02.06.11 07:47 Uhr
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Katholischer Ärzteverband will Homosexualität mit Homöopathie heilen

Der "Bund Katholischer Ärzte" hat auf seiner Webseite Behandlungsmethoden gegen Homosexualität vorgestellt. Obwohl festgestellt wird, dass Homosexualität "keine Erkrankung" ist, werden danach Therapieansätze genannt.

Laut Autor Gero Winkelmann, der sich auf Homöopathie spezialisiert hat, befänden sich viele Homosexuelle in "einer geistig-psychischen Notsituation." Seine Therapieansätze sammelte er aus der Fachliteratur, sowie aus der Lehre der katholischen Kirche und der Bibel zusammen.

Der Lesben- und Schwulenverband in Deutschland bezeichnet diesen Ansatz als "Zumutung" und "Beleidigung". Es werde gerade bei homosexuellen Jugendlichen und deren Eltern eine weitere Verunsicherung ausgelöst, wenn bei nicht vorhandenen Krankheiten mit wirkungslosen Medikamenten geworben würde.


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WebReporter: urxl
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Wissenschaft, Homosexualität, Therapie, Bund, Homosexuelle, Homöopathie
Quelle: www.spiegel.de

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59 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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02.06.2011 07:47 Uhr von urxl
 
+30 | -2
 
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Ich habe mal versucht, den Spiegel-Online-Artikel so gut es geht neutral wiederzugeben. Dieser Schwachsinn spricht eigentlich für bzw. gegen sich.
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02.06.2011 08:17 Uhr von Mayana
 
+30 | -16
 
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Idioten! Das ist doch nicht den ihr Ernst! Das ist doch ´n Widerspruch in sich von den Idioten: Homosexualität ist keine Krankheit, aber wir therapieren was das Zeug hält. -.-

Ich stimme dem auch vollkommen zu, dass gerade Jugendliche und es gibt ja auch schon Kinder, die sowas in der Richtung spüren, total verunsichert und verwirrt werden, wenn ihnen dann ihr Arzt sagt, dass das nicht gut ist und er ein Mittelchen dagegen hat.

Purer Schwachsinn. Ich hoffe, dass die Krankenkassen dagegen protestieren, wenn irgendein Idiot das verschreibt.
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02.06.2011 09:21 Uhr von Bildungsminister
 
+30 | -10
 
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Für mich immer wieder eine Form eines Offenbarungseides der Kirche, wie sehr sie doch immer noch im Mittelalter lebt. Wer gibt denn überhaupt der Kirche das Recht und die Legitimation über andere richten und urteilen zu dürfen. Den Status als moralische Instanz hat die Kirche insbesondere auch nach den Ereignissen des letzten Jahres doch längst verwirkt.

Was die Öffentlichkeit längst verstanden hat, dass ist bei der Kirche einfach noch nicht durchgedrungen. Die Zeiten, in denen sich Menschen durch eine moralische Instanz haben leiten lassen, die selbst keinerlei Moral besitzt, sind längst lange vorbei.

Ja, ich als Familienvater, gebe meinen Kindern durchaus christliche Werte mit, wie z.B. Nächstenliebe, Respekt vor dem Menschen an sich, und derlei Dinge, aber am Ende sind das doch nur menschliche Werte. Wie soll man sich ein Kind an etwas orientieren lassen, was eben solche Werte selbst mit Füßen tritt?

Homosexualität ist heute etwas vollkommen normales, wenn auch es sicherlich noch genug verbohrte Menschen gibt. Wobei das genau solche Menschen sind, die bei jeder Gelegenheit auf die Kirche schimpfen, aber wenn es um Homosexualität geht, dann berufen sie sich genau auf eben diese. Doppelmoral nennt man so etwas, oder auch einfach nur Dummheit.

Im Übrigen hat es Homosexualität schon immer gegeben. Als großer Fan des Keltentum weiß ich z.B., dass es bei eben diesen vollkommen normal war, das die Männer die meiste Zeit ihres Lebens mit anderen Männern zusammen gelebt haben, und auch den Beischlaf praktiziert haben. Und derlei beispiele gibt und gab es immer. Am Ende ist es doch nur die Kirche, welche uns etwas anderes erzählen will, und komischerweise geben ihr in diesem Fall viele Recht, um sie dann an anderer Stelle wieder zu verfluchen.

Live and let live, oder Leben und leben lassen. In welcher Zeit leben wir denn, dass wir meinen uns über so etwas ein Urteil erlauben zu dürfen, oder es gar zu verteufeln, oder auch heilen zu wollen.

Am Ende kann die Kirche natürlich gern bei ihren Mitarbeitern anfangen. Eventuell gibt es ja auch was Homöopathisches, oder was von Ratiopharm gegen Pädophilie.

Da könnt ich mich schon wieder aufregen, und das um 9 Uhr morgens auf nem Feiertag.
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02.06.2011 09:34 Uhr von Bildungsminister
 
+40 | -8
 
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Wer dich , lieber Mawisto, hier zur moralischen Instanz erkoren hat weiß ich nicht, aber ob deiner sonstigen Kommentare hier bei SN verwundert es mich wenig, noch tangiert es mich in irgendeiner Form.

Das du mir vorschreiben willst wie ich meine Kinder zu erziehen habe lässt doch sehr tief blicken, und es fragt sich was denn nun tatsächlich krankhaft ist?

Deine mittelalterliche Sicht der Dinge ist für mich vollkommen legitim, manche Menschen schaffen es eben nicht sich weiter zu entwickeln, trotzdem musst du mir deine Vorstellungen nicht auf zwängen.

Im Übrigen müssten meine Kinder deutlich mehr Angst vor Menschen wie dir haben, als vor Menschen die so leben wie sie leben wollen. Es sind Menschen wie du, welche eine Gesellschaft gefährden, und damit zur Gefahr auch für meine Kinder werden. Wenn also überhaupt, würde ich meine Kinder vor einer zum Glück zahlenmäßig minderen Art von Menschen wie dir warnen. Da wären sie deutlich besser beraten damit.

[ nachträglich editiert von Bildungsminister ]
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02.06.2011 10:15 Uhr von artefaktum
 
+27 | -6
 
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Stellt sich die Frage inwieweit der Katholische Ärzteverband in einer geistig-psychischen Notsituation ist.

[ nachträglich editiert von artefaktum ]
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02.06.2011 10:17 Uhr von wordbux
 
+24 | -5
 
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Katholischer Ärzteverband: Dieser Katholischer Ärzteverband sollte mal lieber die Kinderfi****ei in der Kirche therapieren.
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02.06.2011 10:21 Uhr von Veejayone
 
+18 | -3
 
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Als ich die News las befürchtete ich schon schlimmes hier bei den Kommentaren, den Beitrag von "Bildungsminister" finde ich einfach klasse. Danke dafür
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02.06.2011 10:27 Uhr von urxl
 
+17 | -2
 
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@Mawisto: Deine Beiträge haben eine Qualität nahe an: "Gib ihnen Zäpfchen, die wollen doch was fürn A...."

Sorry, aber der Schock fürs Leben für Kinder ist - wenn es ihn denn gibt - nur ein Resultat der völlig verblödeten Erziehung der Eltern.
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02.06.2011 10:36 Uhr von Allmightyrandom
 
+12 | -3
 
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Zustimm: "
Sorry, aber der Schock fürs Leben für Kinder ist - wenn es ihn denn gibt - nur ein Resultat der völlig verblödeten Erziehung der Eltern. "


Dem hab ich nichts hinzuzufügen

"unterschreib"
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02.06.2011 10:46 Uhr von MaxBoulet
 
+7 | -33
 
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02.06.2011 10:56 Uhr von dogdog
 
+26 | -6
 
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man sollte Religion als Krankheit bezeichnen..

und MaxBoulet sollte als Krank eingestuft werden.



[ nachträglich editiert von dogdog ]
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02.06.2011 11:00 Uhr von Sje1986
 
+12 | -2
 
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Ja Sicher Homosexualität ist doch keine Krankheit, so ein Quatsch.
Die Katholischen Ärzte sollten mal lieber überlegen wie ihre Priester von ihrer Pädophile heilen können, damit die nicht mehr kleine Kinder missbrauchen !
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02.06.2011 11:06 Uhr von CageHunter
 
+4 | -2
 
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Ständig kommen neue Fälle von Kindesmissbrauch innerhalb kirchlicher Einrichtungen ans Tageslicht und die ERDREISTEN sich lieber die Homosexualität "heilen" zu wollen!?
Mal wieder ein unfassbares Beispiel für die krankhafte Sichtweise einiger Gläubiger. Soll ich das so verstehen, dass es normal ist das Leben von Kindern völlig zu zerstören, aber wehe mir kommen Lesben/Schwule ins Haus?

Wären alle gläubigen so drauf wäre es dringend an der Zeit diesen "Glauben" zu "heilen", gibts doch bestimmt homöopathische Mittel für...
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02.06.2011 11:10 Uhr von holaa
 
+4 | -3
 
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die sollen lieber erst mal die kath. Priester und Pfarrer heilen, bevor sie sich auf die allgemeine Gesellschaft stürzen.
Wobei ich denke, jeder kann selbst entscheiden, ob er lesbisch oder schwul ist. Ich selber bin bi und damit glücklich*g
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02.06.2011 11:14 Uhr von artefaktum
 
+13 | -1
 
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Leute die gegen Homosexuelle wettern haben ja meist Angst vor der eigenen latenten Homosexualität, die sie dann in anderen bekämpfen.
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02.06.2011 11:27 Uhr von darthklo15
 
+7 | -1
 
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@Normalität: wüsste doch zu gerne wie so viele darauf kommen, dass normalität etwas erstrebenswertes ist.

Und frage mich was der ZdJ wohl dazu sagt.

PS:
Falls Jesus jemals existiert hat war er wohl schwarz oder zumindest ziemlich braun...
Ich weis passt nicht zum thema aber musste raus
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02.06.2011 11:29 Uhr von XvT0x
 
+12 | -0
 
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lol: katholischer ärzteverband will homosexualität mit homöopathie heilen.

ich fasse zusammen:

ein verein, gegründet im glauben an märchen, bekämpft eine nicht vorhandene krankheit mit nicht wirksamen mitteln.

hört sich eher wie ein schlechter hollywood film an.
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02.06.2011 11:53 Uhr von Floppy77
 
+4 | -2
 
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Woher weiss ich, welche Ärzte in diesem Bund Mitglied sind? Die würde ich dann meiden...

Die sollten sich mal lieber selber auf ihren Geisteszustand untersuchen lassen. Therapieansätze in der Bibel und der Lehre der katholischen Kirche suchen.
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02.06.2011 11:57 Uhr von Jack_Sparrow
 
+6 | -3
 
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Katholische Ärzte kann man auch heilen...allerdings nur mit einer Tracht Prügel.
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02.06.2011 12:15 Uhr von U.R.Wankers
 
+5 | -2
 
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die sollten ihren eigenen Dachschaden therapieren: lassen
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02.06.2011 12:18 Uhr von fumah88
 
+4 | -19
 
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02.06.2011 12:34 Uhr von Tobi1983
 
+6 | -3
 
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Ihr blöden Homo-Hasser: Ihr seit so dumm. Nur weil ihr selber im Leben nix geschissen bekommt, müsst ihr auf anderen rumhacken. Erbärmlich!
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02.06.2011 12:35 Uhr von fumah88
 
+1 | -16
 
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02.06.2011 12:48 Uhr von Tobi1983
 
+13 | -3
 
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@fumah88: Ich kann "schwul sein" auch nicht verstehen. DOCH jeder soll so leben, wie er es für richtig empfindet. Ein Verwandter von mir ist schwul. Du siehst es ihm nicht an und er ist ganz normal wie jeder andere Mensch. Er hat nur eine andere Sexualität. Ich frage dich ja auch nicht, was du für eine Sexualität hast und verurteile dich daraufhin. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass Schwulenhass insbesondere von bildungsfernen Schichten ausgeht und dass es bei intelligente Leuten (bspw. bei uns an der Uni) kaum noch Schwulenhass gibt. Es ist oft Neid und die eigene Unzufriedenheit, die Leute dazu treibt!

[ nachträglich editiert von Tobi1983 ]
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02.06.2011 13:08 Uhr von fumah88
 
+3 | -16
 
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