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Malta: Scheidungen sind nun erlaubt

Der streng katholische Inselstaat Malta hatte zu einer Abstimmung aufgerufen, in der entschieden werden sollte, ob Scheidungen künftig erlaubt werden.

Laut den Ergebnissen der Abstimmung, die heute früh stattfand, sprechen sich 53,2 Prozent für eine Aufhebung aus. Ministerpräsident Gonzi dazu: "Auch wenn es nicht das Ergebnis ist, auf das ich gehofft habe, ist es jetzt unsere Pflicht dafür zu sorgen, dass der Wunsch der Mehrheit respektiert wird."

Die Philippinen und der Vatikanstaat zählen nun zu den beiden letzten Ländern, in denen eine Scheidung verboten ist.


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WebReporter: Vestire
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: Ehe, Ehefrau, Scheidung, Volksabstimmung, Malta
Quelle: www.abendblatt.de

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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30.05.2011 07:46 Uhr von Earaendil
 
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Wenn Scheidungen eh erlaubt sind bin ich dafür das Heiraten zu verbieten, denn dann macht der ganze Brimborium eh keinen Sinn.
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30.05.2011 08:32 Uhr von fardem
 
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fanatiker: diese Christlichen Hinterwälder.....
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30.05.2011 10:00 Uhr von Afkpu
 
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War eben ein Geniestreich von Bismarck: nur der standesamtlichen Ehe rechtsgültigkeit zu verleihen. Alles andere wäre auch Quatsch. Heiraten ist zwar ein netter Brauch wenn man sich liebt (und davon gehe ich bei den meisten Hochzeiten in Dtl. mal aus ;) ), allerdings zeigen Beobachtungen ja dass langfristige Beziehungen nur funktionieren wenn beide Partner an einer Beziehung arbeiten und da haperts bei vielen. Bzw man vergisst, dass man sich weiterentwickelt.. und bis das keiner den verschiedenen christlichen Konfessionen beigebracht hat werden jene weiter auf ihrem Monopol eine Verbindung in Namen einer höheren Entität abzusegnen beharren.
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30.05.2011 10:54 Uhr von Afkpu
 
+1 | -0
 
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nunja in seiner zeit, in die heutige würde er ganz bestimmt nicht mehr passen. denn in sachen weltanschauung hat man sich schon weiterentwickelt. außerdem würden die deutschen als erste gegen seine sozialgesetze demonstrieren. im vergleich zu den heutigen sind die nämlich ein witz, was für eine revolution (und eigentlich auch nur wählerfang) sie auch waren.
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30.05.2011 12:56 Uhr von Klecks13
 
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@ Afkpu: "außerdem würden die deutschen als erste gegen seine sozialgesetze demonstrieren. im vergleich zu den heutigen sind die nämlich ein witz"

Mal abgesehen davon, dass "die deutschen" auch bei dem heutigen sozialen Kahlschlag ihren Arsch nicht vom Stammtisch wegkriegen: Der "Witz" war damals ein Quantensprung der sozialen Absicherung. Vor allem war es das Fundament unseres heutigen sozialen Netzes; Viele seiner Sozialgesetze -wie Krankenversicherung und Rente- gelten in ihren Grundzügen noch heute.

@ Judas II:
"ein josef strauß, das war auchnoch jemand mit profil"

Vor allem war er ein gerissener Gauner ;-)
Strauß hat kaum etwas ohne Eigennutz gemacht. Allerdings war er -im Gegensatz zu den heutigen Politikgaunern- weitsichtig genug um zu erkennen, dass die große Masse von seinen Gaunereien profitieren muss, damit er auf Dauer damit durch kommt.

Beispiel BMW-Werk Dingolfing: Niemand konnte ernsthaft dagegen sein, dass der Freistaat Bayern ein solches Mammutprojekt in einer der strukturschwächsten und ärmsten Gegenden Deutschlands subventioniert. Immerhin hat das 14.000 Arbeitsplätze gebracht. Dass Strauß nicht nur Großaktionär bei BMW war sondern dafür auch nen Aufsichtsratposten bekam, ist nicht der Rede wert ;-)

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