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Firmen setzen sexuellen Dienstleistungen als Betriebsausgabe von der Steuer ab

Der Besuch von 70 Versicherungsvertretern der Hamburg-Mannheimer im Budapester Hotel "Gellert" wurde zu einhundert Prozent als Betriebsausgabe steuerlich geltend gemacht. Laut einem Sprecher des Mutterkonzerns ERGO sei dies steuerrechtlich in Ordnung.

Bei der Veranstaltung sollen auch 20 Prostituierte zur Verfügung gestanden haben. Diese tauchten jedoch nicht explizit in der Rechnung auf. Zwei Konzernmanager einer Eventagentur bestätigten, dass es auch in anderen Firmen üblich sei, sexuelle Dienstleistungen über Firmenspesen abzurechnen.

Dabei werden Prostituierte als Hostessen verrechnet oder über den Zimmerpreis mit abgerechnet. Ein Steuerfahnder einer Oberfinanzdirektion gibt zu, dass es kaum möglich ist, diese Zusatzleistungen bei einer Prüfung aufzudecken.


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WebReporter: Klopfholz
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Steuer, Finanzaffäre, Hamburg-Mannheimer, Zusatzleistung
Quelle: www.welt.de

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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29.05.2011 10:39 Uhr von Klopfholz
 
+6 | -2
 
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Naja, so lange die Finanzämter sich damit beschäftigen den Steuerzahlern die Kilometer in ihrer Steuererklärung nachzurechnen bleibt natürlich keine Zeit sich die großen Firmen anzusehen. Ob das als Mittelständler auch möglich ist, oder schaut da das Finanzamt doch genauer hin…?
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29.05.2011 10:44 Uhr von Baron-Muenchhausen
 
+4 | -1
 
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Ob Sex-Orgien, Kulinarische Orgien, Boni oder Sportwagen als Dienstautos - alles mögliche lässt sich mit ein wenig Fantasie in die GUV steuermindernd einbringen...

Wie man das Kind nun nennt, ist eigentlich völlig wurscht.

[ nachträglich editiert von Baron-Muenchhausen ]
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29.05.2011 11:23 Uhr von Klassenfeind
 
+3 | -0
 
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Bei unserer: Regierung ist auch das kein Wunder..

Wärend man dem normalen arbeitnehmer Unsummen vom Lohn sofort und noch vor der Lohnauszahlung weg nimmt, kriegen die Manager Zucker in den Arsch geblasen..
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29.05.2011 11:25 Uhr von KamalaKurt
 
+0 | -4
 
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@Baron ich entnehme deinem Kommentar dass du das für richtig findest? Hast wohl auch schon eine Hostess unentgeltlich beglücken dürfen.

Leider kann man die Lohn - oder Einkommensteuer selbst nicht einbehalten. Wenn dies so wäre würden die Finanzbeamten, umgangsprachlich auch Sesselfurzer genannt, ihre Augen auch auf die großen Fischen, die zwar in der Minderheit sind, werfen. Da wären auch noch einige Milliarden für den Staat rauszuholen.
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29.05.2011 12:05 Uhr von KamalaKurt
 
+0 | -2
 
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@Der Bergerath woher hast du deine Informationen? Ganz bestimmt nicht aus der News. Ich habe die News kommentiert und nichts anderes. Deshalb unterlasse bitte deine diskriminierende Aussagen.
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29.05.2011 12:51 Uhr von KamalaKurt
 
+0 | -3
 
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@Dder Belgarath du braucht mir keine Vorschriften über das, was ich machen muss oder lassen kann, geben. Da ist jedermanns Sache.

@Minipet, was hat deine Aussage hier mit der News zu tun? Zählen bei dir Prostituierte zu den Kfzs?

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