31.05.11 11:28 Uhr
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Arbeitslosenzahl im Mai erneut gesunken - nun unter drei Millionen

Gute Nachrichten vom Arbeitsmarkt. Im Mai ist die Zahl der Erwerbslosen erneut stark gesunken und nun unter die drei Millionen Marke gefallen.

Nach Angaben der Bundesagentur für Arbeit waren im Mai nur noch 2,96 Millionen Menschen ohne Arbeit. Dies sind rund 118.000 weniger als noch im April und knapp 276.000 als im Vergleichsmonat 2010.

Die Arbeitslosenquote sank damit auf sieben Prozent, im Vorjahresmonat waren es hier noch 7,7 Prozent. Dies sei die niedrigste Quote seit der Wiedervereinigung Deutschlands, so die Bundesagentur. Insgesamt waren im Mai 40,79 Millionen Menschen in Deutschland in Beschäftigung.


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WebReporter: spencinator78
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Gehalt, Beruf, Arbeitslosenzahl, Arbeitslosenquote
Quelle: www.bild.de

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31.05.2011 11:47 Uhr von Really.Me
 
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31.05.2011 11:48 Uhr von Baron-Muenchhausen
 
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Statistikfälschung in griechischen Ausmaßen: Und nicht nur das. Nach dem gleichen Umbenennungsprinzip läuft es demnächst auch bildungstechnisch exzellent:

Nach der Beseitigung der Arbeitslosen gibt es bald unter der Kanzerlette auch keine Hauptschüler mehr: Woran andere Regierungen jahrzehntelang scheiterten, erledigen Merkel & von der Leyen erneut mit einer Wortneuschöpfung:

Aus Hauptschülern werden Oberschüler
Siehe ----> http://is.gd/...
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31.05.2011 12:01 Uhr von derSchmu2.0
 
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@Really das mag bei dir im Umkreis zutreffen...trifft ja bei mir selber ja wohl auch zu, aber was ist mit all den Leute, die relativ unterqualifiziert sind...die werden weiterhin als Billigloehner, Zeitarbeiter oder in sonstigen Massnahmen reingesteckt. All die jenigen Arbeitslosen, die von privaten Vermittlern betreut werden, fallen nicht in die Statistik und diejenigen, die Fortbildungen machen oder die einen Job machen, fuer die Praktikanten nicht genuegend Erfahrung mitbringen und Zeitarbeiter zu teuer sind, aber vom Staat bezuschusst werden, fallen auch nicht mit rein...dann fehlen noch die, die aus Altersgruenden zu frueh fuer die Rente drann sind, aber zu spaet, um noch nen Job zu finden....also ich bezweifle stark, dass wir unter 4 Millionen Arbeitslose haben...
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31.05.2011 12:01 Uhr von Kojote001
 
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@ Really.Me
Und nur weil in deinem Bekanntenkreis nur einer in so einer Sklavenbude arbeitet ist es falsch diese ganzen Methoden in Frage zu stellen ??
Ganz ehrlich, für deinen Bekannten freut es mich das er das Glück hat und in eine Festanstellung kommt. Nur leider ist er einer von Tausenden die vielleicht nicht so viel Glück haben.

Zur News:
Wer bitte glaubt denn die gequirlte Kacke die da veröffentlicht wird ?? Wer in einer Maßnahme steckt erscheint nicht in dieser Statistik, ab einen bestimmten Alter ( 58 ) trifft das gleiche zu.
Und es wäre mal ganz interessant zu erfahren wieviele
a: wirklich arbeitslos sind
und b: ergänzende Leistungen erhalten

Ich glaube das würde so manchen mal zu denken geben!
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31.05.2011 12:05 Uhr von Really.Me
 
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@derSchmu2.0: Das ist ja der nächste Punkt.

Ich gehe arbeiten, abends sitz ich in der Abendschule um mein Abi nachzuholen und voran zu kommen.

Für mich ist es immer wie ein schlag ins Gesicht wenn ich dann lese "was ist mit den unterqualifizierten...die müssen doch auch gut bezahlt werden". Nein, die sollen sich weiterbilden. Aber da geht es ja schon weiter, bei mir in der Abendschule waren auch einige 400€ Jobber und die waren die ersten wo abgebrochen haben weil sie keine Lust mehr hatten.

Warum sind die Leute wohl unterqualifiziert, weil sie zum Großteil zu faul sind!

Da sitzen Leute seit Jahren zuhause...in der Zeit hätten sie so viele Weiterbildungen besuchen können, eine neue Ausbildung machen können, etc.

Und zum Thema Zeitarbeit = Sklaverei...ich war 6 Monate über die DIS AG beschäftigt für 2.500€ Brutto.

[ nachträglich editiert von Really.Me ]
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31.05.2011 12:35 Uhr von derSchmu2.0
 
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Alles klar @Really die 3 Millionen Arbeitslose, die wir haben, sind alle zu faul...
stimmt natuerlich, wenn man der Bildzeitung Glauben schenken darf...

Da sollte man sich erst einmal ueber die anderen Zahlen erkundigen. Wie viele stecken in Fortbildungsmassnahmen, die nicht mal annaehernd dem entsprechen, was sie gelernt haben. Wie viele werden mit Praktika oder anderen Minijobs vertroestet etc.

Alleine die Aussage, dass sie zum Grossteil faul sind ist der groesste Bildschwachsinn, den ich je gelesen habe.
Um in Deutschland noch annaehernd gut verdienen zu koennen, muss man schon wesentlich hoehere Qualifikationen mit sich bringen, als es (verallgemeinernd) jeder arbeitslose Handwerker beispielsweise vermag. Da geht es um Job, fuer die man mehr als nur n Abi braucht. Alles andere sind Arbeiten auf Niveau vom Fliessband. Dafuer gibts hier in Deutschland keine Kohle und fuer die anderen Arbeiten brauchts auch etwas Grips, den entweder nicht jeder hat oder auf den man im zunehmenden Alter nicht gut zugreifen kann.

Warum zum Beispiel holst du nun dein Abi nach? Warum nicht am Anfang? Zu faul? Schule zu teuer? Sind alles moegliche Faktoren, die fuer manchen zu spaet kommen, aber warum wurde das frueher nicht erklaert. Jetzt einfach alles auf die faulen Arbeitslosen zu schieben ist ein wenig daneben gegriffen. Da koennte man genauso anfangen ueber deren Eltern zu schimpfen, warum die gewisse Werte ihren Kindern nicht beigebracht haben und ja, wenn das nicht ging, warum durften die dann ueberhaupt Eltern sein...Klischees ueber Klischees, die bekaempfen das Problem nicht, aber sie helfen zu verstehen, wo das Problem liegt.

Aber solange der gemeine Buerger ein Opfer hat in der Gruppe der faulen Arbeitslosen und der Rest kaschiert wird durch geschoente Statistiken, ja so lange kommt der Buerger nicht darauf, von wem sie eigentlich verarscht werden...
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31.05.2011 12:38 Uhr von Pils28
 
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Solange irgendwelche unsinnigen Weiterbildungen: und sonstige Maßnahmen mittlerweile nicht mehr als Arbeitslose zählen, können die die Zahlen doch nach Belieben festlegen. Vor der Bundestagswahl werden eine million Leute zum Ptzdienst eingezogen und schwupps hat man blühende Landschaften und ein Rekordtief der Arbeitslosenzahlen.
Eine bessere Statistik wäre die Zahl derjenigen, die Einkommensteuer zahlt.
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31.05.2011 13:17 Uhr von Really.Me
 
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@derSchmu2.0: Diese Bildzeitungsvergleiche sind ja klasse, nur spiegelt sich gerade deine Meinung immer wieder in Nachrichten der Bildzeitung wider. Homestorys über arme Teeniemütter etc.

Ich hole mein Abi nach weil es ohne Abi Grenzen in Sachen Weiterbildung gibt. Da ich da schon fast alles ausgereizt habe was möglich ist versuche ich jetzt den nächsten Schritt. Ich habe meinen Fehler erkannt damals nur die mittlere Reife zu machen und tue jetzt etwas dagegen.

Und genau so was fehlt einfach bei vielen Arbeitslosen. Die haben ihre Ausbildung, bewerben sich und bekommen keine Anstellung und zack ist der Staat dran schuld. Das aber vllt. nur ein paar Kilometer entfernt die Möglichkeit besteht kostenlos im gelernten Beruf eine Weiterbildung zu besuchen, das wird nicht gesehen.

Praktikum, wir hatten in unserer Firma vor kurzem eine Praktikantin, hat ein Gehalt bekommen...war zwar nicht die Masse aber es war okay. Sie bekam nach 4 Monaten sogar die Chance auf eine Festanstellung.
Das ist auch so ein Ding, viele sehen Zeitarbeit oder ein Praktikum nicht als Chance, dabei kann man sich gerade so für eine Firma unabkömmlich machen. Sicher muss man dann erstmal ein paar Monate die Arschbacken zusammen kneifen, nur eine Chance besteht immer! Und nebenbei weiterbewerben kann man sich immer noch.

Diese Jammer Mentalität ist einfach fehl am Platze. Anstatt sich den halben Tag selber zu bejammern lieber etwas dafür tun das sich was ändert und nicht darauf warten das der Staat einem alles ran schafft.

Ich weiss das es immer leichter ist die Schuld bei anderen zu suchen, aber vllt. muss man mal über seinen eigenen Schatten springen und sich gedanken darüber machen was man hätte besser machen können und dann versuchen eben das nachzuholen!

Mein Gott, man hat ein Leben und da sollte man alles mögliche dafür tun das Beste daraus zu machen. Ich denke mal auf dem Sofa sitzen und sich über die Situation beschweren ist nicht das Beste.
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31.05.2011 13:45 Uhr von derSchmu2.0
 
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Ich habe diese Vergleiche herangezogen weil ich eben darauf hinaus wollte, dass die Verallgemeinerung von Arbeitslosen halt auf das gleiche BILDungsniveau abzielt.

Ich glaube kaum, dass die meisten Arbeitslosen nach einem Misserfolg direkt alles auf den Staat schieben.
Es duerfte wohl eher daran liegen, dass einigen von Amts wegen Weiterbildungsmassnahmen aufgezwungen werden, die eben nichts mit dem zu tun haben, was sie gelernt haben.
Desweiteren gibt es einen Haufen von Menschen, die einen Job machen, der soweit ok ist, aber die Bezahlung zu Wuenschen uebrig laesst. Ich hab seinerzeit da als Student Helper schon mehr verdient, als die Putze in der gleichen Firma. Was durch meine damalige Arbeit vieleicht gerechtfertigt war, aber dennoch nicht gerechtfertigt ist im Bezug auf die laufenden Kosten und Beitraege, die der Arbeitnehmer zu zahlen hat.

Praktika und aehnliche Arbeitsweisen sind nur kleine Bildungsmassnahmen, um in die Arbeitswelt eingefuehrt zu werden. Ebenso, wie durch fehlenden Mindestlohn, der Billiglohnsektor, wird hier vermehrt vom Arbeitgeber dieses Praktikumswesen ausgenutzt. Die vermehrte Zahl an Teilzeitkraeften, befristeten Vertraegen und Leiharbeiterzahl sorgt dafuer, dass langfristige Beschaeftigungsverhaeltnisse mit ordentlichem Gehalt nicht mehr moeglich sind. Die meisten sogar nicht zur existenziellen Gruendung gereichen oder diese tragen koennen. All die Menschen, auf denen dies zutrifft, koennen fuer ihren eigenen Lebensunterhalt auf kurz oder lang oder sogar generell nicht sorgen, tauchen aber zeitgleich nicht in der Statistik auf. Das ist Betrug am Volke, denen durch eine geringe Arbeitslosenzahl ein gute politische Steuerung des Arbeitsmarktes suggeriert wird.

Ich habe mein Abi gemacht, war beim Bund, hab ne Ausbildung gemacht und anschliessend studiert und dennoch wollte man von mir Praktikas haben (wobei ich als jahrelange studentische Hilfskraf bzw. als Azubi mehr Erfahrung habe als mancher der in nen Job einsteigt) oder ein (in Anbetracht meines Studiums, meiner Ergebnisse und meiner Ausbildung) nicht angemessenes Gehalt zusagen, wobei ich beim Gehalt schon einige Abzuege gemacht hab. Da war erstaunlicherweise erst einmal eine Zeitarbeitsstelle noch am interessantesten und lukrativsten, aber ich befinde mich da auch auf dem Akademikersektor, da sind Zeitarbeiter noch aeusserst lukrativ und nicht billig. Wenn ich mir nun andere anschaue, mit geringeren Abschluessen aber aehnlichem zeitlichen Aufwand, denen wuerde ich auch nicht zig Weiterbildungsmassnahmen aufdruecken. Die haben dann keinen Bock mehr auf diese Massnahmen, weil sie endlich mal in die Arbeitswelt einsteigen wollen und das geht dann nicht, weil es sich nicht lohnt...Die haben in der Zukunft keine Chance, entweder, fangen sie zu frueh an und verdienen nix oder sie fangen zu spaet an und sollten schauen, dass sie vor der Rente schon unter der Erde liegen...und parallel dazu redet die Politik von unserem super Arbeitsmarkt mit vollen Vertragsbuechern in der Industrie...
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31.05.2011 13:48 Uhr von LoneZealot
 
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Haben im Mai wieder unsinnige Kurse des Arbeitsamtes begonnen??
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31.05.2011 13:55 Uhr von Really.Me
 
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@derSchmu2.0: Dann frage ich mich immer...warum macht man sich nicht Selbstständig und dann alles besser. Alle reden davon wie es gemacht werden soll...nur keiner derer wo anscheinend die Lösung haben wenden es selber an.

Auf der einen Seite kauft der Deutsche das billigste Zeug (auch Leute die genug Geld haben) und auf der anderen wollen alle mehr Geld.

Da wird Kleidung über das Internet bestellt weil im Laden alles 10€ teurer ist, Medikamente werden online bestellt...usw.
Das ist genau die falsche Mentalität, jeden Tag jagen wir nach Schnäppchen, wollen nicht im Laden kaufen wo ein Teil des Geldes auch zu den Angestellten fließt sondern bestellen Online weil dort nur einer da ist der sich um alles kümmern kann und somit günstiger ist.

Wie soll es sich eine Firma in so einer ungewissen Zeit leisten allen eine Festanstellung zu geben? Rein aus Unternehmersicht ist heutzutage eine Festanstellung ein Risiko weil alles so schnell geht...

Und Grundlohn ist auch so was. Da wird man dann beim Friseur mehr zahlen, beim Fleischer, Bäcker, Gärtner...sprich die 100€ die dann manche mehr bekommen geben sie im Gegenzug für die angepassten höheren Preise aus.
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31.05.2011 15:34 Uhr von derSchmu2.0
 
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die laufenden Kosten sind hier das Problem wenn man davon redet, dass alles teurer wird, dann davon, dass eben bei den Posten, wo man so gut wie keine Auswahl hat, man auch keinen Einfluss auf die Preisentwicklung nehmen kann, diese aber wichtig fuer die eigene Existenz/fuers eigene Leben sind. Gut hier und da moegen manche das ganze aeusserst kraeftig ausnutzen, aber bei vielen werden diese Dinge gerade benoetigt, um ueberhaupt ihren Job bestreiten zu koennen.

Ach und wo du die Frage gerade stellst? Wie soll sich ein Konsument auf groessere Dinge einlassen, da rein aus Arbeitnehmersicht heutzutage groessere oder laenger anhaltende Investitionen Risiken sind, weil alles so schnell geht...

Ich bezahle gerne etwas mehr fuer den Frisoer etc, da bin ich ein Freund, der auch gern mal Trinkgeld da laesst, weil ich es teilweise beschaemend finde, wenn ich dort eine Leistung beziehe und danach erfahre, wie wenig ich dafuer zahlen soll.
Man muss beim Konsum aber zwischen den sporadisch auftretenden Investitionen unterscheiden und zwischen denen, die dauerhaft anliegen. Einen grossen Punkt machen da die aus, auf deren Preisentwicklung man keinen grossen Einfluss hat, wenn ueberhaupt. Aber man benoetigt diese, um ueberhaupt leben zu koennen (wir lassen mal Nahrungsmittel etc aussen vor). Fuer einige Arbeiter reicht die Kohle nichtmal dafuer. Und wenn sie denn doch so fleissig sind, dass sie davon Leben koennen, haben sie keine Zeit mehr davon zu leben.

Ich persoenlich bezahle lieber ein wenig mehr (wobei, es einige gibt, die ehrlich gesagt mehr Erfolg haben, wenn sie in ihre Tasche greifen und auch dafuer verantwortlich sind, dass andere weniger haben) und kann dann mit dem Gefuehl leben, dass nicht alle mehr als Sklaven fungieren, weil sie sonst fuer die Arbeit leben muessten.

Nicht jeder Mindestlohn hat zur Folge, dass die Preise steigen. Andere Laender zeigen Gegenbeispiele. Der Mindestlohn kann naemlich auch den Konsum foerdern und damit Preiserhoehungen zuvorkommen. Da das Vertrauen in die Banken eh gesunken ist, wird auch nicht mehr so viel Geld gehortet wie frueher....weil ja eh alles so schnell vergeht.

Kurz gesagt, wer sich gegen einen Mindestlohn ausspricht, spricht fuer die Sklaverei.
Unter Tarif sollten nur die Arbeiten, die noch ein Hobby brauchen...und Zeit dafuer haben...
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31.05.2011 16:00 Uhr von Really.Me
 
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@derSchmu2.0: Du willst also Firmen vorschreiben wieviel sie zu zahlen haben...das nennt sich dann Marktwirtschaft. Dann fände ich es nur gerecht wenn Firmen Preisabsprachen machen dürfen. Gleiches Recht für alle!

Denkst du ernsthaft das irgendjemand ungelernte Schulabbrecher für 9€ zum Spargelstechen anstellt?

Diejenigen die aktuell ein gutes Gehalt haben heulen ja schon rum wenn die Butter teurer wird, wie soll das dann werden wenn die Wurst plötzlich mehr kostet und beim Friseur dann auch alles doppelt so teuer ist.

Und bitte...in vielen Hartz4 Haushalten gibt es LCD/Plasmas, die Kinder haben Handys,... Studien belegen das in De mittlerweile fast jedes Kind (unter 16) ein Handy besitzt. Die Playstation gehört auch zum guten Ton.
Wo ist die Armut? Für Luxusgüter ist immer Geld da und geht es um notwenidige Dinge reicht es dann nicht.
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31.05.2011 16:33 Uhr von derSchmu2.0
 
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Als ob es diese Preisabsprachen nicht geben wuerde: ist klar....alle Arbeitslose sind faul, aber Preisabsprachen gibts nicht...
An dieser Stelle koennte man den Kapitalismus in Frage stellen, warum Kosten an Arbeitnehmer und Kunden weitergegeben werden, aber Gewinne nicht bzw. selten. Dann wird man sehen, warum von den Zahlen her, ein Mindestlohn unproblematisch waere.

Wenn Spargel entsprechend kosten wuerde, was er manchmal auch schon tut, waere das doch kein Thema, immerhin ist das ziemlich harte koerperliche Arbeit.

Rumheulerei ist kein Indiz dafuer, dass die Kohle nicht mehr zum Leben reicht. Da leben wohl einige ueber ihre Verhaeltnisse. Genauso, wie bei manchen Empfaengern von Sozialleistungen. Wo unsereins sich ne kleine Bude mit dem noetigen leisten kann, bekommen andere fuers Nichtstun noch mehr. Das mag auf einige zutreffen, aber nicht auf alle und auch nichtmal die Mehrheit.
Insoweit hat das auch nichts damit zu tun, das die Statistiken gefaked sind, um mal zum Thema zurueckzukommen.
Es werden immer puenktlich vor der Erhebung der Zahlen Kurse eingefuehrt, deren Effizienz fraglich ist, aber die Menschen aus der Statistik zieht. Dann werden neue Regeln eingefuehrt, die wieder eine Zahl von Menschen in eine Gruppe bringt, die auch nicht mehr von der Statistik erfasst wird...und und und, alles schon mal gesagt, aber bleib halt dabei, dass die Zahlen schon stimmen und alle Arbeitslose faul sind...laeuft ja alles noch super hier und waere nur noch besser, wenn unsere National-Elf mal nen Titel holt...

Es geht nicht ums Jammern auf hohem Niveau, waehrend woanders die Leute auf die Strasse gehen und abgeknallt werden, es geht darum, dass hier auch eine Ungerechtigkeit Einzug erhaelt,die von den meisten toleriert oder ignoriert wird. Nicht mehr lange, dann gehts hier auch so zu, wie in den arabischen Laendern...
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31.05.2011 16:42 Uhr von Really.Me
 
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@derSchmu2.0: Ich rede auch nicht von allen.

Aber es gibt genug die mit etwas mehr ehrgeiz aus dem Loch raus kommen würden.

Und Preisabsprachen...eine Tafel Schokolade bekomme ich für 29cent oder 99cent.

Den Arbeitnehmer bekomme ich dann aber nur noch für 9€ die Stunde.

Desweiteren...Firmengewinne, Sony steckt in die Entwicklung der neuen PS4 5,6Mrd. Dollar. Wenn eine Firma Mrd. Gewinne macht kann man nicht pauschal sagen "gebt das Geld direkt an die Arbeitnehmer weiter". Eine Firma muss investieren in neue Technologien, Gebäude, Zweigstellen oder schlechte Jahre müssen irgendwie aufgefangen werden.

Zum Thema Spargelstecher, er verdient dann als ungelernter also genauso viel wie eine gelernte Frisöse.

[ nachträglich editiert von Really.Me ]
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31.05.2011 16:56 Uhr von mysteryM
 
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ja aber nur weil: 160 000 Menschen in Bürgerarbeit unterkommen und so mit Raus aus der Satistick fallen.

Toller JOB....
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31.05.2011 18:16 Uhr von derSchmu2.0
 
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Ich sag ja nich, dass die Frisoese: kein hoeheres Gehalt bekommen sollte...mal davon abgesehen, sollte man auch Arbeit so vergueten, wie der Mensch dabei "verbraucht" wird...ich kann schliesslich von nem Handwerker oder nem Spargelstecher erwarten, dass er bis 67 arbeitet...

Wenn ich von Preisabsprachen rede, dann in Bereichen, die jeden Menschen treffen, weil er gezwungen ist, entsprechende mittel zu konsumieren. Schokolade und andere Nahrungsmittel fallen da nur sehr begrenzt drunter.

Gewinne gehen in erster Linie zurueck an die Investoren, von denen Sony das Geld fuer Erweiterungen hat. So war es mal vorgesehen, ob die Investoren nun aber auch in dem Verhaeltnis das Geld bekommen, wie sie es investiert haben, kann man ja mal bei der Boerse vorbeischauen.

Ansonsten sind das auch die ewigen Totschlagargumente der Arbeitnehmer:
Im Aufschwung kann nix zurueckgegeben werden, dass wuerde den Aufschwung abbremsen.
Im absoluten Hoch geht es nicht, weil man ja fuer die schlechten Zeiten Ruecklagen braucht.
In der Depression gehts nicht, weil man ja wieder hoch kommen will...*gähn*...aber gleichzeitg Boni und Renditen is klar.

Ansonsten, was den Ehrgeiz angeht, klar, dass der bei einigen fehlt, weils ihnen ohne Arbeit auch an nichts fehlt, ist nicht von der Hand zu weisen. Aber ich behaupte mal, dass es mehr Leute gibt, die aus der Statistik der Arbeitslosenzahlen rausfallen, als die die zu faul zum Arbeiten oder zum Fortbilden sind...wodurch die Statistik in einem voellig anderen Licht steht..und wie gesagt, die Saeuberungsaktionen der Statistiken finden auch, und das ist ohne weiteres nachvollziehbar, dann statt, wenn in naher Zukunft Ereignisse eintreten, die empfindlich auf die Statistik reagieren.
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31.05.2011 18:51 Uhr von ArrowTiger
 
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@Really.Me: -- "Du willst also Firmen vorschreiben wieviel sie zu zahlen haben..."

Selbstverständlich, wenn dadurch, im Zusammenhang mit dem Arbeitszwang seitens des Arbeitsamtes, obszönes Lohndumping verhindert werden kann.

Wären Arbeitslose nicht faktisch verpflichtet, auch Arbeitsstellen mit Dumpinglöhnen anzunehmen (bis zu einer gewissen Untergrenze zumindest, den Rest bezahlt im Zweifelsfall der Steuerzahler über Aufstockungszahlungen auf Hartz-4 Niveau), würden solche Arbeitsplätze i.d.R. gar nicht besetzt werden, was automatisch zu höheren Löhnen führen würde - falls die Arbeit gemacht werden muss, um den Betrieb zu halten.

Mindestlohn hat sich EU-weit generell als eher hilfreich und wirtschaftsförderlich herausgestellt. Nachteile entstehen nur stellenweise und schaden in erster Linie natürlich Lohndumpern. Und Lohnkosten sind ja nicht der einzige Kostenfaktor für ein Produkt. Manches wird sicher teurer werden, aber eben nicht eklatant. Und ob ich nun alle 2-3 Wochen 15 oder 18 Euro beim Friseur lasse, ist mir ehrlich gesagt schnuppe. Das macht mich nicht arm, der Friseurin verschafft es aber vielleicht ein etwas angenehmeres Leben.

Ich denke aber auch, daß die meisten Betriebe noch verhältnismäßig gut bezahlen - vielleicht sind nur einige Branchen betroffen. Wäre im auch blöde, denn durch zu geringe Löhne werden die Leute wohl kaum zufriedenstellende Arbeitsleistungen zeigen. Zumindest wären sie schön blöd, wenn sie das täten. ;-)

Na ja, es gäbe hier viel zu tun. Zum Beispiel sollte es eine Beschränkung für Betriebspraktika geben, bzw. deren Mißbrauch stärker kontrolliert und geahndet werden. Es gibt anscheinend Branchen, die fast ausschließlich darauf zurückgreifen, um Gehälter einzusparen.
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31.05.2011 19:26 Uhr von Kojote001
 
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@ Really

Du sagst als odie Leute wären zu faul sich Weiterzubilden ??

Da wiederspreche ich dir vehement!! Gerade in der Sklavenbranche wo teilweise Montag bis Samstag gearbeitet wird hat man für so etwas keine Zeit bzw. nicht das Geld um sich so etwas zu leisten. Man muss auch berücksichtigen das der größte Teil der Leihmos sich fernab des Heimatortes mit der Arbeit über Wasser hält bzw. dies versucht. Nun kommst du daher und sagst das man sich doch weiterbilden soll. Aber hast du schonmal überlegt das sehr viele einen 10h Tag oder mehr haben und dazu noch Familie ?? Solche Leute sind froh wenn WE ist und sie bei ihrer Familie sein können.
Natürlich kann man, so wie du, das Abi nachholen um anschliesend zu Studieren. Aber auch da sage ich das es nicht jedermanns Sache ist. Und auserdem brauchen wir in Deutschland nicht nur Studierte sondern auch Otto-Normalverbraucher.

Nochmal zum Thema Weiterbildung!

Ich bin Elektriker, war schon mehrfach arbeitslos und wollte mich Weiterbilden. Nur wenn ich dann vom Amt erfahre das ich dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stehen muss um jederzeit mit der Arbeit anzufangen, dann kann ich das auch vergessen. Da Weiterbildungen, gerade in der Handwerksbranche, über Wochen gehen. Natürlich kann man solche Lehrgänge auch selber bezahlen, aber wer hat schon so an die 2000€ mal so eben parat um sich so etwas zu erlauben, natürlich muss man dann noch seinen Lebensunterhalt finanzieren da man ganz schnell vom Amt ne Sperre bekommt. Egal ob man denen erklärt das man gerade eine Weiterbildung macht oder nicht, das ist denen sch*** egal. Und selbst wo ich Arbeit hatte war es schier unmöglich so etwas in Betracht zu ziehen da man ständig Montag bis Samstag auf dem Bau war mit täglich 10h. Und wenn man in der Firma mal den Mund aufgemacht hat war man schneller weg als man dachte.

Und das die Leiharbeit das Sprungbrett zu einer Festanstellung ist.... Junge mach mal die Augen auf, ich war jetzt schon in NEUN Leiharbeitsfirmen, wurde an zig Unternehmen ausgeliehen, habe gearbeitet wie jeder andere auch und das für einen Bruchteil dessen was die Stammbelegschaft verdiente. Und übernommen hat mich bis jetzt noch Niemand. Die Chanche das man übernommen wird ist so gering das sie kaum ins Gewicht fällt. Denn wieso holt man sich denn einen Leihmo ?? Um ihn wenn er nicht mehr gebraucht wird wieder zurück zu schicken.

Du sagtest das du in der Leiharbeit mal gearbeitet hast und 2500€ Brutto hattest ? Dann frage ich dich mal als erstes als was warst denn angestellt ? Was war dein Stundensatz ?? Welche kosten hattest du täglich oder wöchentlich ?? Und vor allem wie lange hast du täglich gearbeitet und wurde Ü-Stunden bezahlt??
Und ganz ehrlich bis du nicht Beweise auf den Tisch legst glaube ich dir kein Wort. Denn mein höchstes gehalt als leihmo waren 2100€ Netto und davon waren ca 700€ als Auslöse mit drin. Davon blieb mir aber nix da ich allein für die Unterkunft 100 € wöchentlich draufgingen sowie 120€ Spritgeld wöchentlich. Das macht bei 4 Wochen pro Monat knappe 900€ die weg sind, also habe ich noch draufgelegt. Und dafür, muss ich noch dazu sagen, habe ich ca 200h im Monat gearbeitet.

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