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Chinesisches Unternehmen will Medion übernehmen

Lenovo, ein Computerkonzern aus China, will den Elektronikgroßhändler Medion, der als Aldi-Lieferant bekannt ist, übernehmen.

Die Chinesen wollen pro Medion-Aktie 13 Euro in bar bezahlen. Nach dem Bekanntwerden dieses Angebotes legten die Anteilsscheine des deutschen Elektronikgroßhändlers um rund zwanzig Prozent zu. Die Lenovo-Aktie verlor dagegen etwa vier Prozent.

Das chinesische Unternehmen möchte Medion gerne komplett übernehmen, auf jeden Fall will man aber die Mehrheit (51 Prozent) bekommen. Gerd Brachmann, der Vorstandsvorsitzende und Mehrheitseigentümer, ist auf das Angebot bereits eingegangen und hat sich vom größten Teil seiner Anteile getrennt.


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WebReporter: rheih
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: China, Unternehmen, Firma, Lenovo, Medion
Quelle: www.ftd.de

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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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01.06.2011 10:29 Uhr von NilsGH
 
+7 | -1
 
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Warum nicht? Lenovo ist mir in letzter Zeit vor allem aufgrund der guten Verarbeitung aufgefallen, wenn ich eines zu Gesicht bekommen hab. Ob die Technik auch entsprechend hochwertig ist (bezüglich der Haltbarkeit) kann ich nicht beurteilen.

Dass die durch Medion auf dem deutschen Markt ihre Verkaufszahlen erhöhen wollen ist auch verständlich.

Medion hat zwar qualitativ in den vergangenen Jahren auch gerade im Laptop-Bereich zugelegt, aber da schätzungsweise mehr als 95 % der Produkte dieser Firma aus China kommen wird sich da vom Produktangebot und der -qualiät nicht viel ändern, eventuell sogar verbessern.

Ob das Unternehmen dann einer chinesischen Firma gehört oder einem deutschen Unternehmer ist mir als Endverbraucher "relativ" egal :)

[NACHTRAG]: Was mir im Artikel aufgefallen ist und auch in der Quelle so steht ist die Zahlung "in Bar". Finde ich kaum vorstellbar, dass da chinesische Unternehmen die Kohle in Scheinen nach Deutschland bringt und dann an die Aktionäre verteilt. Ist aber eben auch in der Quelle so formuliert, weswegen man dem Schreiber hier keinen Vorwurf machen kann. Dennoch ist die Formulierung etwas unglücklich, oder?

[ nachträglich editiert von NilsGH ]
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01.06.2011 11:13 Uhr von Darknostra
 
+3 | -1
 
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die Medion: PC´s werden ja zum Teil in Thüringen zusammen gebaut. Ob Lenovo das dann auch so macht ist fraglich.
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01.06.2011 11:48 Uhr von NilsGH
 
+1 | -0
 
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Das wusste ich nicht, das ist eine interessante Information. Hm, da werden dann wohl ein paar Arbeitsplätze wegfallen, leider.

Aber andersherum würden neue geschaffen werden, wenn der Absatz der Geräte von Lenovo bzw. Medion steigt. Denn Medion hat einen Vor-Ort-Kundenservice und auch Reparaturwerkstätten. Bei größeren Absatzzahlen müssten in dem Bereich wieder Leute eingestellt werden.

Naja, hat eben alles Vor- und Nachteile.
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01.06.2011 11:54 Uhr von hoss-cartwright
 
+1 | -0
 
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in Bar: damit ist gemeint das geld ausgezahlt wird und nicht eine Aktie gegen eine andere getauscht wird , wie es häufig der Fall ist , eine Aktie von Dir dafür bekommste dann 2 von mir .
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01.06.2011 12:45 Uhr von Riou
 
+1 | -0
 
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Warum steht in der Überschrift "Chinesisches Unternehmen"?
Man hätte doch Lenovo schreiben können, so klingt das aus meiner Sicht abwertent, dabei steht Lenovo für sehr gute Qualität.
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01.06.2011 12:56 Uhr von John2k
 
+1 | -0
 
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Wens interessiert: Fujitsu lässt auch Geräte in Deutschland bauen. Die sind Robust und halten lange(Lifebooks).
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01.06.2011 13:05 Uhr von Mario1985
 
+1 | -0
 
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NilsGH: das kommt aus der Börsensprache...

Man kann ja auch einen Betrieb kaufen, in dem man den jetzigen Anteilseignern, neue Aktien vom Erwerber ausgibt. Und so heißt es, jeder Anteilseigner bekommt 13Euro/Aktie ausbezahlt, also quasi Bar....

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