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Unisextarife werden zu steigenden Versicherungsprämien führen

Der Deutschland-Chef des Allianz-Konzerns, Markus Rieß, rechnet nach dem Unisex-Urteil mit steigenden Prämien bei Versicherungen. Konkret könne dies bis zu 20 Prozent mehr ausmachen. Dies berichtet die "Süddeutschen Zeitung".

Der Europäische Gerichtshof hatte am 1. März 2011 entschieden, dass Versicherer ihre Preise geschlechtsneutral gestalten müssen.

Ab Ende 2012 werden alle neu abgeschlossen Versicherungen davon betroffen sein. Besonders bei Krankenversicherungen und Lebensversicherungen ist mit höheren Prämien zu rechnen. Erhöhungen wird es bei Frauen und Männern geben.


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WebReporter: Klopfholz
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Erhöhung, Versicherung, Prämie, Unisex
Quelle: www.focus.de

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11 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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30.05.2011 13:06 Uhr von Klopfholz
 
+14 | -4
 
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Und wieder ein Grund für die Versicherungen die Prämien hochzutreiben. Ein „Betriebsausflug“ in ein Hotel mit Hostessenservice muss ja auch unter den neuen Bedingungen erstmal erwirtschaftet werden.
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30.05.2011 13:15 Uhr von nostrill
 
+9 | -1
 
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das: ist jetzt natürlich überraschend, ist ja nicht so als wär das nicht von anfang an klar gewesen oO
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30.05.2011 13:30 Uhr von Alice_undergrounD
 
+5 | -0
 
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ja neee: dass sie nich billiger werden war ja jetz irgendwie klar...
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30.05.2011 13:41 Uhr von Andreas-Kiel
 
+17 | -2
 
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Ähem--- verstehe ich nicht: Frauen zahlen doch mehr, da sie normalerweise älter werden. Wenn die Tarife jetzt identisch sein müssen, müßten doch die Männertarife steigen, die Frauentarife aber sinken, damit in der Summe wieder die gleichen Beiträge wie jetzt rauskommen?!?!

Wenn jetzt alles steigt, ist das einfach nur Veräppelung (wie immer)!
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30.05.2011 14:10 Uhr von Andreas-Kiel
 
+7 | -0
 
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@DerBelgarath: Mir ist schon klar, daß der: Mittelwert der Beiträge (zwischen niedrigen Männer und hohen Frauentarifen) nicht genau in der Mitte liegt, das hatte ich ja auch nicht geschrieben. Aber prinzipiell müssen doch mathematisch auf jeden Fall die Beiträge der Frauen sinken - was ja anscheinend nicht so ist, also ist das doch der Beweis für verdeckte Erhöhungen mit der Ausrede "das kommt von der EU".
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30.05.2011 14:11 Uhr von freax
 
+6 | -0
 
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@Andreas: Richtig, so sehe ich das auch. Der Rest ist die übliche Abzocke...
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30.05.2011 14:53 Uhr von John2k
 
+4 | -1
 
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haha: Nun treiben es die Emanzen viel zu weit. Was haben die davon? Was dabei verkannt wird, dass für viele Frauen sich die Situation verschlechtern wird. Die Ursache ist ganz einfach zu identifizieren. Frauen sind nunmal nicht gerne alleine und binden sich oft an einen Mann. Dieser wird, welch Wunder, später weniger Geld, durch genau diese Tatsache, in der Tasche haben. Man sollte halt alles im Gesamten sehen.
Wenn man eine Bilanz zieht, was hat die Emazipation gebracht? Weniger Zeit für beide Parts bei weniger Geld :-)
Ach ja, da Frauen die Emazipation wollten, bekommen sie diese auch bei mir. Gleiche Rechte, gleiche Pflichten :-)
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30.05.2011 15:07 Uhr von freax
 
+5 | -0
 
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@John: "Gleiche Rechte, gleiche Pflichten "

Genau so sehe ich das auch. Kann sie mir auch mal aus dem Mantel helfen, den Stuhl rücken und das Essen bezahlen. Zum Glück ist meine Freundin da sehr unkompliziert. Ich koche, sie spült, ich bring ihr ne Blume mit, sie mir ne große Tafel Schokolade, mal steh ich morgens auf und mach den Augen-Auf-Kaffee, mal sie. Das hält sich alles halbwegs die Waage und das auf einer Basis, wo nachzählen gar nicht notwendig ist.

Hatte aber auch mal eine, die wollte emanzipiert sein (sie behauptete sie wäre es), kann mich aber nicht erinnern, dass die jemals das Essen bezahlt hätte, was aber nicht bedeutete, dass ich nicht mithelfen sollte beim Putzen wenn ich am WE bei ihr zu Hause war. Kaputt gegangen ist es an dem typischen "ich hab immer recht und du nie"-Gehabe von ihr. Schade ist nicht drum, aber der Sex war verdammt gut :-D
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30.05.2011 16:20 Uhr von JesusSchmidt
 
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diese meldung ist jetzt aber schon ein paar wochen: alt.

und eine glatte lüge ist das ganze thema sowieso. egal was passiert, es führt IMMER zu preiserhöhungen. das ist wohl so, wenn es keinen richtigen wettbewerb gibt.

ich finde geschlechtsneutrale versicherungstarife prinzipiell richtig, da ich in der heutigen lebensweise kaum noch unterschiede zwischen mann und frau sehe.
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31.05.2011 10:12 Uhr von Klecks13
 
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@ JesusSchmidt: "ich finde geschlechtsneutrale versicherungstarife prinzipiell richtig, da ich in der heutigen lebensweise kaum noch unterschiede zwischen mann und frau sehe"

Dass Männer mittlerweile auch schwanger werden können, ist mir neu..
Bevor man sowas schreibt, sollte man erst mal LOGISCH überlegen, warum die Tarife bisher einen Unterschied gemacht haben.

Unabhängig von der (nach wie vor bestehenden) unterschiedlichen Lebensführung gibt es einfach biologisch bedingte Unterschiede, die sich eben auch im Versicherungsrisiko zeigen. Von daher ist dieses Urteil eine realitätsfremde Gleichmacherei.
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02.07.2011 10:36 Uhr von KingPR
 
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Ich würde die Versicherungsbedinungen: vom individuellem Gesundheitszustand abhängig machen. Jung, sportlich und gesund wie ein Turnschuh oder alt, krank und bettlegerig? Raucherverhalten und Trinkverhalten feststellen. Familienerkrankungen? Geschlecht? Dann wird die individuelle Lebenserwartung ausgerechnet, angepasste Beiträge verlangt und entsprechend große Beiträge am Ende der Einzahlzeit ausgezahlt. Gilt jetzt für die Lebensversicherungen.

Für Krankenversicherungen würd ichs ähnlich machen, nur das es da ja keine Auszahlungen gibt.

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