30.05.11 09:10 Uhr
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Ramsauer will Ölmultis die Preiserhöhungen erschweren

Nachdem das Bundeskartellamt seine Tankstellen-Studie vorgestellt hat, will Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer den Ölmultis die bisherige Preispolitik per Gesetz verbieten.

Dabei wird von ihm laut der "Bild"-Zeitung das australische Modell favorisiert. Nach diesem Modell muss die Anhebung des Kraftstoffpreises vorher angekündigt und für 24 Stunden verbindlich bleiben.

Ramsauer dazu: "Wenn ein Ölmulti den höheren Preis vorher ankündigen muss und ihn dann 24 Stunden nicht mehr verändern darf, wissen die Autofahrer, woran sie sind." Damit will der Gesetzgeber die Verbraucher vor den marktbeherrschenden Ölfirmen und ihrer willkürlicher Preismanipulation zu schützen.


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WebReporter: Klopfholz
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Preis, Benzin, Tankstelle, Benzinpreis, Ölkonzern
Quelle: www.n-tv.de

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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30.05.2011 09:10 Uhr von Klopfholz
 
+6 | -1
 
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Was wird denn da der Finanzminister sagen wenn weniger Öko und Mehrwertsteuer in die Kassen kommt? Ich vermute, hier will sich nur wieder einer über die "Bild"-Zeitung profilieren.
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30.05.2011 09:18 Uhr von Pilzsammler
 
+3 | -1
 
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Ich finde es richtig: wie es in Australien ist.

Bei uns werden morgens um 9 Uhr die Preise gesenkt nachdem z.B. alle Firmen Tanken waren. Das ist irgendwie auch nicht richtig...
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30.05.2011 09:21 Uhr von Exilant33
 
+3 | -0
 
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das ist doch mal eine maßnahme! bleibt nur abzuwarten ob sie es auch durchbringen werden, was ich arg bezweifle!
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30.05.2011 10:48 Uhr von Katzee
 
+4 | -0
 
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Solange der Staat: an jeder Preiserhöhung mit verdient, wird sich an der raffgierigen Preispolitik der Mineralölkonzerne nichts ändern.
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01.06.2011 20:18 Uhr von E10-Gegner.de
 
+0 | -0
 
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Grundsätzlich gefällt mir das, jedoch wird auch das nach hinten los gehen.

WENN dieses Gesetz irgendwann verabschiedet werden sollte, wird es wiefolgt aussehen:
Sonntag: Preis 1,569 Euro, Ankündigung für den nächsten Tag: 1,589 Euro.

Alle gehen tanken, weil es ja teurer wird. Einige haben noch 20 Liter im Tank und wollen erst Dienstag gehen.

Montag: Preis 1,589 Euro, Ankündigung für den nächsten Tag: 1,599 Euro.

Mist! Alle, die Sonntag nicht tanken waren, müssen morgen für teuer tanken, weil sie sonst Mittwoch nicht auf Arbeit kommen.

Dienstag: Preis 1,599 Euro, Ankündigung für den nächsten Tag: 1,579 Euro.

Sind ja alle von Sonntag und heute noch voll...

Mittwoch: Preis 1,579 Euro, Ankündigung für den nächsten Tag: 1,589 Euro.

Donnerstag: Preis 1,589 Euro, A. f. d. n. T.: 1,609 Euro.

Ist ja Wochenende, da steigt der Dollarpreis ja komischerweise immer.

Freitag: Preis 1,609 Euro, A. f. d. n. T.: 1,579 Euro.

Freitag müssen ja alle tanken, die über das Wochenende wegfahren wollen, also kann es samsags ja wieder günstiger werden...

Samstag: Preis 1,579 Euro, A. f. d. n. T.: 1,589 Euro.

Und das Spiel beginnt von vorn... und was gewiss niemand gleich bemerkt hat: Innerhalb einer Woche hat sich der Preis um ZWEI Cent erhöht, obwohl er scheinbar günstiger als zu Freitag ist...

Ach ja. Ich lobe mir zurzeit mein Fahrrad und die öffentlichen Verkehrsmittel...

Und letztendlich ist an allem nur das E10 Schuld!!

E10? Nein danke!! WIR WEHREN UNS! --> http://www.e10-gegner.de

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