30.05.11 07:02 Uhr
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Euro: Irland braucht neues Rettungspaket - Geld reicht nicht

Es gibt viel zu tun in der Schulden geplagten Eurozone: Gerade erst hat Irland 85 Milliarden Euro an Rettungsgeldern erhalten, doch schon deutet Irlands Verkehrsminister Leo Varadkar gegenüber der "Sunday Times" an: Es bestehe kaum eine Möglichkeit, das Dublin 2012 an die Kapitalmärkte zurückkehren könne.

Varadkar deutete bei der Gelegenheit gleich mit an, wie er und weite Teile der Regierung sich die Lösung des Problems vorstellen: "Entweder eine Erweiterung des existierenden Programms oder ein zweites Programm". Somit ist in der Eurozone offenbar an gleich zwei Großbaustellen gleichzeitig das Feuer erneut entfacht.

Erst am Wochenende berichtete der Spiegel, ein Prüfbericht der EU-Kommission, IWF und EZB komme zum Ergebnis, dass Griechenland keines der vereinbarten Sparziele erreicht habe. Die Berichte wurden daraufhin von Athen, später auch vom IWF, dementiert.


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WebReporter: Baron-Muenchhausen
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Euro, Geld, Irland, Rettungspaket
Quelle: www.handelsblatt.com

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14 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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30.05.2011 07:02 Uhr von Baron-Muenchhausen
 
+30 | -3
 
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Auf auf, Frau Merkel. Das nächste Rettungspaket schnüren.

Man bläst den Ballon Stück für Stück weiter auf und die Euro-Protagonisten, identisch mit der kleine Kaste der Profiteure aus Export-Industriellen, Großaktionären sowie Hausbanken, können ihr hoch profitables Schneeballsystem fortsetzen - stets in der Hoffnung, das "Too big to fail-Prinzip" dieses gigantischen Ponzi-System werde am Ende "alternativlos" bei den Verlieren, den lohn,- sozial- und rentengedumpten Arbeitnehmern, übertragen.
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30.05.2011 08:14 Uhr von opheltes
 
+17 | -1
 
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Aber natürlich..

..wir haben es ja !
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30.05.2011 08:22 Uhr von DuncanGallagher
 
+11 | -0
 
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@Opheltes: Klar haben wir es. Wir sind doch der Saubermannstaat mit dem meisten reichen Leuten und der wenigstens Kriminalität!
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30.05.2011 08:39 Uhr von Demon2102
 
+8 | -3
 
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Gerechtigkeit? gibt es anscheinend nicht.Wir zahlen Steuern etc...., damit die nicht mit ihrem Geld umgehen können und wir denen noch mehr geben?
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30.05.2011 08:51 Uhr von jonathanm
 
+16 | -0
 
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Es wird nie ausreichen :-)
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30.05.2011 08:53 Uhr von zuschauer263
 
+13 | -1
 
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immer weiter machen in der nächsten amtsperiode sind dann die grünen dran die auch keine lösung für das problem haben -.-´

es fehlt in der regierung einfach ein macher, mit eiern in der hose!!

die eu richtet sich so selbst zu grunde..
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30.05.2011 08:59 Uhr von artefaktum
 
+14 | -0
 
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Der "keltische Tiger" ist uns Deutschen von "Experten" übrigens jahrelang als Vorbild in Sachen Wirtschaftspolitik angepriesen worden! Natürlich die gleiche "Experten", die jetzt auch wieder alles besser wissen.
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30.05.2011 09:00 Uhr von dagi
 
+0 | -1
 
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das passt: WK100324_EUropaRettungGriechenlandDeutschland
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30.05.2011 10:53 Uhr von SyXxPaC01
 
+2 | -1
 
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naja: hoffentlich bleibt das nicht auf dauer so, Griechenland, Portugal, Iraland, vielleicht auch Spanien, Italien, irgendwann gehts einfach nimmer, die müssen auch mal was tun, Gold verkaufen, Gebäude, Einrichtungen verkaufen, und sparen, das wollen ja Griechen nicht, schieben schuld lieber auf die deutschen, die ihnen ja nicht helfen wollen, klar deswegen pumpen wir und Frankreich ja auch meiste Geld in Rettungsfonds rein *Augenverdreh*
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30.05.2011 11:22 Uhr von sicness66
 
+2 | -1
 
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@SyXxPaC01: Woher hast du deine Meinung? Aus der Bild?

Genau das ist es doch was die "da oben" wollen. Dass sich der einfache Mann auf der Strasse an die Gurgel geht und mit dem Finger auf andere zeigt. Ich finde es eine schäbige Diskussion, andere Menschen als faul zu bezeichnen. Das ist genau das selbe Niveau bei der HartzIV Diskussion. Das wahre Übel sind die Banken und Industriellen, die sich durch die EU-Erweiterung kurzfristig die Taschen vollgehauen haben und die Politiker für ihre inkompetente opportune Arbeit mit Spendengeldern zugepflastert haben. Das Ende ist bekannt. Man sollte endlich die Gewinne sozialisieren und nicht die Verluste!

[ nachträglich editiert von sicness66 ]
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30.05.2011 12:11 Uhr von Chuzpe87
 
+0 | -0
 
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Die taten mir ja schon beim Eurovision Songcontest Leid und jetzt das auch noch ...
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30.05.2011 12:42 Uhr von Floppy77
 
+2 | -0
 
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Das ist ein Fass ohne Boden, aber die deutschen Steuerzahler werden dafür so richtig schön ausgeblutet, nur damit unser Deppenkabinett überall gut da steht. Der Euro ist kaputt, da helfen auch keine Rettungspakete mehr.
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30.05.2011 12:59 Uhr von JesusSchmidt
 
+0 | -0
 
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@irland - ihr braucht geld? geht arbeiten!

mach ich normalerweise auch so. :-)

und als nächstes fass ohne boden nehmen wir die schlächter von srebrenica auf. wir haben´s ja...
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30.05.2011 13:23 Uhr von lieberBiber
 
+0 | -1
 
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@ allgemeine Unwissenheit: Viele hier meinen die Iren arbeiten zu wenig und vergleichen die irische Situation mit der in Griechenland. Das ist vollkommen unsinnig und zeugt von Unwissenheit. Im Gegensatz zum Mittelmeerraum sind die Iren kein Fass ohne Boden, denn ihre Wirtschaft ist grundsätzlich intakt.

Die irischen Banken haben die Finanzkrise nicht bewältigen können und haben massive Schulden. Das selbe Problem hatten deutsche Banken. Der deutsche Staat war allerdings in der Lage große Summen in das Bankensystem zu pumpen, die Iren nicht. Irische Banken sind in einem riesigen Maße bei ausländischen (auch deutschen) Banken verschuldet. Daher ist es von ausländischen Interesse, die Iren zu unterstützen. Man kann sich natürlich darüber streiten, ob die davon profitierenden Banken (Schuldner u. Gläubiger) zur Kasse gebeten werden sollten, aber das steht auf einem anderen Blatt.

Jedenfalls muss man sagen, daß man mit Irland ein grundsätzlich konkurrenzfähiges Land unterstützt. Wenn ein Land der Eurozone Hilfe erhalten sollte, dann Irland.

[ nachträglich editiert von lieberBiber ]

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