30.05.11 20:11 Uhr
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Bundeswehr verunsichert über Afghanistaneinsatz

Die Bundeswehr ist beunruhigt über die Erkenntnis, dass das Attentat in Talokan anscheinend unter Mittäterschaft von afghanischen Beamten verübt wurde. Die Offiziere diskutieren derzeit, inwieweit die Sicherheitskräfte von Taliban unterwandert sind. Auch wurden Warnungen des Geheimdienstes anscheinend nicht ausreichend beachtet.

Man halte die Ausbildung der afghanischen Sicherheitskräfte zwar weiterhin für alternativlos, aber "der Anschlag führt zu einer weiteren Beschädigung des Vertrauens(...). Das hat Auswirkungen auf die Zusammenarbeit", so der verteidigungspolitische Sprecher der SPD-Fraktion, Rainer Arnold.

Die Afghanen würden deshalb dazu aufgefordert, größere Anstrengungen zu unternehmen, um die Sicherheit der Soldaten zu gewährleisten. Die Bringschuld liege bei ihnen. Auch müsse man gründlicher bei der Aufnahme von neuen Rekruten der Sicherheitskräfte prüfen. Ernst-Reinhard Beck (CDU) fordert gar einen Gegenschlag.


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WebReporter: elpollodiablo
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Afghanistan, Anschlag, Angriff, Einsatz, Bundeswehr
Quelle: www.spiegel.de

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30.05.2011 20:19 Uhr von usambara
 
+7 | -6
 
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Geschichte wiederholt sich als mehrere Generäle der Sowjetbesatzung Anschlägen zum Opfer fielen, töteten die Russen dutzende Imame.
Ob das der CDU-Politiker auch möchte...?
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30.05.2011 20:25 Uhr von Katzee
 
+13 | -5
 
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Holt unsere Leute: endlich nach Hause.

In seiner Geschichte konnte Afghanistan noch nie befriedet werden. Hier prallen - wie auch im Irak - verschiedene Stämme aufeinander, die gar nicht in Frieden zusammen leben wollen.

Wäre G. W. Bush ein wenig mit der Geschichte des Landes vertraut gewesen bevor er seinen Rachefeldzug startete, hätte dieses Disaster vielleicht verhindert werden können. Aber leider war das Denken weder G. W. Bushs Stärke noch die der machtbesessenen Herrschaften im Hintergrund.
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30.05.2011 20:26 Uhr von ZzaiH
 
+2 | -1
 
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tja ist schon alternativlos: da bringt man den afghanis die neusten kampftechniken, ermittlungsverfahren usw. bei stattet sie mit entsprechendem equipment aus und...

sie gehen ihren eigenen und nicht den weg den die amis voranschreiten...
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31.05.2011 04:12 Uhr von KamalaKurt
 
+3 | -2
 
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Einfach die Soldaten abziehen. Die Afghanen lernen das, was die Bundeswehr ihnen beibringen will nie. Wenn jetzt schon Taliban das afghanische Heer oder die Polizei unterwandert, dann ist dies doch ein Zeichen, wie leichtsinnig die Menschen waren, sind und bleiben werden.
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01.06.2011 05:53 Uhr von ElChefo
 
+0 | -2
 
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Mawisto: A)
...auch wenns zitiert ist.
Mujahedeen sind nicht gleich Taliban.

B)

Wie ist die Alternative für den Bauern vor Ort, wenn ihm ein Mohnfeld den Unterhalt für seine Familie einbringt, ein Weizen(...oder beliebiges anderes)feld aber nicht mal den Bedarf für einen Monat trägt?

C)

Mittlerweile sind es eigentlich hauptsächlich die Taliban, die sich über den Opiumhandel finanzieren. Bei Interesse gibts sogar noch die Routen.
...nennt sich wohl kapitalistischen Pragmatismus. Waffen kosten Geld, Geld findet man nicht auf den Strassen.

[ nachträglich editiert von ElChefo ]

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