31.05.11 09:57 Uhr
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Preise für Lebensmittel sollen sich bis 2030 verdoppeln

Die Hilfsorganisation Oxfam warnt vor einer möglichen Verdopplung der Lebensmittelpreise bis 2030, was zu einem Wendepunkt in der menschlichen Entwicklung führe, der Seinesgleichen suche.

Die ärmsten Menschen dieser Welt, die 80 Prozent ihres Einkommens für Nahrung ausgeben, wird es laut Oxfam am härtesten treffen.

Grund für die Knappheit an Nahrungsmitteln soll ein Zusammenspiel aus vielen Faktoren sein. Hierzu zählen der Klimawandel, die Erschöpfung der natürlichen Ressourcen, ein globaler Wettlauf um Land und Wasser, der Ansturm auf Nahrung für Biokraftstoffe und die stetig wachsende Weltbevölkerung.


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WebReporter: ibotob
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Preis, Lebensmittel, Nahrung, Preisanstieg
Quelle: www.guardian.co.uk

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14 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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31.05.2011 09:57 Uhr von ibotob
 
+13 | -1
 
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Leider ist es eine Eigenschaft vom Kapitalismus, dass es Gewinner und Verlierer gibt. Und je mehr Verlierer es gibt, desto explosiver wird das Pulverfass =/
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31.05.2011 10:23 Uhr von John2k
 
+4 | -1
 
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test: vielleicht sollten wir mal damit anfangen unser eigenen lebenmittel hier zu essen, bevor wir aus anderen Ländern ständig importieren und denen unsere Lebensmittel schicken. Allein schon aus logischen Gründen.
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31.05.2011 10:33 Uhr von Baron-Muenchhausen
 
+3 | -1
 
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Verdoppelung der Lebensmittelpreise heißt dies "nominal" oder "real".

Ich gehe mal von letzterem aus.

Die Entwicklung ist nicht nur für Entwicklungsländer dramatisch, sondern auch für das rasant wachsende Heer von Armutsrentnern und Niedriglöhnern unter Angela Merkel in Deutschland.
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31.05.2011 10:46 Uhr von Perisecor
 
+3 | -11
 
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Und? Nennt man inflation, gibt´s dauernd. Früher hat ein Brötchen in Deutschland auch nur 1 Pfennig gekostet.

@ Andresi

Monsanto zwingt niemanden zu ihnen zu wechseln. Die Bauern haben das, Dollarzeichen in den Augen gehabt, freiwillig getan. Die Bedingungen waren vorher bekannt. Selbst schuld also.
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31.05.2011 10:47 Uhr von Kalle87
 
+1 | -1
 
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Industrieländer: Ich bezweifle, dass es gravierende Probleme in den sog. Industrieländern geben wird. Wir selbst sorgen ja schon dafür, dass es immer weniger von uns gibt (Geburtenrate), so dass die Nachfrage nach Nahrung sinkt, außerdem wird es dann weitere Subventionen geben und allerlei.
Anders sieht es eben in den Nicht-Industrieländern aus, da wächst die Bevölkerung ja stets und ein Ende ist nicht in Sicht, das die Leute heutzutage schon dort kaum genug zu essen haben und nicht erst in 20 Jahren, ist ja wohl das schlimmere Problem.
Man müssten den Leute dort ein Leben ermöglich, ohne das sie 5-10 Kinder zeugen müssen, um für ihren Lebensunterhalt zu sorgen, denn in solch Ländern gelten Kinder/Nachkommen immer noch als größte "Einnamequelle" (und Rente), einfach weil sie arbeiten und Geld in die Familie bringen, selbst wenn es nur wenige Dollar im Monat sind.
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31.05.2011 11:05 Uhr von sicness66
 
+2 | -1
 
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Unsinn: Auch wenn ich der negativen Entwicklung der Preise und Lebensmittel zustimme, kann man bis 2030 keine seriösen Voraussagen bilden. Das ist genauso zu kritisieren, wie die Berichte, dass sich bis 2050 die Bevölkerung Deutschlands halbiert hätte.

Bis dahin sind es noch fast 20 Jahre. Ein guter Anhaltspunkt ist dann immer die gleichen Jahre zurückzuschauen...
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31.05.2011 11:06 Uhr von Gorli
 
+2 | -1
 
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Die meistens westlichen Staaten produzieren eh einen Nahrungsüberschuss, insbesondere die USA und Frankreich, wo es sogar Nahrungsverbrennungsanlagen gibt. Hierzulande muss man sich wohl keine Sorgen machen, auch wenn man vielleicht keine Bananen oder Ananas ohne weiteres bekommt.

Probleme werden Japan und Indonesien bekommen. Das eigene Land produziert fast garnichts mehr an Nahrung und die Meere sind völlig überfischt. In Indonesien sind die meisten gebrandrodeten Urwaldflächen schon komplett unfruchtbar.
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31.05.2011 11:17 Uhr von Perisecor
 
+0 | -6
 
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@ Gorli: Auch wenn die ganzen Gutmenschen jetzt wieder aufschreien - aber der Überbevölkerung in Indonesien schadet´s nicht...
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31.05.2011 11:30 Uhr von Klecks13
 
+1 | -0
 
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Bis 2030: also eine Verdoppelung in knapp 20 Jahren? OK, nennt man normale Inflation.
Wenn ich mir die Preisentwicklung der letzten 40, 50 Jahre anschaue, komme ich auf das selbe. Tolle "Warnung".

Für mich klingt allein schon der Satz "warnt vor einer möglichen(!) Verdopplung" nach dem verzweifelten Bemühen einer unbekannten Hilforganisation, auch mal in die Schlagzeilen zu kommen.
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31.05.2011 11:51 Uhr von w0rkaholic
 
+6 | -1
 
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@Perisecor: Du bist entweder der typische Forentroll oder ein Soziopath im Quadrat. Fast alle Deine Äußerungen sind menschenverachtend, herablassend und gefühllos.

Vielleicht ist es nur Deine Art von schwarzem Humor, das wäre mir noch am liebsten.

Vielleicht bist Du auch einfach nur verblendet, dann besteht ja evtl. noch Hoffnung oder Du bist wirklich der Soziopath den Du hier vorgibst, dann tust Du mir irgendwie sehr leid.

Wie kann man das Leid von Millionen von Menschen mit einem virtuellen Schulterzucken (nichts anderes sind Deine Kommentare) abtun? Klar, ändern tut sich mit mitfühlenden Kommentaren überhaupt nichts, bei Dir hab ich aber immer das Gefühl, dass Du es sogar noch gut findest, wenn Menschen verhungern (siehe der Kommentar mit der Überbevölkerung).

Es ist menschlich, Mitleid zu empfinden auch wenn man nichts an der Situation der Leidenden ändern kann oder will.
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31.05.2011 12:46 Uhr von medru
 
+1 | -0
 
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ehmm: irgendwie hat oxfam vergessen zu erwähnen, dass es sich bei einer inflationsrate von ca. 2% (war selbst zu DM zeiten ziel der zentralbank) um eine infaltionsbereinigte teurung von ca. 1,7 % pro jahr handelt.... klingt dann nicht mehr ganz so spektakulär, oder ;D
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31.05.2011 14:59 Uhr von Perisecor
 
+0 | -4
 
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@w0rkaholic: "Fast alle Deine Äußerungen sind menschenverachtend, herablassend und gefühllos."

Warum? Weil ich nicht politisch korrekt herumweine, wenn die Natur ihren üblichen Lauf nimmt?

"Wie kann man das Leid von Millionen von Menschen mit einem virtuellen Schulterzucken (nichts anderes sind Deine Kommentare) abtun?"

Was sonst? Soll ich meinen Schmerz deswegen vom Balkon rufen und den Nachbarn damit auf den Sack gehen?

Ist es neuerdings meine Schuld, dass sich die Leute in Gammelstaaten wie die Karnickel vermehren und weder zu fressen noch zu trinken haben? Reise ich von Land zu Land und mache jährlich Millionen von Kindern?

"bei Dir hab ich aber immer das Gefühl, dass Du es sogar noch gut findest, wenn Menschen verhungern (siehe der Kommentar mit der Überbevölkerung)."

Letztlich würde eine Reduzierung der Überbevölkerung in diesen Ländern dem überlebenden Rest ein deutlich besseres Leben ermöglichen.

Ob ich das gut finde oder nicht, ob ich mich darüber freue oder nicht, habe ich hier überhaupt nicht erwähnt. Es ist aber töricht zu glauben, ein Inselstaat wie Indonesien kann mal eben 300 Millionen Menschen problemlos ernähren - und das ja jetzt schon auf keinem besonders hohen Niveau.

"Es ist menschlich, Mitleid zu empfinden auch wenn man nichts an der Situation der Leidenden ändern kann oder will. "

Es ist menschlich, auch über den Horizont zu denken. Mitleid nutzt niemandem was. Weder mir noch den betroffenen Leuten - die wissen ja nicht mal, dass es mich gibt...
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31.05.2011 19:16 Uhr von ArrowTiger
 
+3 | -0
 
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@Perisecor: -- "Monsanto zwingt niemanden zu ihnen zu wechseln. Die Bauern haben das, Dollarzeichen in den Augen gehabt, freiwillig getan. Die Bedingungen waren vorher bekannt. Selbst schuld also."

Für die Wirtschaftsnationen mag das stimmen. Allerdings schreckte Monsanto auch nicht davor zurück, einen kanadischen Bauern jahrelang wegen Patentverletzung vor Gericht zu ziehen, da seine Pflanzen Gensequenzen von Monsanto-Saatgut enthielten, die nachweislich durch Pollenflug übertragen wurden. Ich meine, daß das Verfahren erst nach 20 Jahren zu Gunsten des Bauern abgeschlossen wurde. Nach einem seriösen Unternehmen klingt das nicht.

Und meist läuft das Spiel (zumindest in Entwicklungländern) dann ohnehin so ab, daß Monsanto zwar lukrative Kredite und Einkaufsbedingungen an Samenhändler vergibt, letztere jedoch dann die Bauern zwingen, Monsanto-Saatgut zu verwenden. (Läuft meist über Kreditvergabe. In Indien bringen sich jedes Jahr zig Bauern um, weil sie das in den Bankrott treibt.) Na ja, das Netz ist voll von Berichten über die üblen Machenschaften dieses Konzerns...

Monsanto ist also sicher keiner von den "Guten", die haben z.B. ihr Aspartam noch gepushed und mit manipulierten Studien unterlegt, als seine gesundheitiche Bedenklichkeit schon lange belegt war. Ach, es gibt da noch so einige Geschichten über Monsanto. Ok, Nestle & Co ist auch nicht viel besser...
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03.06.2011 00:52 Uhr von opheltes
 
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Gott seit dank lebt man nicht ewig.

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