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Spanien fordert auf EU-Ebene Entschädigung aufgrund deutscher Unterstellung

Wegen der EHEC-Vorfälle haben spanische Bauern starke Verluste erlitten (ShortNews berichtete). Nun hat die spanische Agrarministerin Rosa Aguilar bei einem Treffen auf EU-Ebene mitgeteilt, dass das spanische Gemüse sicher sei.

Des Weiteren empfahl sie, die Quelle der EHEC-Erreger in Deutschland zu suchen und nicht in Spanien. Die deutschen Unterstellungen hätten den Gemüseproduzenten einen Verlust von 200 Millionen Euro pro Woche eingefahren.

Aguilar wies darauf hin, dass sich niemand in Spanien mit dem Erreger infiziert hätte und keine EHEC-Bakterien gefunden worden seien. Das sei ein Beweis dafür, dass Spanien nicht die Quelle des Erregers sein kann.


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WebReporter: Captain-Iglo
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Deutschland, EU, Spanien, Entschädigung, EHEC, Gemüse
Quelle: www.dradio.de

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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31.05.2011 12:46 Uhr von Katzee
 
+7 | -1
 
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Es ist schon komisch: dass sich die Infektion von Deutschland aus ausbreitet und nicht von Spanien aus. Immerhin beziehen nicht nur wir das Gemüse aus Spanien. Da u.a. auf dem Hamburger Großmarkt infiziertes Gemüse gefunden wurde, sollte vielleicht von dort aus "rückwärts" nach der Ursache gesucht werden (Markthalle, Transportwege, Transporter, Verpackung etc.) Hoffentlich haben sich unsere Verantwortlichen nicht mal wieder zu weit aus dem Fenster gelehnt. Sonst das der Steuerzahler wieder blechen.
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31.05.2011 13:40 Uhr von karmadzong
 
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das dürfen die dann aber: nicht bei der regierung fordern sondern beim verursacher und vor allem bei der Presse....

und nebenbei sollte das dann vom demnächst notwendigen rettungspaket abgezogen werden ^^
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31.05.2011 14:05 Uhr von Pils28
 
+2 | -1
 
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Es wurde von offizieller Seite doch nur: herausgegeben, dass irgendwo 3 von 4 belasteten Gurken aus Spanien stammen. Das ist doch wohl bloßer Fakt gewesen.
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31.05.2011 14:56 Uhr von Baron-Muenchhausen
 
+2 | -0
 
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Spanier werden durch deutsche Politker bestätigt: Jürgen Thier-Kundke, Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR), drückte gestern gegenüber El Pais "Verständnis" für die Verärgerung der spanischen Bauern aus. Für das BFR sei die Attacke aus Deutschand auf spanische Landwirte, für den Ausbruch der EHEC-Infektion in Deutschland verantwortlich zu sein, überhastet gekommen. Das Institut betrachte das ganze als Wahrnehmungsproblem der Presse, da die Behörden "ihre Warnungen niemals auf eine bestimmte Gemüsesorte und Herkunftsland beschränkt" hätten. Weder Verbraucherministerin Ilse Aigner, noch das Robert-Koch-Institut in Berlin hätten vor dem Verzehr von rohem Salat, Tomaten und Gurken bestimmter Herkunft gewarnt und "insbesondere nicht im Norden Deutschlands".

El Pais weist darauf hin: Alle bekannten Infektionsfälle seien durch den Verzehr von Gemüse, welches zuvor über Deutschland angeliefert worden sei, verursacht worden - auch die Fälle in Frankreich, Dänemark, Österreich und Großbritannien. Und das Blatt hakt nochmal nach: Die Exporte holländischen Gemüses nach Deutschland seien praktisch zum Erliegen gekommen...

Siehe El Pais ---> http://www.elpais.com/...
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01.06.2011 09:50 Uhr von KamalaKurt
 
+0 | -0
 
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Hier .







.. sollte man doch als allerersten die Analysten an den Pranger stellen, die falsche Rückschlüsse gezogen haben. Sie haben EHEC-Bakterien gefunden, nur sind die nicht verantwortlich für die Erkrankung.

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