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Gladbeck: 47-Jähriger stirbt an Wespenstich, nachdem der Arzt ihn wegschickte

Eine Frau hat jetzt einen Arzt auf Schmerzensgeld verklagt, weil er ihren Mann nach einem Wespenstich nicht behandelte und wieder nach Hause schickte.

Der Fall passierte schon im Sommer 2009. Der Mann wurde in seinem Garten von einer Wespe gestochen. Sofort kam er mit einem Rettungswagen in die Klinik. Der 47-Jährige war auf Bienenstiche allergisch, was die Frau auch den behandelnden Arzt sagte. Dieser diagnostizierte aber einen Sonnenbrand.

Er schickte den Mann wieder weg. Dieser verstarb kurze Zeit später in seinem Garten auf einer Bank. Der Staatsanwalt stellte damals das Verfahren gegen den Arzt nach einer freiwilligen Zahlung von 5.000 Euro ein. Nun verlangt die Witwe vor Gericht 64.000 Euro von ihm.


WebReporter: leerpe
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Arzt, Allergie, Gladbeck, Wespenstich
Quelle: www.bild.de

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30.05.2011 10:13 Uhr von w0rkaholic
 
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Seltsam irgendwie: Der Mann und die Frau wissen, dass er allergisch ist und laut Quelle 3x gestochen wurde. Wenn mir jetzt der Arzt auf den Keks geht mit falschen Diagnosen und trotz meines im Krankenhaus dann zwangsweise lautstarken Theaters keine Behandlung durchführen will, wäre ich ohne Umwege zum nächsten Arzt und garantiert nicht nach Hause in den Garten auf die Bank!

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