31.05.11 13:30 Uhr
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Börsen erfreut über neue Milliardenpläne für Griechenland

Kaum ist die Bundesrepublik von ihrer Forderung einer Beteiligung privater Gläubiger an der Schuldenkrise in Griechenland abgerückt, reagierte die Börse mit einem Kursfeuerwerk. Der DAX stieg um satte zwei Prozent.

Unterdessen kündigte Euro-Gruppen-Chef Jean-Claude Juncker nach einem Gespräch mit dem französischem Staatschef Nicolas Sarkozy in Paris an, die Krise solle bis Ende Juni mit neuen Milliardenhilfen gelöst werden. Die Renditen zehnjähriger Griechenland-Anleihen liegen derzeit über 16 Prozent und machen es Athen unmöglich, auf die Finanzmärkte zurückzukehren.

Aus EU-Kreisen wurde bekannt, man wolle versuchen, Griechenland bei der Finanzierung der Hälfte der klaffenden 60-70 Milliarden Euro-Lücke mit einzubinden. Berlins Anteil wüchse dann um sechs Milliarden Euro. Medienberichten zufolge haben EZB IWF den Wunsch Athens statt gegeben, die Mehrwertsteuer von 23 auf 20 Prozent zu senken.


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WebReporter: Baron-Muenchhausen
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Euro, Griechenland, Milliarde, Athen, EZB, IWF, Jean-Claude Juncker
Quelle: www.ftd.de

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