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Lage im Jemen wird dramatischer - Diplomaten verlassen das Land

Nach Angabe von Ärzten starben in der Hauptstadt Sanaa 37 Menschen bei heftigen Gefechten zwischen Regierungstruppen und Stammesmilizen. In dem Stadtteil, den die Regierung versuchte, unter ihre Kontrolle zu bringen, hat auch der oppositionelle Stammesführer Scheich Sadek al Ahmar seinen Sitz.

Auch habe die Präsidentengarde, laut Augenzeugen, das Hauptquartier einer Brigade mit Artillerie angegriffen. Diese Brigade ist eigentlich für den Schutz von Regierungsgebäuden zuständig. Grund für den Angriff war der Verdacht, dass der Kommandeur der Brigade sich der Opposition anschließen wolle.

Kuwait und Italien schlossen mittlerweile ihre Botschaften und zogen ihre Diplomaten ab, während die deutsche Botschaft noch besetzt ist. "Es gibt derzeit keine konkreten Pläne, die Botschaft zu schließen, aber wir beobachten die Lage sehr aufmerksam.", hieß es dazu aus dem Auswärtigen Amt.


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WebReporter: elpollodiablo
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Regierung, Jemen, Diplomat, Lage
Quelle: www.tagesschau.de

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01.06.2011 20:07 Uhr von usambara
 
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Präsident Salih spielt die Gaddafi-Karte und hält sich mit Gewalt gegen das rebellierende Volk an der Macht.
Die Frage ist, falls er zu fallen droht, wie verhält sich Saudi Arabien? Wie in Bahrain?