01.06.11 08:21 Uhr
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Reichenstudie: SPD fordert Konsequenzen

Die jüngste Reichen-Studie hat Diskussionen innerhalb der SPD ausgelöst. Nun forderte Präsidiumsmitglied Ralf Stegner Konsequenzen: "Dass in Deutschland arm und Reich immer weiter auseinanderklaffen, macht es zwingend, dass die mit den höchsten Einkommen und Vermögen mehr beitragen müssen zur Finanzierung des Gemeinwesens".

Stegner plädierte bei Einkommen über 100.000 Euro (200.000 Verheiratete) für eine Anhebung des Spitzensteuersatzes von 42 auf 49 Prozent, zusätzlich eine "Reichensteuer" von drei Prozent für Einkommen über 250.000 Euro (500.000 Verheirate), eine gerechtere Besteuerung von Erbschaften und Spekulationsgewinnen sowie "ordentliche" Mindestlöhne.

Am Dienstag veröffentliche die Unternehmensberatung Boston Consulting eine Studie, nach der in Deutschland im Verhältnis zur USA überproportional viele Superreiche mit Vermögen von über 100 Millionen US-Dollar leben (SN berichtete)


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WebReporter: Baron-Muenchhausen
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: SPD, Steuer, Einkommen, Reiche
Quelle: www.handelsblatt.com
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01.06.2011 08:21 Uhr von Baron-Muenchhausen
 
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Schockierend diese kurze Ansprache von Professor Jarass im ZDF bzgl. der Steuergerechtigkeit in Deutschland: ---> http://is.gd/...
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01.06.2011 08:43 Uhr von Rechthaberei
 
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Superreiche sind eher jene die mehr als: 250.000 Euro verdienen, also mehr als 20.000 im Monat.
42% abzugeben ist schon happig und müßte wegen Steuerfluchtdrang eher runter auf 39%, aber den Superreichen könnte man durchaus eine Vermögenssteuer auferlegen, damit das Vermögen sich nicht mit nixtun durch Zinsen vermehrt, sondern senkt sofern es dann eben nicht investiert wird.



[ nachträglich editiert von Rechthaberei ]
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01.06.2011 08:51 Uhr von Baron-Muenchhausen
 
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@Rechthaberei: Hast Du das Video, welches ich oben verlinkt habe, Dir angeschaut? Dann mal 3 Minuten Zeit nehmen. Es dient der Beseitigung der BILD-Endloskassette, die sich - man sieht es ja an Deinem Beitrag - erfolgreich in die Köpfe von Otto-Normal festgesetzt hat und die Meinung einer milliardenschweren Verlegerschaft zu der ihren gemacht hat.

Den meisten dürfte die Lust auf die heutige Arbeit danach gründlich vergangen sein:

Siehe: http://www.zdf.de/...

Die klaffende Schere im Zuge der Umverteilung, bedingt durch eine Reihe perfider Steuergesetzgebungen (Kapitalerträge, Erbschaft, Spitzeneinkommen, Spekulationsgewinne), das fortgesetzte Lohn-, Sozial- und Rentendumping, Klientelpolitik und einseitige Inanspruchnahme des Staates für Bankenkrisen und Transferzahlungen in den Euroraum sind auch der wesentliche Grund, warum in der Bundesrepublik - trotz deutlich steigender Produktivität! - ein immer größer werdender Bevölkerungsanteil Altersarmut, Kinderarmut und sozialen Verelendung preis gegeben wird.

Meiner Überzeugung nach ist es nicht überraschend, dass in dieser Zeit mit einem gewissen Baron zu Guttenberg, dank Gnade der Geburt rund 400 Millionen Euro schwer, mit Hilfe von ihrerseits milliardenschweren Verlegern alias Friede Springer, Liz Mohn und Hubert Burda ein "privater Vermögensverwalter" auf den deutschen Kanzler-Thron gehoben werden sollte.

Tipp: Informiert Euch endlich bei gescheiten Quellen: nachdenkseiten.de

[ nachträglich editiert von Baron-Muenchhausen ]
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01.06.2011 08:53 Uhr von wordbux
 
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Das http://6.gp/... fängt schon an.
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01.06.2011 08:56 Uhr von Rechthaberei
 
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@Münchhausen, nicht nur angeschaut: http://www.youtube.com/...
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01.06.2011 09:07 Uhr von artefaktum
 
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Sieht man sich die Entwicklung der Einkommen aus Arbeit und der Einkommen aus Vermögen (Zinsen, Renditen, Mieten, usw.) an, sieht man eine interessante Entwicklung: Einkommen aus Arbeit sinken seit Jahren während Einkommen aus Vermögen im Gegenzug stetig steigen. Kurz: Arbeit lohnt immer weniger.

Dieser Entwicklung muss der Gesetzgeber Folge tragen. Arbeit muss sich ja auch bekanntlich wieder lohnen.
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01.06.2011 09:07 Uhr von Baron-Muenchhausen
 
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Das die SPD hauptverantwortlich für die Einkommens- und Steuerschere ist, dass ließ ich oben unter "Meinung" unerwähnt.

Leider gibt es innerhalb der SPD keinen einheitlichen Standpunkt, im Gegenteil: Widerstreitende Strömungen innnerhalb der Partei (Schröderaner vs. linkstendenziellen Flügel) machen die Partei extrem unglaubwürdig und zur verlängerten Werkbank schwarz-gelber Umverteilungspolitik.


@Artefaktum
Volle Zustimmung, hier der jüngste, sehr ernüchternde Beweis Deiner These:

Siehe: http://www.handelsblatt.com/...

Zur Erinnerung:
8 Billionen Euro privater Vermögen stehen der rasant steigenden Staatsverschuldung in Deutschland (derzeit 1,9 Billionen Euro) gegenüber. Gestern hat Fr. Merkel durch ihr Einknicken in der Frage der Beteiliung privater Gläubiger im Euro-Ponzi-System dazu erneut beigetragen, dass sich daran auch nichts ändert:
Es ist ein Skandal, dass dies 90% der Medien mitmachen!

[ nachträglich editiert von Baron-Muenchhausen ]
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01.06.2011 09:31 Uhr von artefaktum
 
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@Judas II: Der Spitzensteuersatz in Deutschland war noch nie so niedrig wie heute, ist in der Vergangenheit permanent gesenkt worden. Im internationalen Vergleich ist unser Spitzensteuersatz nur Mittelmaß. Deine Panikmache ist somit völlig überflüssig.

Senkt man im Gegenzug die Steuern auf Arbeit(!) macht das Arbeit in Deutschland zudem attraktiver.
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01.06.2011 09:35 Uhr von Baron-Muenchhausen
 
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@Judas II: - Schröder senkte die Körperschaftssteuer von 45% auf 25%, die Nachfolgeregierung schließlich auf 15%.

- Schröder senkte den Spitzensteuersatz bei der Einkommenssteuer von 53% auf 42%.

- Schröder verzichtete auf Vermögens- und Börsenumsatzsteuer.

Zur Definition des "Spitzensteuersatzes": Dieser wurde einst definiert mit dem 17-fachen Durchschnittseinkommen. Heute liegt er nur noch 20% über dem Durchschnitt. Durch dieses Loch im Zaun flüchten sich die wahren Spitzenverdiener mit großen Einkommen zu Hauf.


Die Sparquote liegt in Deutschland durch die Umverteilungspolitik extrem hoch (z. Zt. über 14%), die Vermögenden sitzen auf jede Menge liquider Mittel, während "unten" eisern sanktioniert wird.

Dadurch und durch Steinbrücks/Asmussens "Förderung des deutschen Verbriefungsmarktes" kam das Zockerkasino so richtig ins Rollen.

Zockergewinne wurden/werden privatisiert - Verluste sozialisiert. Siehe Bankenkrise 1.0 & 2.0 (letztere wurde in Eurokrise umgetauft)

[ nachträglich editiert von Baron-Muenchhausen ]
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01.06.2011 09:52 Uhr von sicness66
 
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Gelaber: Der erste Satz verrät doch schon alles. Weil es eine Studie gibt, überlegt sich die SPD mal wieder ihre soziale Karte zu spielen, um Sympathiepunkte zu sammeln. Würde sie es ernst meinen, wäre so ein Thema Tagesordnungspunkt 1 - immer. Aber lassen wir das. Solange die Wurmfortsätze Schröders was zu sagen haben, wird die SPD kein Bein auf den Boden bekommen...
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01.06.2011 10:32 Uhr von MahlstedtL
 
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Schon merkwürdig ist doch eine prozentuale Steigerung der Einkommen letztendlich schuld an dieser Tatsache: Die Produkte werden für alle gleich viel teurer, warum aber gibt es Lohnerhöhungen eigentlich nur prozentweise? So bekommen die, die ohnehin schon mehr verdienen noch mehr und müssen für ein Stück Butter auch "nur" ein paar Cent mehr bezahlen, wie der Geringverdiener auch.

Feste Lohnerhöhungen würden dem zumindest insofern entgegenwirken, dass die Spanne zwischen den Gehältern stagniert.
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01.06.2011 10:47 Uhr von c.montiburns
 
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Unausgewogene Vorschläge: Prinzipiell sehe ich schon einen Reformbedarf im Steuersystem - nicht nur in Deutschland sondern generell in ganz Europa.

Zum einen wird immer davon geredet Arbeit weniger zu besteuern und im gleichen Atemzug wird eine Anhebung des Spitzensteuersatzes gefordert. Eine solche Anhebung führt im Endefekt nur zu einer Abwanderung von Spitzenarbeitsplätzen und übrig bleiben die Niedriglohnjobs - vor allem da man die Grenze, ab der der Spitzensteuersatz greift, immer weiter herabsenkt.

Andererseits die Problematik der Vermögens-/Kapitalsteuern: Sicherlich richtig, dass man ab einem gewissen Vermögen ruhig einen kleinen "Solidarbeitrag" zahlen sollte. Aber hier wird vor allem auf private Vermögende gedeutet und dabei vergessen, dass eine Vermögenssteuer von 1% für viele mittelständische Unternehmen - vor allem solche mit hohem Betriebsvermögen aufgrund teurer Maschinen, ... - die wirtschaftliche Führung nachhaltig stark beeinträchtigt wird - Folge: Es gehen auch hier Arbeitsplätze verloren.
Außerdem würde eine 1% Vermögenssteuer auch Auswirkungen auf die Kredite bzw Leistbarkeit von Konsumgütern des Durchschnittsbürgers haben. Die 1% werden nicht aus eigener Tasche gezahlt - die Banken "müssen" höhere Zinsen abdrücken bzw der Profit im Unternehmen muss als Ausgleich erhöht werden.
Als maximaler Zinssatz sind hier 0,5% anzunehmen, aber dass auch nur bei einer generellen Reform des Steuersystems, über die sich mit Sicherheit keine Regierung trauen wird. Die Zauberformel hier heißt einfach FLAT-TAX und das europaweit und einheitlich. Dies würde sowohl Europa, die Bürger (dem Gro der Bevölkerung würde deutlich mehr im "Börsel" bleiben) aber auch die Wirtschaft nachhaltig stärken und international noch konkurrenzfähiger machen
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01.06.2011 10:55 Uhr von artefaktum
 
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@Zeus35: "Wieso soll die Arbeit in Deutschland attraktiver werden wenn man weniger Steuern zahlt? Die Steuerlast trägt doch nur der Arbeitnehmer?!"

Vielleicht attraktiver für die Arbeitnehmer? Aber schon bezeichnend deine Frage: Was für den Arbeitnehmer wichtig und attraktiv ist, scheint ja keinen mehr zu interessieren. Oder mal mit Judas II zu Antworten: Da gehen dann weniger Arbeitnehmer ins Ausland!

[ nachträglich editiert von artefaktum ]
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01.06.2011 11:00 Uhr von Phyra
 
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die lösung zur verringerung der differenz zwischen arm und reich ist nicht durch eine höhere belastung der reichen und wohlhabenden zu erreichen, dafuer muesste unten angesetzt werden. (und dabei rede ich NICHT von reinen H4 empfaengern sondern von menschen die die ganze woche arbeiten (auch von denen die mit H4 aufgestockt werden muessen))
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01.06.2011 11:08 Uhr von artefaktum
 
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@Phyra: "dafuer muesste unten angesetzt werden."

In den unteren Einkommensgruppen wird in Deutschland interessanterweise wenig Einkommenssteuer erhoben. Nicht so sehr aus reiner Mitmenschlichkeit sondern einfach deshalb, weil hier einfach nichts zu holen ist bei den vielen Minilöhnen, die wir mittlerweile haben.

Die Dummen sind die mittleren Einkommen, wo fleißig abkassiert wird (z.B. kalte Progression). Überhaupt nicht einzusehen hier immer weiter zuzulangen, während Vermögenseinkommen immer mehr entlastet wurden bzw. nicht stärker belastet werden sollen, unter den fadenscheinigsten Argumenten.
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01.06.2011 11:13 Uhr von artefaktum
 
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@DerBelgarath: "Ist es gerecht, wenn alle gleich viel haben, egal ob faul oder fleißig, intelligent oder dumm, schön oder hässlich?"

Wer verlangt das denn?

"Gerecht wird schnell und gerne in den Mund genommen, aber jeder versteht etwas anderes darunter!"

Ja, natürlich. Die Diskussion ist so alt wie die Menschheit. Nur was willst du uns jetzt damit sagen?
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01.06.2011 11:47 Uhr von Phyra
 
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ist schon seltsam, dass man minus bewertungen bekommt wenn man sagt, dass den geringverdienern mehr gezahlt werden muesste anstatt den reichen mehr steuern zu geben.
riecht entweder nach einem H4ler der davon ausgenommen waere oder es ist ein produkt deutscher neid kultur die den menschen die etwas mehr haben dieses glueck nicht goennt...
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01.06.2011 12:17 Uhr von Radagast84
 
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Gerchtigkeit: Die Löhne etwas angleichen. Eine Obergrenze von maximal 8000 Euro netto ansetzen und im gleichen Zuge den Mindestverdienst für sämtliche Berufe anheben. mal ehrlich, 8k netto reichen völlig! Egal wie schwer, stressig, oder gefährlich die Arbeit auch sein mag.

Aber leider ist das unmöglich, da der Mensch von Grunde auf gierig ist, uns solange Viele von Wenigen "beherrscht" werden, gehts wohl immer weiter bergab :(

Reiche werde reicher
Durchschnittsverdiener werden arm
Arme werde noch ärmer.
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01.06.2011 12:19 Uhr von no_trespassing
 
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Es würde genügen, Finanztransaktionen zu besteuern: Alle Transaktionen mit einem Wert oberhalb von 1000 EUR sollten mit 0,5% zusätzlich besteuert werden.
Ob Aktien verkauft oder gekauft werden oder Derivate oder Staatsanleihen oder CDS oder oder oder.

Damit könnte man ziemlich schnell ausgeglichene Haushalte erreichen. Aber da will man ja nicht ran.
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01.06.2011 13:02 Uhr von Mario1985
 
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Verlogenes PACK: Gerade die SPD und die Grünen haben in ihrer Regierungszeit den Spitzensteuersatz von 48% auf 42% gesenkt, um jetzt wieder populismus zu schieben??? Verlogenes Pack, alle in einer Reihe aufstellen vor eine Grube, und mit der Mg draufhalten, man trifft immer den Richtigen. Kritisch wirds dann mit der Munition....
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01.06.2011 14:09 Uhr von Pilot_Pirx
 
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die SPD: hat doch selbst tatkräftig die jetzige Situation mit gefördert.

Ich glaube denen von der SPD kein Wort mehr. Sollte in der Breite der Mitglieder noch eine Mehrheit für das eigentliche Programm/Ziel der SPD vorhanden sein, dann sollte sie sich endlich mal erheben und die Politik ihrer Führung ändern, sonst wird die SPD untergehen.
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01.06.2011 14:49 Uhr von Mario1985
 
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no_trespassing: das wäre das einfachste das zu umgehen. Bei meinem Chef haben wir das genauso gemacht, ab einem Betrag von 12500Euro stiegen die Gebühren für Auslandsüberweisungen ins unermessliche. Was wurde also gemacht?? Mehrere Überweisungen von 12500Euro gemacht. Und nichts anderes würde bei deinem Vorstoß passieren. Dann werden halt 1000 mal Aktien im Wert von 1000Euro verkauft, wenn die eine Million haben. Solange die Transaktionskosten der Bank nicht höher als 50Euro/buchung beträgt lohnt sich das. Gleichzeitig werden Banken animiert die Buchungsgebühren zu erhöhen, weil sich das ja dann lohnt... Also falscher Lösungsansatz.... Ich muss ganz ehrlich sagen, Lösungsansatz hätte ich auch nicht, Außer Mindestlohn und eine Schwelle Ab der sich das Geldverdienen als normale natürliche Person nicht mehr lohnt(sprich mit 70% oder mehr Einkommensteuer belasten), da schwebt mir ein Jahresbrutto von 250.000Euro vor. Das wären dann immerhin noch ca. 15-18.000 Euro netto/monatlich. Vorteil: ins Jahresbrutto fließen auch sämtliche Gratifikationen/Gewinnbeteiligungen. Nachteil: Wenns irgendwie möglich ist, werden diese Stellungen ins ausland verlagert um die hohen Abzüge zu umgehen.
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02.06.2011 14:50 Uhr von internetdestroyer
 
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Jop, genau die Partei: namens SPD, die für die Einführung von Hartz4 verantwortlich ist, hat nun die grosse Klappe. Sieh an, sieh an wie die drehen sich ja schneller als ein Windrad im Wind...
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30.07.2011 10:49 Uhr von lowlander
 
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Reiche vs. Gutverdiener: Es ist erschreckend, wie leicht Menschen darauf reinfallen, dass ein Gutverdiener (sagen wir mal mit 100k€/Jahr) reich wäre. Klar, wenn die 100k€ Kapitaleinkünfte wären, dann hätte er so um die 2Mio€ Kapital und man könnte ihn als reich bezeichnen. Es geht hier aber NICHT um Kapitalertragssteuerun, sondern um Steuern aus eigener Arbeitsleistung.

Diejenigen, die 100-200 k€ aus eigener Arbeitsleistung erzielen, z.B. in freiberuflichen Akademikerberufen, haben auch viel Geld und Zeit in ihre Aus- und Weiterbildung investiert. Was für ein Unsinn daher auch Obergrenzen von 8000€ netto um Monat - was denn wenn jemand alle 4-5 Jahre 12 Monate wegen Weiterbildung komplett aussetzen muss, weil er sonst schnell weg ist vom Fenster?

Diese Einkommensgruppen sind eh schon die Melkkühe der Nation, aber nicht diejenigen, bei denen die Vermögen landen. Diejenigen haben nämlich schon große Vermögen und erzielen ihre Haupteinkünfte daher aus Kapitalerträgen, wo es tausend Schlupflöcher gibt.

Die eigentlichen Systemgewinner lachen sich also mal wieder ins Fäustchen.
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30.07.2011 10:55 Uhr von lowlander
 
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Mindestlohn-Schwachsinn: Und genau in die Kerbe schlägt auch der Mindestlohn. Wer glaubt ihr denn, zahlt die höheren Löhne im Endeffekt? Die Unternehmer (um ihren Kapitalanteil bereinigt) und das sonstige arbeitende Volk. Das Kapital mit Sicherheit nicht.

Um die Löhne zu erhöhen braucht es also geschickterer Mechanismen als die naive Brechstange "Mindestlohn", die genau die falschen treffen wird.

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