Tabakkonzern Philip Morris verklagt Uruguay auf zwei Milliarden Dollar
Uruguay gilt als nikotinfeindliches Land, bereits seit 2006 herrscht in dem südamerikanischen Staat absolutes Rauchverbot.
Der Tabakkonzern Philip Morris sieht dieses Vorgehen gegen Zigarettenkonsum als geschäftsschädigend an und hat nun gegen den Staat Uruguay Klage eingereicht: Man fordert zwei Milliarden Dollar Entschädigung.
Der Rechtsstreit ist eine Premiere: Einen ganzen Staat hatte die Tabaklobby bisher noch nie verklagt. Erstaunlich ist zudem auch, dass Philip Morris jährlich mehr Umsatz macht, als die Volkswirtschaft von Uruguay. Die USA unterstützen das Land, indem sie die Anwaltskosten übernehmen.