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Androhung einer Krankschreibung berechtigt zur fristlosen Kündigung

Trotz erfüllter Wochenarbeitszeit bekam ein Berufskraftfahrer Freitagnachmittag eine weitere Fahrt auferlegt. Er erklärte seinem Chef gegenüber eine Fußverletzung, weshalb er im Streit mit Krankschreibung drohte. Später meldete er seinem Chef telefonisch eine einwöchige Krankschreibung.

Laut Landesarbeitsgericht Rheinland- Pfalz berechtigt die Androhung einer Krankschreibung eines Angestellten zu einer außerordentlichen Kündigung, da die wirtschaftliche Schädigung des Arbeitgebers in Kauf genommen wird. Der Kündigungsschutzklage des Kraftfahrers wurde trotzdem stattgegeben.

Die Kündigung gilt nun nicht, da der Arbeitnehmer wirklich krank war. Da die Fußverletzung erwähnt sowie ärztlich bescheinigt wurde, liegt kein fehlender Arbeitswille vor. Das Gericht urteilte am 16.12.2010 unter dem Aktenzeichen 10 Sa 308/10. Eine Revision beim Bundesarbeitsgericht ist ausgeschlossen.


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WebReporter: Berufspsycho
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Urteil, Kündigung, Androhung, Krankschreibung
Quelle: www.versicherungsjournal.de

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23 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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01.06.2011 14:03 Uhr von Berufspsycho
 
+35 | -2
 
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Erfreuliche Rechtssprechung!
Natürlich muss ein Arbeitgeber Rechte haben, seine Reaktion kann ich ob der Situation erstmal nachvollziehen, aber Angestellte sollten sich nicht trotz Beschwerden kaputt arbeiten.
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01.06.2011 14:25 Uhr von shadow#
 
+25 | -9
 
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Bizarrer Unsinn: "berechtigt die Androhung einer Krankschreibung eines Angestellten zu einer außerordentlichen Kündigung, da die wirtschaftliche Schädigung des Arbeitgebers in Kauf genommen wir"

Entweder man ist krank und hat das ärztlich bescheinigt oder nicht.
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01.06.2011 14:27 Uhr von failed_1
 
+32 | -66
 
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01.06.2011 14:35 Uhr von artefaktum
 
+16 | -17
 
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@failed_1: "Oder am Vortag saufen und danach kann man nicht arbeiten... UND DAS ENTSCHULDIGEN DIE ÄRZTE NOCH!!!!"

Für den einen Tag brauchst du doch gar kein Attest vom Arzt.
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01.06.2011 14:42 Uhr von Seb916
 
+30 | -3
 
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@failed_1: ich kann beide Seiten verstehen, aber ich vermute in den meisten Fällen, in denen Krankenscheine ausgenutzt werden ist etwas grundlegendes falsch. Wenn zwischen Betrieb und Mitarbeiter ein gesundes und gutes Verhältnis besteht dürfte die Hemmschwelle für unbegründete Krankmeldungen stark steigen.
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01.06.2011 14:55 Uhr von Marvolo83
 
+10 | -12
 
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2 Punkte 1. Wer krank ist, ist krank und das bestätigt auch der Arzt nach bestem Wissen und Gewissen!

2. ABER: wenn man so doof ist und dass dann noch ankündigt.... sorry, dann kann man dem Herrn auch nicht mehr helfen.
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01.06.2011 15:02 Uhr von CoffeMaker
 
+47 | -2
 
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"Entweder man ist krank und hat das ärztlich bescheinigt oder nicht. "

Nein. Folgendes Szenario: Du ziehst dir bei irgendwas eine Verletzung zu, gehst aber nicht zum Arzt, beißt die Zähne zusammen weil du weißt das dich die Firma braucht.
Nun ballert dir dein Chef Überstunden rein wo du so schon dich durch die normale Arbeitszeit durchbeißen musstest.
Mehr als sagen kann du es dem Chef nicht, wenn der Chef natürlich alles verharmlost weil er die Stärke der Schmerzen bei dir nicht kennt und das vielleicht als Ausrede auffasst, dann ist klar das es zum Streit kommt.
Es wird also deine Loyalität zur Firma, in dem du nicht gleich zum Arzt gehst, mit Kündigung gedankt.
Der Chef hätte auch sagen können "ok dann kurier dein Bein übers Wochenende" , aber den meisten ist es egal, die würden dich auch noch aus den Augen blutend arbeiten lassen wenns um Geld geht.

Man sollte das mal aus diesem Blickwinkel betrachten.
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01.06.2011 15:05 Uhr von kostenix
 
+17 | -1
 
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@marvolo83: und was ist, wenn: ich am montag rumkränkel (also wenn ich merke, dass ich krank werde), dem chef sage, dass ich eventuell krank werde und mich krankmelden müsste, und dies am nächsten tag auch mache, weil es einem nachts total scheisse ging?

es ist eigentlich so gesehen nur NETT wenn man dem arbeitgeber bescheid gibt, da dieser ja noch nach einer vertretung suchen kann... oder irre ich mich jetzt total?
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01.06.2011 15:06 Uhr von EvilMoe523
 
+4 | -2
 
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@ shadow#: Wieso ist das Blödsinn?

So neu ist die Möglichkeit nicht, dass man dadurch gekündigt wird.

In diesem Fall stehe ich natürlich hinter dem Arbeiter, wenn er wirklich Beschwerden hatte und es dem Chef versuchte mitzuteilen...

... aber dann gibts ja noch die Honks denen was in der Firma nicht passt und dann noch Kollegen oder am dümmsten noch dem Chef sagen "Da mach ich halt krank" und sich dann einfach nen Krankenschein vom Arzt holen, dass is ja nun kein Akt.

Wenn man solche Leute dann kündigt, sind sie selber dran schuld. Selbst KrankMACHER sollten immer noch so viel Köpfchen haben, es einfach zu machen und nicht vorher im gesunden Zustand androhen oder auch nur Witze drüber machen, wenn sie darauf dann wirklich fehlen. :)
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01.06.2011 15:31 Uhr von Azureon
 
+8 | -9
 
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Auf deutsch heisst das: Jeder Arzt der dich krankschreibt ist erstmal kategorisch ein Lügner und ein Krankenschein ist eine Ausrede nicht arbeiten zu müssen.
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01.06.2011 16:00 Uhr von artefaktum
 
+10 | -0
 
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@mcmoerphy: "Aber dann noch dem Chef mit Krankschreibung drohen, ich glaube es hakt!"

Das finde ich auch nicht richtig.

"von der Firma zu halten die ihm Lohn und damit Brot gibt."

Nun ja. Die Firma bekommt ja von ihm seine Arbeitskraft. Das ganze ist also ein Tausch. Würde der Arbeitgeber seinen Arbeitnehmer erpressen wäre es genau so falsch.
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01.06.2011 17:05 Uhr von Winneh
 
+7 | -1
 
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mcmoerphy: Sorry, aber du hast einen an der Muschel!
Für wen hälst du dich bitte, das du über Krankheiten oder Verletzungen anderer Menschen urteilst? DAS ist mal das allerletzte!
CoffeMaker hat die Situation doch perfekt beschrieben!
Wenn ich krank/verletzt bin aber nicht zum Arzt gehe weil ich die Zähne zusammen beisse und mich der Chef dann noch mit Überstunden dichtballert weil er meint "man solle sich nicht so anstellen", ist das völlig ok das der Arbeitnehmer dann auf Stur stellt, er hätte sich schliesslich schon lange krankschreiben lassen können!. Die Tür schwingt in beide Richtungen..

"Solche Typen kenne ich zur Genüge immer schön die Hand aufhalten, aber Wehe wenn Mehrarbeit am Freitag Nachmittag ansteht, dann vergessen viele das diese dem Wohle und dem Fortbestand der Firma zugute kommt."

Einfacher ausgedrückt -> dem Wohle und dem Fortbestand des "Arbeitgebers" zugute kommt

Was macht eine Firma, die von seinen Angestellten so denkt wie du, FÜR ihre Angestellten?
Genau NIX!
Nur weil man Menschen arbeit gibt, ist man noch lange kein König oder sollte sich für was besseres halten - denn ohne genau diese Arbeitskräfte wäre der Arbeitgeber gar nichts, aber das wird bekanntlich am liebsten verdrängt!

Da Wird am Lohn geknausert, die Leute werden nur gedrückt und wenn dem Chef was nicht passt, bekommen sie noch Fusstritte hinterher - solche Arbeitgeber kennen wir alle zur genüge, hauptsache Geld, Geld, Geld - selbst wenn die Menschen dabei vor die Hunde gehen.
Bei solch dämlichen Sprüchen könnt ich echt ****** !

Quelle: "Das gilt allerdings nicht, wenn der Beschäftigte zu diesem Zeitpunkt tatsächlich krank ist und auf Kosten seiner Gesundheit weitergearbeitet hat"
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01.06.2011 17:06 Uhr von mahoney2002
 
+14 | -0
 
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Als ich, das letzte mal Krankgeschrieben war ( ist es 6 oder 7 Jahre her ? ) war der Cheff auch selbst Schuld.
In den anderen Jahren und Firmen war ich höchstens mal einen Tag krank, da hab ich mich dann durch Anruf entschuldigt und gut war es.
Wenn ich aber im Akkord für wenig Geld buckel wie ein Bekloppter, ständig die Lohnchecks platzen ich dann auch bis zu 14 Tage auf einen neuen warten darf und uns dann gesagt wird das wir mehr schaffen müssen, obwohl der Cheff es immer versäumt Material pünktlich zu bestellen und wir den Zeitverlust durch Akkord wieder ausgleichen ohne Lohnplus, einem nach Ansprache wegen Akkordzuschlag gesagt wird wenn es einem nicht passt könnte man ja kündigen, ja dann macht man eben mal 14 Tage krank um dem Idioten zu zeigen wie abhängig er doch von eingearbeiteten Leuten ist die sich für ihn, seine Scheisse und seine Tochter die im 26 Semester studiert, abrackern.

[ nachträglich editiert von mahoney2002 ]
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01.06.2011 18:37 Uhr von jschling
 
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alles korrekt: auch das Urteil :-))

Solange ein Arzt bescheinigt, dass man krank ist, hat daran kein Arbeitgeber und genauso wenig ein Richter was dran zu rütteln - selbst bei einem Arzt als Arbeitgeber wäre das nicht anders.
Bestehen Zweifel am Attest kann man gegen den Arzt natürlich ein Betrugsverfahren einleiten, bzw über die Krankenkasse (glaub ich) eine zweite Diagnose einfordern - ist einem Bekannten von mir so ergangen, da kam nach ca ner Woche "Schein" eine entsprechende Einladung, weil vom Chef angefordert, wobei der Chef aber nicht den Arzt bestimmen kann sondern die Krankenkasse, so nen Vertrauensarzt halt. Dauert aber nen paar Tage, auch der Termin wird ja mitgeteilt, also lohnt nur bei längeren Krankschreibungen und nicht für 3 Tage.

Die Kündigung ist sicherlich OK, wenn man erst damit droht und am nächsten Tag "nur anruft" zur Krankmeldung - in den meisten Firmen muss ein Krankenschein ja erst am 2. oder 3. Arbeitsunfähigkeitstag vorliegen
Ist ja Sache des Betriebes, aber in den meisten Fällen so, weil die Leute dann eventuell tatsächlich nur 1-2 Tage ausfallen - muss ich für jeden Sche*ss zum Arzt und womöglich nur für den Schein 10 Euro Praxisgebühr zahlen, nimmt wohl keiner einen Schein für 1-2 Tage, sondern gleich für die Woche *g*

[ nachträglich editiert von jschling ]
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01.06.2011 20:01 Uhr von WWE-DIVA
 
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in Anbetracht das man als Kraftfahrer eh nix verdient, hätte ich auch krank gemacht, sofern ich auch tatsächlich krank bin, das war er ja hier per Arzt und Verletzung der Fall. Daher fand ich die Kündigung des Arbeitgebers asozial!

wer mir nix gönnt, sprich Sklavengehalt, dem gönne auch ich nix - PUNKT!

Frei nach dem Motto: Wie du mir, so ich dir!
Schlechte Bezahlung würde ich auch mit schlechtem Arbeitswillen ergänzen....es kann nicht sein das in einem "ach so reichen Land" die Arbeitgeber immer nur die Hand aufhalten, aber nix dafür leisten/geben wollen!
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01.06.2011 20:04 Uhr von ToH
 
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sorry, aber sorry, aber die news (obwohl ich sie sehr gut finde) is nach meiner Kenntnis nen bischen falsch wiedergegeben, wodurch leider auch ein etwas falsches Bild entsteht. Meines Wissens nach isses arbeitsrechtlich so, dass eine GEFAKTE Krankschreibung eine Kündigung (auch eine fristlose) rechtfertigt, weil der Arbeitnehmer rechtswidrig seine Arbeitsleistung nich erbringen will. Wenn ich krank bin, trotzdem zu Arbeit gehe, der Chef mich aber mit Arbeit dichtbombt, die ich aufgrund meiner Krankheit aber nich erbringen kann und dann sage "ja gut, dann lass ich mich halt doch krankschreiben" dann is eine Kündigung natürlich NICHT rechtmäßig. Denn man is ja wirklich krank, wie ja auch schon viele hier geschrieben haben....ob einem das vom Arbeitgeber gedankt wird, dass man´s trotz Krankheit versucht hat, das steht natürlich auf nem ganz anderem Blatt....

So wirds auch hier gewesen sein, der Arbeitnehmer is trotz Krankheit zur Arbeit erschienen und als er nichmehr konnte, hat er dem Arbeitgeber gesagt, dass er sich jetzt krankschreiben lässt. Der Arbeitgeber hat vermutet, dass er nur simuliert und auf Verdacht darauf gekündigt. Das Gericht hat nix anderes gemacht, als nach gängier Rechtsprechung zu urteilen, dass die Kündigung zwar rechtmäßig gewesen wäre, wenn der Arbeitnehmer nur blau gemacht hätte, er in diesem Fall aber nunmal wirklich krank war und deshalb durfte er zuhause bleiben...

also eigentich nix neues...
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01.06.2011 20:09 Uhr von WWE-DIVA
 
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Also ich hab mich auch mal krankschreiben lassen. War aber ein absoluter Notfall.

Denn mein Auto war komplett zugefroren und es war extrem kalt, da war einfach nix zu machen. Das Auto war einfach nicht auf zu bekommen. Damit ich meinen Job nicht verlor, hab ich mich einfach krankschreiben lassen. Denn Bus und Bahn gab es nicht, ohne Auto war mein Arbeitsplatz damals nicht zu erreichen.

Und bevor jemand dämliche Kommentare abgibt von wegen Taxi! Hier gleich die passende Antwort: Und wer bezahlt dann die vermutlich 80 DM hin und 80 DM zurück ;-( ? wegen der Entfernung zum Arbeitsplatz.

Ich ganz bestimmt nicht als Teilzeitkraft bei ca. 1200 DM Netto ;-)

Also ich sag mal so, lieber seine Arbeitsstelle retten, statt sie dämlich zu verlieren ;-)
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02.06.2011 08:25 Uhr von Scopion-c
 
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Man sieht wieder: Früher nannte man die Jungs Sklaventreiber oder Ausbeuter. Heute nennt man sie Arbeitgeber, schöner euphemismus.

Das wichtigste aber:

"Nach dem Ergebnis der Beweisaufnahme litt der Kläger zum Zeitpunkt seiner Drohung jedoch tatsächlich unter einer Fußverletzung, die noch am gleichen Tag chirurgisch behandelt und von der Berufsgenossenschaft auch als Arbeitsunfall anerkannt wurde."

und damit hat das Gericht die fristlose Kündigung, die ansonsten statthaft wäre, abgeschmettert.
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02.06.2011 10:18 Uhr von Johnny Cache
 
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Köstlich: Jetzt ist das Ankündigen eines der Rechte eines Arbeitnehmers schon Grund ihm zu kündigen? Klar daß man nicht einfach krank machen kann, aber solange es einem ärztlich attestiert wird ist sowieso nichts zu machen.

Aber wenn ich eine Sache in meinen bisherigen Firmen gelernt habe, dann daß es sich absolut nicht lohnt sich den Arsch aufzureihen und auch noch Krank zu erscheinen, denn letztendlich dankt einem das keiner. Am besten war dann aber das Gejammer daß alles nicht mehr so richtig rund läuft seit sie mir gekündigt haben. War auch echt eine Unverschämtheit von mir nicht mehr zu arbeiten bloß weil ich nicht mehr dort arbeite. ;)
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02.06.2011 12:50 Uhr von xeniu
 
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Kein: Chef der Welt wird dir deine Gesundheit zurückgeben!

Auch nicht der werte "mcmoerphy", wenn er sich überhaupt in einer solchen Position befindet, wenn doch, dann tun mir Ihre Arbeitneh.... ähm sorry Sklaven leid. Wir leben ja in einer Demokratie, da kann ich Ihre Meinung auch öffentlich denunzieren.

Eher wird solch ein Chef mit seinem dicken BMW lachend an deiner Beerdigung vorbeifahren.
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02.06.2011 13:33 Uhr von Winneh
 
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mcmoerphy: Das ist mein einziger Nick, ich habe nie einen anderen besessen - aber leuchtet ein das das zuviel für dich ist.

Deine Meinung interessiert mich herzlich wenig. Nur wenn du diese dann doch kundtun möchtest - heul nicht rum, wenn die Antwort dir nicht passt.

Das was du beschreibst hat mit Kapitalismus nicht mehr viel zu tun. Das ist Wirtschaften auf kosten der Gesundheit der Angestellten! (man nennt es auch moderne Sklaverei)
Sich dann noch hinzustellen und zu predigen "man müsse auch mal Opfer bringen" oder sich "nicht so anstellen" weil man ist schliesslich eh nur faul, statt verletzt/krank ist das allerletzte.
Obendrein zeugt es von einer Intelligenz, die einem Stück Toastbrot gleich kommt!
Ein zufriedener Arbeitnehmer ist wesenlich leistungsfähiger, als einer der sich selbst jeden Tag zur Arbeit knüppeln muss.
Kein Arbeitnehmer wird sich "überarbeiten" für einen Chef der so ein A****** abgibt, aber das wird jemand mit deiner Einstellung schlichtweg nie begreifen.

[ nachträglich editiert von Winneh ]
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02.06.2011 15:39 Uhr von Leeson
 
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Ich musste: mir von meinem Chef auch schon Unzuverlässigkeit vorwerfen lassen, nur weil ich Fieber/Grippe hatte.
Es ist sehr vorteilhaft, mit einer ansteckenden Grippe, Obst und Gemüse einzuräumen.
Da sieht man mal was vor geht... Geld und nciht die Gesundheit der Angestellten und Kunden!
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06.06.2011 15:17 Uhr von derleo
 
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@ fusehack: du hast ja mal ÜBERHAUPT keinen Plan was in der Branche so abgeht (oder selber Unternehmer?das würde deine aussage stützen) und wär´s besser mal in Rom geblieben! Warum soll ein Arbeitgeber das recht haben den Fahrer dazu zu zwingen gegen das Gesetzt zu verstoßen? Wenn die Wochenfahrzeit voll ist, dann ist die voll und niemand darf den Fahrer unter druck setzten das er weiterfährt.

[ nachträglich editiert von derleo ]

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