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EHEC-Erreger: Bundesärztekammer warnt vor Hysterie

Der Vizepräsident der Bundesärztekammer Frank-Ulrich Montgomery warnt trotz ansteigender Fälle von EHEC-Infizierten vor einer Hysterie. "Hier geht es zwar um einen potenziell lebensgefährlichen Erreger, doch ich warne vor Panikmache", so Montgomery.

Die Situation sei durchaus beherrschbar, in der Regel genügen gründliche Hygienemaßnahmen wie Waschen der Hände und vorläufiger Verzicht auf bestimmtes Gemüse wie Tomaten, Gurken und Salat.

Im Norden Deutschlands ist die Lage jedoch weiterhin nicht unter Kontrolle und die Ärzte dort sind sich scheinbar sicher, dass noch weitere Menschen an dem Erreger sterben werden.


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WebReporter: mozzer
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Panik, EHEC, Gemüse, Erreger, Hysterie, Bundesärztekammer
Quelle: www.spiegel.de

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11 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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30.05.2011 12:34 Uhr von Nebelfrost
 
+12 | -0
 
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es bringt erstmal viel zu wissen, was kontaminiert ist. dies hilft den verbrauchern, die betroffenen lebensmittel einfach zu meiden, um sich zu schützen. aber zu wissen was kontaminiert ist, ist nur die halbe miete. nun sollte es oberste priorität haben, auch herauszufinden durch was bzw. wo die kontaminierung der gurken stattgefunden hat. solange dies nicht rausgefunden wurde, besteht die gefahr, dass zukünftig auch weiterhin immer wieder neues frischgemüse kontaminiert wird.

hamburg ist definitiv der hotspot. allein im bundesland hamburg, einer einzigen stadt (!), gibt es fast so viele infizierte wie im gesamten rest deutschlands zusammen! die seuche geht von hamburg aus, so viel ist sicher. dort findet/fand mit hoher wahrscheinlichkeit auch die kontaminierung des gemüses statt.

wurde bereits das hamburger leitungswasser überprüft? wurden bereits die kühlanlagen im großmarkt und in den LKW auf keime gecheckt? davon hab ich bisher noch nichts gelesen. manchmal kommt es mir vor, als trügen die behörden ein brett vor dem kopf. das fängt schon damit an, dass die quelle der kontaminiert in spanien vermutet wird, was unfug ist. denn wenn dem so wäre, dann müsste es auch in spanien selbst ehec-fälle geben und auch in allen anderen ländern, die mit spanischen gurken beliefert wurden. gibt es aber nicht! alle bisherigen ehec-fälle im ausland, sind reisende, die sich zuvor in norddeutschland aufgehalten haben.

z.b. hier in sachsen gibt es bisher 6 ehec-fälle. davon ist mindestens 1 ein regulärer ehec-fall bei einem zweieinhalb jahre alten mädchen aus zwickau, der nicht mit dem erregerstamm aus norddeutschland in verbindung steht. alle anderen 5 fälle waren zuvor in norddeutschland zu besuch. es gibt also hier in sachsen noch nicht einen einzigen ehec-fall, bei dem die infektion in sachsen stattgefunden hat. dies bedeutet, dass keine kontaminierten lebensmittel in sachsen in den handel gelangt sein können. aber auch sachsen wird mit spanischen gurken beliefert. wie kann das sein? ganz einfach... die spanischen gurken in sachsen laufen NICHT über den hamburger großmarkt!

[ nachträglich editiert von Nebelfrost ]
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30.05.2011 12:39 Uhr von v6avant
 
+8 | -0
 
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Fakt ist: Hier in Deutschland ist ein ziehen von Gurken nur in Treibhäusern möglich!
Da deutsche Gurken aus staatlichen Gründen ins Ausland gehen, und das ausländische Gurken hierher aus staatlichen Gründen kommen, ist ja wohl klar.
Wir bräuchten keine ausländischen Gurken.....

In Treibhäusern wird nicht mit Gülle gedüngt......
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30.05.2011 12:44 Uhr von Pils28
 
+5 | -0
 
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@Nebelfrost: Erstens braucht ein E.Coli eine warmes Umfeld, um zu gedeihen. Reservoir sind traditionell Wiederkäuer. Also ist es sehr wahrscheinlich, dass Gülle von befallenen Kühen die Ursache ist. Und es kann durchaus sein, dass ein spanischer Betrieb ganze Ernten nach Hamburg verkauft. Das Leitungswasser wird sehr stark kontrolliert, so dass ein Befall auffallen würde, es viel mehr Erkrankte geben müsste und diese viel breiter in der Gesellschaft gestreut wären.
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30.05.2011 12:55 Uhr von JesusSchmidt
 
+4 | -1
 
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"Im Norden Deutschlands ist die Lage jedoch...": "Im Norden Deutschlands ist die Lage jedoch weiterhin nicht unter Kontrolle..."

klingt wie ne mischung aus "28 weeks later" und "outbreak". total übertrieben. coli-bakterien sind ja auch sooooooooooowas von neu...
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30.05.2011 12:55 Uhr von Nebelfrost
 
+3 | -0
 
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@pils28: ok, da hast du natürlich recht. aber zumindest hätte man in den medien sagen können, dass leitungswasser in hamburg in ordnung ist. vllt betrifft es ja aber auch nur wasser aus wassertanks in dem großmarkt oder an irgend einer stelle, an der das gemüse nochmal gewaschen wird? wird das gemüse überhaupt nochmal gewaschen?

was die bakterien und kühle temperaturen angeht, so muss ich dir sagen, dass bakterien bei kühlen temperaturen sich lediglich langsamer vermehren oder inaktiv sind, aber nicht getötet werden. das heißt jedoch nicht, dass solche bakterien nicht durch kühlanlagen verteilt werden können. dass z.b. bestimmte klimaanlagen keimschleudern sein können, ist bereits in der vergangenheit einige male nachgewiesen worden.
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30.05.2011 13:07 Uhr von dumm78
 
+1 | -7
 
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"Bundesärztekammer warnt vor Hysterie"

aha also man kann dran sterben keiner weiss wos herkommt und die sagen keine panik es ruhig wieder gurken.

entweder sind die dumm, oder was ich eher glaube sie wissen es längst woher es kommt sagens aber nichts weil derjenige unantastbar ist.

wirtschaftliche intressen > alles andre , korruption und vertternwirtschaft sei dank.
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30.05.2011 17:14 Uhr von Chuzpe87
 
+2 | -0
 
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Jetzt warnen die vor einer Hysterie? Seltsam .. ich hätte eher damit gerechnet, dass die Pharma Industrie wieder schreit:"OMG Schweinegrippe Returns - Holt euch eure EHEC Gurken Impfung!"
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30.05.2011 18:26 Uhr von 338LM
 
+4 | -0
 
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@dumm78: dein Name ist Programm ^^

Du verstehst nix von Mikrobiologie, Molekularbiologie, Immunologie und Hygiene, also shut up und lass die Experten ihren Job tun. Wenn Ergebnisse da sind, werden sie auch publiziert, sowas ließe sich nicht geheim halten, vor allem weil viele medizinische Insitute an der Suche beteiligt sind.
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30.05.2011 20:46 Uhr von Sprudelkutscher
 
+3 | -0
 
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Und was wäre wenn irgendwer diesen Erreger bewusst in Umlauf gebracht hat ????
Milzbrand kennt ja auch jeder..
ist zwar weit hergeholt aber nicht ohne....
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31.05.2011 03:08 Uhr von Omertabam
 
+2 | -0
 
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@pils28: Die Kühllastertheorie halt ich für nicht plausibel... Wenn wir davon ausgehen das, dass Gemüse in mehreren Transportern geliefert wird, müsste ja jeder Transporter mit Kuhscheiße in Berührung gekommen sein oder Kuh und Gurke wurden in einem Laster geliefert... Das halt ich für ausgeschlossen... Was aber Sinn macht ist wenn man sich die Herkunft der Gurke anschaut, in diesem Fall hat es Spanien getroffen...

[ nachträglich editiert von Omertabam ]
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01.06.2011 02:04 Uhr von ZappZarappZappZapp
 
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@ephemunch: Vielleicht solltest Du mal Nachrichten aus Spanien und die Kommentare darunter lesen. In hunderten von Kommentaren müssen sich die Deutschen als "Nazis" beschimpfen lassen. Diese Kommentare werden von der Zeitung stehen gelassen und nicht editiert (Mein Kommentar wurde von "El País" entfernt. Ich gab nur zu bedenken, dass man erst einmal die Untersuchungen abwarten sollte und dass es im Interesse aller wäre die Herkunft der Epidemie herauszufinden. Mein Kommentar war denen schon zu "anti-spanisch".) Desweiteren muss sich jeder dort als "Mexikaner" oder "Argentinier" beschimpfen lassen, wenn man vom allgemeinen Chorus "die bösen Deutschen" abweicht. Unter anderem gibt es unzählige Kommentare, die darauf hinweisen, dass die Deutschen "ohnehin Schweine sind, die sich die Hände nicht waschen". Glaube mir, die spanischen Kommentare stehen den shortnews.de Kommentaren in nichts nach. Ganz im Gegenteil. Von einer grossen Zeitung wie El País hätte ich allerdings erwartet, dass die meisten davon im allgemeinen Interesse entfernt werde. Offensichtlich denkt man dort anders.

Nachdem was ich in den Nachrichten verfolgt habe, hat man den Spaniern nicht die "Schuld" an der Epidemie gegeben, sondern einfach faktisch festgestellt, dass die Bakterie auf mehreren Gurken, die aus Spanien importiert worden waren, nachgewiesen werden konnte. Es waren weitere Untersuchungen notwendig, um den Stamm der Bakterie zu bestimmen und nun stellt sich heraus, dass die Bakterie von einem anderen Stamm herrührt, der diese Epidemie nicht hervorgerufen haben kann. Während die Untersuchungen im Gange waren hat man empfohlen auf Tomaten, Salat und Gurken - egal welcher Herkunft - zu verzichten. Was ist daran denn nun bitte falsch?

Ich befürworte, dass Landwirte für ihre Ausfälle entschädigt werden, aber eben alle, nicht nur die spanischen.

Zum Thema EU: Wenn wir bei den Spaniern so verhasst sind, dann sollten sie auch mal an der richtigen Stelle Stolz zeigen und unser Geld nicht nehmen. Den Tag werden wir aber nie erleben!

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