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Uni Münster: EHEC-Schnelltest entwickelt

Ein Sprecher der Uniklinik Münster gab Montag Abend bekannt, dass man einen Schnelltest für den EHEC-Erreger entwickelt habe. Schon bei kleinsten Mengen des Erregers könne man mit dem molekularbiologischen Verfahren die für den Typ "Husec 041" einzigartigen Gene nachweisen.

Genaueres will die Klinik morgen in einer Pressekonferenz bekannt geben. Die Methode sei aber in jedem molekularbiologischen Labor durchführbar. Die Leitung des Teams, das den Test entwickelt hat, hatte Professor Helge Karch.

Mittlerweile wurden 1.400 Fälle von Infektionen in Deutschland gemeldet. Auch im europäischen Ausland nehmen die Erkrankungen zu. Gemeldet wurden nachgewiesene Fälle aus Schweden, Dänemark, Großbritannien, Österreich und den Niederlanden.


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WebReporter: elpollodiablo
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Krankheit, Infektion, EHEC, Ansteckung, Schnelltest
Quelle: www.spiegel.de

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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31.05.2011 00:47 Uhr von meisterthomas
 
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Medizin ist auch Risikomanagement: Die wahren Panikmacher sind die, welche wirtschaftlichen Profit über Menschenleben stellen.
Ob man jemals eindeutig die Quelle des Virus finden wird, ist ungewiss und diese Unschärfe muss sich natürlich auch in Warnungen niederschlagen, will man sie nicht fahrlässig zu eng fassen.
Gewiss sind mindestens 14 Tote, 1400 Kranke und täglich Neue.

Bleibt zu hoffen, dass der Schnelltest auch hilft den Infektionsherd aufzuspüren. Denn wenn die Erkrankungen weiter zu nehmen, weil wir uns nicht zu schützen wissen, wird es sich womöglich zu einer Epidemie mit tausenden von Toten entwickeln.
Schließlich ist auch unsere Behandlungsmöglichkeit mit der Anzahl unser Dialyse-Maschinen erschöft.
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31.05.2011 03:56 Uhr von KamalaKurt
 
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Ich leider nicht bis ins kleinste Detail informiert, habe aber die Warnungen vom Verzehr verschiedener Gemüsesorten gehört.

Da stellt sich bei mir die Frage, ob das Auswirkungen sind, die beim Verzehr von genmanipuliertem Gemüse kommt?
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31.05.2011 09:14 Uhr von sesh
 
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YEAAAAH! Münster! Ich finde es schon extrem geil, wie schnell man heute eine komplette Genomsequenzierung hinbekommt. Ich habe neulich eine Webseite der US-Regierung gesehen auf der das verdeutlicht wurde. Mit einer logarithmischen(!) Skala basierend auf Zehnerpotenzen.

Daneben gestellt wurde "Moores Law" (Preis pro Transistor halbiert sich ca. alle 2,5 Jahre) - und die Genomsequenzierer haben das locker überholt.

Wer es sich nicht vorstellen kann die konkreten Zahlen:
Zu Beginn des letzten Jahrzehnts hat die humane Genomsequenzierung noch 100.000.000 Dollar gekostet, heute ist man mit 12- bis 15.000 Dollar dabei. 10 Jahre später.

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