30.05.11 21:51 Uhr
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Angeblich neues 65-Milliarden-Rettungspaket für Griechenland in Arbeit

Ein weiteres, rund 65 Milliarden Euro schweres Rettungspaket soll Griechenland vor der offiziellen Staatspleite bewahren. Darüber haben sich offenbar EU und IWF am Wochenende mit der Regierung in Athen verständigt, berichtet der "Focus".

Ursprünglich sollte Griechenland mit Hilfe des 2010 geschnürten 110-Milliarden-Rettungspaketes in einem Jahr wieder an die Finanzmärkte zurückkehren, doch angesichts von Rekordzinsen ist daran nicht zu denken. Das neue Hilfspaket soll nun die Finanzierungslücke zwischen 2012 und 2013 schließen.

Der IWF macht weitere Hilfen von Kreditsicherheiten abhängig. Weitere Zahlungen hängen zudem von Reformfortschritten und der Zustimmung der Opposition ab. Diese jedoch verlangt nun Steuersenkungen mit dem Argument, dies kurbele die Wirtschaft im Lande wieder an.


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WebReporter: Baron-Muenchhausen
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Wirtschaft, Arbeit, Krise, Griechenland, Rettungspaket
Quelle: www.focus.de

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30.05.2011 21:51 Uhr von Baron-Muenchhausen
 
+6 | -1
 
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Nachrichten, nachdem Irland ebenfalls ein weiteres Rettungspaket benötigt, wurden von der Regierung in Dublin plötzlich wieder dementiert, nachdem dies von Verkehrsminister Leo Varadkar am Wochenende angedeutet wurde. Man kann förmlich spüren, wie sehr die Politik bemüht ist, das Volk bzgl. der wahren Ausmaße der Schuldenkrise im Dunkeln zu lassen.
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30.05.2011 21:53 Uhr von Rechthaberei
 
+6 | -6
 
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Alles halb so schlimm die Zinsen zahlen ja nicht: wir sondern unsere Kinder und da wir kaum noch welche haben ist es halb so schlimm.
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30.05.2011 22:11 Uhr von certicek
 
+7 | -0
 
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"Studie: Griechen seit 200 Jahren fast ständig pleite"

http://diepresse.com/...
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30.05.2011 22:31 Uhr von Boron2011
 
+7 | -1
 
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spannend wird es wenn Spanien, Italien und evtl. Belgien hinzukommen.

Seit Jahren schon weiss ich dass das Projekt Europa mit seiner Spielzeugwährung Euro definitiv zum Scheitern verurteilt ist. Anfangs wollte es niemand glauben, ich wurde belächelt und als Spinner abgestempelt.
Heute sieht die Situation gänzlich anders aus. Ein Land nach dem anderen geht pleite und die Politik tut nichts ausser alles schönreden und mit einem Lächeln auf den Lippen den Karren vor die Wand zu fahren.

Wie ich in einem anderen Beitrag bereits geschrieben hatte:

Es bringt nichts bei einer Krankheit die Symptome zu unterdrücken ... man muss die Ursache behandeln.

Im Falle der EU und den Pleitestaaten wird hier ganz dick mit "Schmerzmitteln" gekämpft und kuriert, aber die Ursache bleibt weiter bestehen ...
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30.05.2011 23:02 Uhr von Bonifacius
 
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nur Dumm: das keiner mehr in Grichenland Urlaub macht , um deren Wirtschaft anzutreiben !

[ nachträglich editiert von Bonifacius ]
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30.05.2011 23:38 Uhr von Phyra
 
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@Boron2011: die Krankheit ist aber nicht europa und der euro sondern der kapitalismus und das bankensystem.
ich hoffe, dass ich es noch miterlebe wie die globalisierung die letzten laendergrenzen fallen laesst und die menschen endlich eine effiziente und ressourcenschonende planwirtschaft einfuehren.
der kapitalismus sollte stets nur als historische notwendigkeit und ein veraltetes system angesehen werden, nie aber als optimale loesung (kein wirtschaftssystem in dem tausende tonnen an nahrungsmitteln und produkten einfach zerstoert werden sollte als optimal angesehen werden)
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31.05.2011 00:06 Uhr von Boron2011
 
+0 | -0
 
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@Phyra: Ja da hast du schon recht.

Wünschenswert wäre eine vereinte Menschheit welche ein friedliches Miteinander anstrebt. Der heutige Kapitalismus und auch das Geldsystem selbst, welches auf Zins und Zinseszins basiert, ist in dem Punkt aber das grösste Hindernis zu dieser Zukunft, da immer alles auf Wachtum und noch grösseren Profit abzielt. Dieses System fördert die Gier nach Profit und Macht, welche aktuell überall zu den Krisen führt.

Historisch gesehen sind Grossreiche nicht von Erfolg gekrönt, da diese immer die Gewohnheit haben sich von innen heraus selbst zu zerstören durch Krankheiten wie Gier, Macht, Korruption und dergleichen. Man betrachte dazu nur einmal die letzten Grossreiche dieser Erde. Das Schema ist immer das gleiche.
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31.05.2011 03:45 Uhr von Stechpalme
 
+3 | -0
 
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Langsam wird es albern zu erst lassen wir nahezu jeden in die EU rein, gleich wie marode die Wirtschaft ist und jetzt haben wir den Salat. Der Euro hätte eine gute Währung werden können, aber nein, man muss ja tolerant sein und alles und jeden mit rein nehmen. Das Griechenland und Co eine marode Wirtschaft haben, ist doch schon ewig bekannt.

Mittlerweile würde ich sie alle raus schmeißen und meinetwegen untergehen lassen. Es kann nicht sein, das wir Milliarden rüber schieben und das Geld bei uns an wichtigen Punkten fehlt. Schulen vergammeln, aber wir schicken Milliarden ins Ausland. Viele leben an oder in der Armutsggrenze, aber bitte... schickt noch ein paar Milliarden weg. Es fehlt an allen Ecken und Enden bei uns aber wir verschicken Milliarden.

Anstatt mal erst ins eigene Land zu blicken, mit Steuererleichterungen neue Firmen ins Land zu holen, die Kaufkraft des Volkes zu stärken, damit mehr Ausgegeben werden kann... schicken wir unser letztes Geld ins Ausland um selbst einen weiter steigenden Schuldenberg aufzuhäufen.

Man kann nur helfen wenn man selbst sicher ist. Und nicht wenn man selbst langsam auf den Bankrott zu marschiert.
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31.05.2011 09:27 Uhr von gugge01
 
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Es gibt böse Gerüchte aus Athen !! Heute früh kam ein Kollege völlig verunsichert auf Arbeit.
Er ist am Sonntag früh aus Griechenland per Flugzug zurückgekommen.

Er meinte das „Panzer“ auf den Zufahrtsstrasse von Athen unterwegs waren.

Das ist soweit noch nichts Unerwartetes.

Allerdings sagte er dass die "Panzer" Spruchbänder und Parolen gegen die Regierung tragen würden.
…….

Ich hoffe mal das nur ein Gerücht ist!!!!!!!!!!!!!!

Ein „coup de tat“ kann das ganze Mittelmeer zum kochen bringen!

Ich sollte allerdings noch erwähnen das besagter Kollege eine Planierraube nicht Panzer unterscheiden kann! Aber das ist dennoch beunruhigend wen mehrer grün lackierte Fahrzeuge in Kolonne mit Demonstranten unterwegs sind!

[ nachträglich editiert von gugge01 ]
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31.05.2011 17:29 Uhr von Stechpalme
 
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@salom: Wer nicht wählen geht, hat auch keine Berechtigung zu murren. Denn Nichtwähler nehmen in Grunde alles in Kauf.

Das Problem ist eher, dass die älteren Semester seid Jahren immer nur eine Partei wählen und gar nicht wissen was diese so treibt. Das ist der einzige Grund warum sich die großen Parteien halten können und selbst hier bröckelt es an allen Enden immer mehr.

Geh wählen, gib eine Stimme ab, auch wenn es an eine Partei ist die eigentlich aktuell keine Chance hat. Aber vielleicht merken die größeren dann endlich das sie eigentlich keine demokratische Grundlage mehr für ihr Handeln habe.

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