas. Genau darum bekommst du von mir auch ein [ - ].
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02.06.2011 23:00 Uhr von Boron2011
 
+4 | -1
 
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@Matthias1979: >> Nö. Es muß nur jemand den Typen kennen.

Die Arge verlangt von Dir nen Personalausweis. Bist du obdachlos heisst das erst einmal zum Einwohnermeldeamt. Beim Einwohnermeldeamt verlangen die mindestens eine Bescheinigung/Erklärung dass derjenige zeitweilig bei wem wohnt. Wenn du meinst kein Problem für Obdachlose bist du nen Realitätsverweigerer. Geh raus, sprich mit den Menschen. Du wirst sehen dass sich fast niemand für diese Menschen einsetzt, geschweige denn so einen Wohnungsbeleg ausstellt.

>> Bei "Ich hab kein Konto" will auch die Arge auch nichts sehen.

Ich sprach von diversen Unterlagen, nicht von einer. Klar bei der Bankauskunft kann man sagen "... habe ich nicht". Problematischer wirds bei anderen Formularen und Belegen die man vorweisen muss.

>> Jetzt wirds Unsinn.

Absolut kein Unsinn. Beim Antrag auf Harz 4 wie auch früher wo es noch das Sozialamt gab wird so eine Erklärung verlangt um sicherzustellen, dass der Antragsteller keine versteckten Einkommen, Geldreserven oder anderes hat. Dass du diese Erklärung für Unsinn hälst zeigt mir wie sehr du dich mit der Materie auskennst.
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03.06.2011 01:01 Uhr von ryzer
 
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revolution!!!! muss man doch mal auf die Straße gehen (blöd formuliert^^)
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03.06.2011 04:34 Uhr von Actraiser
 
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wir leben doch in einem sozialstaat, es dürfte gar keine obdachlose geben.

ich kenne jemanden, der aus seiner wohnung flog und dadurch selbst als obdachlos gemeldet war.
das amt bezahlte ihm eine eigene bude mit grundausstattung

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