01.06.11 17:16 Uhr
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Geologie: Hawaii-Hotspot liegt woanders als vermutet

Die Hawaiianische Inselkette stellt für Geologen ein ganz besonderes Forschungsobjekt dar, weil sie sich fernab des geologisch hochaktiven Pazifischen Feuerrings befindet. Eine neue Studie von Professor Robert van der Hilst, dem Studenten Qin Cao und mehreren Kollegen förderte erstaunliche Erkenntnisse zutage.

Das Forschungsteam vom Massachusetts Institute of Technology (MIT) und der Purdue University fand heraus, dass die gängige Lehrmeinung über den Hotspot unter Hawaii offenbar nicht korrekt ist. Dieser Theorie zufolge befindet sich die Plume direkt unter der größten Insel (dem "Big Island") Hawaiis.

Mit Hilfe einer neuen Bildgebungstechnik konnten die Wissenschaftler zeigen, dass der Hotspot aber wesentlich weiter westlich liegt. Die Region erhöhter Aktivitäten im Erdmantel ist rund 2.000 Kilometer lang und liegt etwa 600 Kilometer tief. Die aktuelle Theorie muss demnach neu überdacht werden.


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WebReporter: alphanova
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Hawaii, Aktivität, Hotspot, Geologie, Vulkanismus
Quelle: www.astropage.eu

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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01.06.2011 17:16 Uhr von alphanova
 
+8 | -2
 
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Interessante Ergebnisse, die dem neuen Bildgebungsverfahren zu verdanken sind. Offenbar entsteht der Vulkanismus auf Hawaii durch eine Art "Seitenausläufer" des eigentlichen Hotspots.
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01.06.2011 18:54 Uhr von Frudd85
 
+1 | -2
 
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Korrektur: (dem "Big Island") --> (der "Big Island")
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01.06.2011 22:12 Uhr von Nashira
 
+0 | -1
 
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island ist sächlich, also ist "dem" im deutschen mit dem englischen island dahinter schon richtig...

kannst doch nicht einfach den deutschen artikel davor setzen?
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05.06.2011 13:55 Uhr von Frudd85
 
+1 | -1
 
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Funktioniert das wirklich so?
Analog müsste es dann ja auch "das Nottingham Forest" oder "das Mount Everest" heißen, oder?
Sowohl mount(ain) als auch forest ist sächlich.
Aber bei Stehenden Begriffen wie auch "Big Island" (weil das meistens nicht abstrakt ist, sondern sich auf eine konkrete Sache bezieht, also fast schon ein Eigenname ist) wird im Deutschen normalerweise das deutsche grammatische Geschlecht verwendet. Klingt sonst einfach blöd.
Nun gibt es sicher mehrere big islands, im Bezug auf Hawaii aber (und der Bezug ist ja klar) und allein angesichts der Tatsache, dass der Autor den Begriff groß geschrieben und in Anführungszeichen gesetzt hat ("Big Island"), dürfte sich der Begriff auf eine konkrete Insel beziehen und damit nicht abstrakt sein. Und dann müsste dasselbe gelten wie bei DEM Mount Everest und DEM Nottingham Forest, oder?
Lass mich aber gerne auch korrigieren, falls ich mich irre.

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