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Gift-Gefahr im Kindergarten (Update)

Am vergangenen Dienstag meldete der BUND (Bund für Umwelt und Naturschutz), dass die Zahl der Kindergärten, die von giftigen Chemikalien betroffen sind, ständig wächst. Bereits im März bestätigten mehrere Untersuchungen, dass der getestete Staub aus Kindergärten Schadstoffe beinhaltete.

Die sogenannten Weichmacher, die in Spielzeugen ,Turnmatten, Trinkbechern und Kunstledersofas nachgewiesen wurden, belasten die Kitas dreimal höher als die privaten Haushalte. Bisher haben 160 Kitas ihre Staubanalysen vom BUND kostenlos testen lassen. Die Ergebnisse bestätigten die Gefahr erneut.

Die gefährlichen Chemiekalien greifen das Hormonsystem an. Besonders gefährdet sind Kleinkinder. Mögliche Folgen wären eine verfrühte Pubertät, Störung in der Entwicklung und im schlimmsten Falle sogar eine Missbildung der Geschlechtsorgane.


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WebReporter: spudbencer
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Gefahr, Gesundheit, Gift, Kindergarten, Weichmacher
Quelle: www.taz.de

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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01.06.2011 10:21 Uhr von NilsGH
 
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Das ist ne schlimme Sache. Nachvollziehen kann ich die Logik schon, da dort ja viele Wiechmacher, gerade auch in Form von Spielzeug, vorhanden ist.

ABER Wieso klärt man Eltern nicht auf, welche Gefahr von billigem Spielzeug aus China, wo vor allem auch die krebserregenden und generell sehr schädlichen Weichmacher verwendet werden?
Und warum achtet man als Kindergarten nicht darauf, dass mn Möbel, Spielzeug, Turnmaten etc. kauft, welche gerade nicht diese schädlichen Weichmacher beinhalten? Zertifikate für die entsprechenden Wren sind ja vorhanden und somit wäre eine Umseung problemlos möglich.

Oder liegts mal wieder am lieben Geld?
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01.06.2011 10:57 Uhr von Klecks13
 
+1 | -0
 
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@ NilsGH: "Oder liegts mal wieder am lieben Geld?"

Leider genau daran :-(

Gerade bei kommunalen Kindergärten ist der Etat oft so knapp, dass nicht mal deffektes Spielzeug oder abgenutzte Wolldecken ersetzt werden können. Der Kindergarten, in den meine Nichte geht, hat deshalb schon mehrfach die Eltern um Sachspenden gebeten.
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01.06.2011 11:51 Uhr von NilsGH
 
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Jaja, ich habes mir fast gedacht :(

Man könnte jetzt wieder anfangen zu wettern, dass fürs Ausland Geld da ist, für die Kinder in Deutschland aber nicht ... zwar zu recht, aber was bringts?

Naja, aber wenigstens Aufklärung könnten sie unter den Eltern betreiben, das kostet ja nichts. Und wenn sie dann schon Sachspenden erhalten würden (denke mal vor Allem in Form von Spielzeug), wären es nicht die verseuchten Billig-Produkte. Zwar nur ein kleienr Beitrag, aber ich denke es ist schon mal ein Anfang. Zumal es ja auch nichts kostet, den Eltern die Sachverhalte mal im Rahmen eines Elternabends zu erläutern.
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05.06.2011 18:56 Uhr von Tuvok_
 
+1 | -0
 
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Tja daran merkt man: wieder deutlich das in D Kinder nicht als Zukunft sondern als reiner Kostenfaktor betrachtet werden und nicht mehr.
So Kinderfeindlich wie Deutschland dürfte derzeit kuam ein Land der EU sein.

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