01.06.11 12:52 Uhr
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"Bild"-Redakteure erhalten für ihre Griechenlandberichte den Quandt-Medienpreis

Der 47-jährige Redakteur Nikolaus Blome und sein Kollege Paul Ronzheimer (25 Jahre) erhielten für ihre Berichte über die Schuldenkrise Griechenlands den "Herbert Quandt Medien-Preis".

In einer "Aufklärungskampagne" informierte die "Bild", wie Griechenland angeblich zum Euro kam.

Dieser Medienpreis wird von der Johanna-Quandt-Stiftung prämiert und soll Wirtschaftsjournalisten für ihre herausragenden und allgemeinverständlichen Arbeiten auszeichnen.


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WebReporter: Captain-Iglo
Rubrik:   Entertainment
Schlagworte: Politik, Bild, Griechenland, Berichterstattung, Medienpreis
Quelle: www.bild.de

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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01.06.2011 12:52 Uhr von Captain-Iglo
 
+17 | -0
 
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Das ist eine entscheidende Niederlage für den deutschen Journalismus, wenn eine Hetzkampagne mit einem Preis ausgezeichnet wird, der nebenbei noch mit 10.000 Euro dotiert ist.
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01.06.2011 13:10 Uhr von Superbeck
 
+7 | -0
 
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Wie kamen die denn dazu? Alles was ich von der Bild-Berichterstattung (über Griechenland) gesehen hab war tierisch plakativ und teilweise einfach dumm/unrealistisch...

[ nachträglich editiert von Superbeck ]
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01.06.2011 13:11 Uhr von Jesus_From_Hell
 
+5 | -0
 
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was zum Die Stiftung kann man wohl dichtmachen. Ich weiß ja nicht wer diesen Preis bisher so gewonnen hat, aber ich würde ihn jetzt zurückgeben.
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01.06.2011 13:18 Uhr von artefaktum
 
+8 | -0
 
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Man könnte jetzt im ersten Moment denken, der Quandt-Preis sei ein Satire-Preis.

Da die das aber wohl völlig ernst meinen, ist das nichts anderes als eine Kapitulation gegenüber jeder Form von seriösem Journalismus.
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01.06.2011 14:11 Uhr von Hawkeye1976
 
+5 | -0
 
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Das ist ungefähr so, als würde der Kinderschutzbund den Fritzl zum Vater des Jahres küren.....
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01.06.2011 14:15 Uhr von artefaktum
 
+6 | -0
 
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@Hawkeye1976: *lol*

Und Ratko Mladic bekommt den internationalen Sonderpreis für Völkerverständigung. ;-)
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01.06.2011 15:18 Uhr von Superbeck
 
+1 | -0
 
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01.06.2011 17:27 Uhr von kulifumpen
 
+2 | -0
 
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naja von Nazis für Nazis. Ist doch hinlänglich bekannt, dass sich gleiches immer mit gleichem gesellt.
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01.06.2011 18:46 Uhr von Baron-Muenchhausen
 
+2 | -0
 
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Johanna-Quandt-Stiftung Das passt wie die Faust auf´s Auge. Milliardäre unter sich:

Springer & Quandts - letztere mit einer dunklen Vergangenheit im Dritten Reich, siehe ARD-Reportage "Die Quandts – Dunkle Schatten über der Dynastie, die filmische Abrechnung mit der Geschichte der Unternehmerfamilie Quandt, deren Milliardenvermögen auf die Ausbeutung von Zwangsarbeitern während der Nazi-Diktatur fußen soll.


Schon die Losung der Stiftung erscheint wie Hohn:
"Eine intensive Recherche, Sachverstand und die fundierte eigene Meinung - das ist es, was ich mir auch in der Zukunft vom Wirtschaftsjournalismus wünsche.

Die Johanna-Quandt-Stiftung wurde 1995 von Frau Johanna Quandt gegründet. Die Stiftung wird getragen von der Überzeugung, dass Unternehmer und Unternehmen als wichtige Säulen der marktwirtschaftlichen Ordnung einer gesellschaftlichen Akzeptanz bedürfen.
Die Johanna-Quandt-Stiftung setzt sich dafür ein, das Verständnis für die marktwirtschaftliche Ordnung und für die Bedeutung des privaten Unternehmertums als Träger der wirtschaftlichen Entwicklung in der Öffentlichkeit und den Medien zu fördern".

....man muss nur mal zwischen den Zeilen lesen!

Wikipedia (auszugsweise):
"Die Johanna-Quandt-Stiftung ist eine hessische Organisation mit Sitz in Bad Homburg vor der Höhe. Gegründet wurde sie 1995 von Johanna Quandt, einer der reichsten Frauen Deutschlands".

Vorstände der Johanna-Quandt-Stiftung sind Jörg Appelhans (Sprecher der Familie) und Johannes Fritz (Geldverwalter der Quandtschen Seedamm Vermögensverwaltung, Fritz war ehemaligen Bertelsmann- und KPMG-Mitarbeiter).

Dem Kuratorium gehören Johanna Quandt als Vorsitzende, Stefan Quandt als stellvertretender Vorsitzender sowie Stephan-Andreas Casdorff, Helmut Reitze (Journalist u. Roland Kochs Favorit für die Berlusconisierung des Hessischen Rundfunks, siehe ---> http://is.gd/...) und Roland Tichy (Chefredakteur des Magazins Wirtschaftswoche, ehemals Mitarbeiter im Planungsstab der Bundeskanzleramtes und Chefredakteur des Magazins "Euro" tätig)

PASST ALLES - der Quandt-Preis an die BILD ist sicher alles andere als Zufall nach einer Reihe von Pech & Pannen (von Alice Schwarzer bis Baron zu Guttenberg) ;-)

[ nachträglich editiert von Baron-Muenchhausen ]

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