02.06.11 12:06 Uhr
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Wieder stirbt ein Deutscher Soldat bei einem Anschlag in Nordafghanistan(Update)

In der Provinz Baghlan gab es ein Sprengstoffattentat, bei dem ein deutscher Bundeswehrangehöriger ums Leben kam.

Außerdem sollen fünf Soldaten bei diesem Anschlag verletzt worden sein. Zwei von ihnen erlitten massive Verletzungen und drei andere wurden leicht verletzt.

Die Taliban haben sich schon zu diesem Attentat bekannt.


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WebReporter: mcbeer
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Update, Anschlag, Soldat, Deutscher, Nordafghanistan
Quelle: web.de

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15 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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02.06.2011 12:40 Uhr von Perisecor
 
+24 | -12
 
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@ Mawisto: Spannend, wo sich die Taliban doch hauptsächlich aus Leuten rekrutiert, die eben keine Afghanen sind.

Aber solches Detailwissen ist an deutschen Stammtischen natürlich nicht zu erwarten.
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02.06.2011 12:49 Uhr von darthklo15
 
+7 | -8
 
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minus für mawisto: schon aus prinzip
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02.06.2011 13:18 Uhr von Sonric
 
+9 | -17
 
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ich kann mit mördern die getötet werden kein mitleid empfinden
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02.06.2011 13:19 Uhr von Kaan71
 
+7 | -5
 
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Naja, eigentlich sollte es gefallen heissen Die Deutschen führen ja Krieg dort, wenn sie welche Umbringen, heisst es ja auch nicht Anschlag.

DIe Afghanen können halt net offen kämpfen wie die westlichen Eindringlinge.
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02.06.2011 13:48 Uhr von Perisecor
 
+4 | -7
 
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@ Kaan71: "DIe Afghanen können halt net offen kämpfen wie die westlichen Eindringlinge. "

Das ist falsch. Sowohl die Nordallianz, als auch die ANA, welche sich hauptsächlich aus Afghanen rekrutieren, haben in der Vergangenheit und Gegenwart offen gekämpft - meistens gegen Tadschiken, Usbeken, Saudis, Pakistani (etc. etc. etc.), die sich Taliban nennen.
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02.06.2011 13:51 Uhr von Fixiebaer
 
+4 | -2
 
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Wer hat Schuld? Ich denke unsere Regierung, die diesen Einsatz, sowie die Verlängerung beschlossen hat,
ist mindestens genauso für unsere gefallenen und verwundeten Soldaten verantwortlich,
bzw. daran Schuld, wie die Taliban.



[ nachträglich editiert von Fixiebaer ]
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02.06.2011 14:04 Uhr von CoffeMaker
 
+8 | -7
 
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"Sie verteidigen sich gegen die Leute, (Terroristen )die in bösen Absichten in ihr Land einmarschiert sind. "

Lassen wir die Absichten mal beiseite.
Verteidigung und Terrorismus sind 2 verschiedene Paar Schuhe.
Sich in militärischen Einheiten, die als solche auch gekennzeichnet sind, sammeln und offene Offensiven starten würde man als Kampf bezeichnen, egal ob der Eindringling in guten oder schlechten Absichten ins Land kam.. Alles andere ist Terrorismus. Es hatte einen guten Grund warum früher Partisanen und Doppeluniformträger ohne viel Gerede aufgeknüpft wurden.

Soldaten sind auch nur Menschen die mehr oder weniger freiwillig sich zum Werkzeug machen, was aber nicht bedeutet das sie deswegen hinterhältig getötet werden dürfen.


"ich kann mit mördern die getötet werden kein mitleid empfinden "

In bewaffneten Konflikten gibt es keine Mörder, es sei sie halten sich nicht an die Genfer Konventionen.
Deiner einer würde sich natürlich lieber blöckend wie ein Schaf abschlachten lassen. Alles klar.
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02.06.2011 15:00 Uhr von jschling
 
+2 | -3
 
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@CoffeMaker: ich weiss nicht in welcher Zeit du lebst, aber zumindest hierzulande hab ich schon lange keine edlen Ritter mehr gesehen

also möchtest du mit deiner Definition sagen, dass die NATO-Streitkräfte die da um Sicherheit im Lybien bemühen Terroristen sind ?!
ab wann wird denn ein Angriff zum Terrorismus, wenn ich z.B. im klimatisierten Kampfhubschrauber durch Afghanistan fliege und weballer was mir nicht gefällt - von ehrenwerten Kampf kann man da ja nun nicht gerade sprechen
aber ist natürlich was anderes, zum einen weil das "wir" sind und nicht zu vergessen, dass die sich auch jedesmal entschuldigen für ihre Kolateralschäden, aber lässt sich halt nicht vermeiden.
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02.06.2011 15:00 Uhr von sabun
 
+4 | -1
 
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Beileid an den Soldaten.
Ich frage mich immer noch was deutsche Soldaten dort zu suchen haben?. wann hat Afganistan den Krieg an Deutschland erklärt? Und warum? Ist mir irgendwie entgangen. Oder warum hat Deutschland den Krieg erklärt?
Dieser Einsatz kostet der BRD Leben und Geld. Beides davon haben wir zu wenig.
Ein unsinniger Einsatz bzw. Krieg.
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02.06.2011 16:15 Uhr von CoffeMaker
 
+3 | -1
 
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"ich weiss nicht in welcher Zeit du lebst, aber zumindest hierzulande hab ich schon lange keine edlen Ritter mehr gesehen"

Krieg ist ein schmutziges Geschäft, das Einhalten von Regeln ist daher zwingend notwendig damit Konflikte nicht ins Maßlose eskalieren -> siehe Massaker
Das hat nichts mit edle Ritter zu tun.

"also möchtest du mit deiner Definition sagen, dass die NATO-Streitkräfte die da um Sicherheit im Lybien bemühen Terroristen sind ?!"

Wieso? Die NATO operiert als klar sichtbarer Miliärverband und greift militärische Ziele an. So wird es jedenfalls gesagt. Ich kann da nichts von Terrorismus erkennen. Ob das ganze natürlich rechtens ist steht auf einem anderen Blatt.

"ab wann wird denn ein Angriff zum Terrorismus, wenn ich z.B. im klimatisierten Kampfhubschrauber durch Afghanistan fliege und weballer was mir nicht gefällt - von ehrenwerten Kampf kann man da ja nun nicht gerade sprechen"

Wenn es sich um bewaffnete Einheiten handelt die angegriffen werden ist es kein Terrorismus.
Die Sache mit unterschiedlichen Waffentechnologien, es ist unverantwortlich wenn man als Führer seine Soldaten gegen etwas antreten läßt die in Mannschaft und Technik überlegen sind. Das zeigt das den Talibanführer die Menschleben egal sind die sie da verheizen. Und von verheizen kann man da sprechen wenn ich den Leuten eine AK in die Hand drücke und sie gegen Kampfhubschrauber antreten lasse statts einfach zu warten bis der Gegner sich wieder verzogen hat und die Chancen der Machtübernahme wieder besser stehen bzw. den Leuten die Art Waffen gebe die sie brauchen um Erfolg zu haben.

[ nachträglich editiert von CoffeMaker ]
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02.06.2011 16:17 Uhr von ElChefo
 
+2 | -5
 
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1984: "spannend wie ahnungslose leute wie du einfach irgendetwas in den raum plappern ohne auch nur einen bruchteil an informationen zu kennen :) "

Dann ists ja gut, das wir dich als Messias haben, der uns die Faktenlage erläutern kann.

...dummerweise sprichst du hier mit Leuten, die vor Ort waren - und du halt nur der kleine Stammtisch-Theoretiker bist. Aber passt schon. Du weisst ja alles.

Was machen Doku Umarows Leute in Qalat und Emam Saheb? Wie kommen Leute wie Eric Breiniger nach Isar Khel, Taloqan und Khowst? Sind das afghanische Freiheitskämpfer?

...lauf, kleiner Troll, lauf.
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02.06.2011 16:49 Uhr von ElChefo
 
+1 | -3
 
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Coffee: "Wenn es sich um bewaffnete Einheiten handelt die angegriffen werden ist es kein Terrorismus."

Ganz so einfach ist es auch nicht.

Es ist schon Terrorismus, wenn es sich bei den Angreifern um nicht uniformierte, unorganisierte, die Waffen verdeckt tragende Individuen handelt, die ihre Angriffe ohne Unterscheidung und ohne Abwägung Nutzen vs. Gefährdung Unbeteiligter durchführen.
...das ist dann sogar nicht nur Terrorismus, sondern ein Kriegsverbrechen, durchgeführt von Terroristen.

Ansonsten hast das schon treffend beschrieben.
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02.06.2011 16:59 Uhr von certicek
 
+3 | -3
 
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"Begriffe wie Guerrillero, Partisan oder Terrorist sind also Etiketten, die jemandem von anderen aufgeklebt werden. Meine Tante Frieda nannte klebriges saures Zeug Marmelade und hatte auch diverse Etiketten dafür bereit. Aber aus dem sauren, klebrigen Zeug wurde eben doch keine Erdbeermarmelade, wenn sie das Etikett aufklebte."

Zitat aus: Freiheitskämpfer, Guerrillero, Partisan oder Terrorist
Jochen Hoff
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03.06.2011 12:58 Uhr von ElChefo
 
+1 | -4
 
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schlotte: Zynischerweise kann man in deinem Post das Wort "Soldat" durch "Feuerwehrmann" und "ferne Länder" durch "Brandherd" ersetzen.

Der Rest beschreibt eigentlich symptomatisch das Desinteresse an der Armee und der vielfältigen Beweggründe, dort hin zu gehen.

...wie beliebig.
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03.06.2011 21:40 Uhr von ElChefo
 
+1 | -0
 
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1984: Wow, gut das wir dich haben, das du uns die Welt verklären kannst.

"keine ahnung, was machen die denn da ?"

In erster Linie gegen alle, die etwas gegen ihre Macht haben. Unterschiedlos: Bauern, Händler, Bürgermeister, Frauen, Kinder... aber das kann ja nicht sein, weil es in dein Weltbild nicht passt.

"wenn die nato eine fremde macht bekämpfen würde in afghanistan"

Zeugt nur noch mehr von deinem Unwissen über die komplexe Struktur der afghanischen Gesellschaft und dem Aufbau der aufständischen Bewegungen. Die stündlich wechselnden Loyalitäten, die absolute Unterlegenheit der Dörfer, die Ausgeliefertheit gegen die Taliban und die Skrupellosigkeit letzterer sprechen eine deutliche Sprache. Aber kann ja auch nicht sein, weil nicht kompatibel mit deinem Weltbild.
Die EINZIGEN, die auch nur HALBWEGS für sich in Anspruch nehmen KÖNNTEN, irgendwie afghanisch zu sein, ist HiI-G, aber das wird dir wiederum auch nichts sagen, weil du vorsätzlich keine Ahnung von gar nichts hast. Und dann? Dann könntest du dich mal umhören, was die Afghanen von dieser "Partei" halten. Und wieder würde dein Weltbild einfach mal zerfallen. Muss ein trauriges Leben sein.

"exakt indem sinne kämpfen die verschiedensten volksgruppen gegen die aus ihrer sicht illegalen invasoren aus europa und amerika und natürlich siegen sie weil das volk SIE SELBST sind."

Vollkommener Mumpitz. "Die Taliban" sind nicht "die Afghanen". Die Taliban sind schon mal gar keine "We the People"-Bewegung, wie du es hier so romantisierst. Die repräsentieren nur EINS: Ihre eigene Macht über alles und jedem im Land. Um mehr geht es denen nicht.

Wären sie "das Volk", wie kommt es zu den ethnischen Säuberungen gegenüber etwa den Hazara? Oh. Sorry. Sowas kümmert dich ja nicht - weil der böse Westen ja viel besser zu bashen ist. Du redest hier so einen scheinheiligen Mist und begreifst nicht mal im Ansatz, was für mörderische Bestien du auch noch verteidigst.

"obwohl die amis "nur" 50 000" tote hatten aber die vietnamesen millionen"

Plain and simple : falsch. Aber das würde ja auch nicht in dein Weltbild passen.

"du verstehst weder etwas von afghanistan noch warum technische überlegenheit keinerlei bedeutung hat in einem partisanenkrieg dessen kämpfer aktiv von der dort lebenden bevölkerung geschützt und gestützt wird."

Wenn es dir hilft, dich in deiner kleinen Plastikwelt zurechtzufinden, bitte. Aber es macht es um keinen Deut richtiger, was du hier absonderst.

Lachhaft. Du Medienopfer tust mir aufrichtig leid.

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