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Israel: Neue HighTech-Brille soll Verbrecher erkennen

Der israelische Konzern "Ex-Sight" hat eine spezielle Brille für Polizeibeamte entwickelt. Damit sollen sie leichter auf Verbrechersuche gehen können.

Diese neue Brille, die 51 Gramm wiegt, besitzt eine kleine Infrarotkamera an der oberen Seite. Diese Kamera scannt automatisch oder auf Knopfdruck die Gesichter von Personen und gleicht diese innerhalb weniger Sekunden mit einer Verbrecherdatenbank, welche fünf Millionen Einträge beinhaltet, ab.

So schafft die Brille laut Angaben ungefähr 100.000 Vergleiche in der Sekunde. Sollte es zu einer Übereinstimmung kommen, werden - wie man es bisher nur aus Filmen kannte - Bild und Daten der Person im rechten Brillenglas angezeigt. Zurzeit testet man die Brille noch ausführlich.


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WebReporter: crzg
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: Kamera, Verbrecher, Brille, Datenbank
Quelle: www.heise.de

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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31.05.2011 13:40 Uhr von burAK-47
 
+4 | -1
 
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Ich weiß nicht ich weiss nicht was ich davon halten soll. Einerseit natürlich gut um wirkliche Verbrecher effizienter ausfindig machen zu können.
Andererseits beängstigt mich die immer weiter schreitende Überwachung und Kontrolle doch schon sehr ein.

[ nachträglich editiert von burAK-47 ]
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31.05.2011 14:11 Uhr von Jolly.Roger
 
+2 | -1
 
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hmmmm: "...und gleicht diese innerhalb weniger Sekunden mit einer Verbrecherdatenbank, welche fünf Millionen Einträge beinhaltet, ab..."

"So schafft die Brille laut Angaben ungefähr 100.000 Vergleiche in der Sekunde."

Ich weiß, dass man Datensätze in einer Tabelle mit 5 Millionen Einträge recht schnell finden kann, aber bei einem digitalen Vergleich von Bildern funktioniert das wohl nur, wenn das gesuchte Bild recht weit oben ist....von der Bandbreite der Daten-Verbindung ganz zu schweigen.

Oder hat man die Verbrecherdatenbank auf Festplatte dabei...?
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31.05.2011 16:40 Uhr von DarkDevine
 
+2 | -0
 
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Jolly.Roger: Ist nicht so, dass die Brille selbst sucht.

Die Suchanfrage wird zu einem Zentralserver geschickt, dort wird mit großer Performance gesucht, das Ergebnis wird an die Brille geliefert.

Außerdem interessiert die Position der Daten in der Datenbank die meißten Engines heutzutage nicht mehr, aufgrund von Algorithmen, die nicht von oben nach unten sondern random durch die ganze Datei verstreut suchen und sich bereits durchsuchte Orte merkt. Dardurch ist jede Suchanfrage im Endeffekt gleichschnell und die Chance, Einträge weit unten schnell zu finden, ist höher.

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