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Schwerte: Jugendlicher klettert auf Kesselwaggon und bekommt 15.000-Volt-Stromschlag

In Schwerte (Nordrhein-Westfalen) ist ein 16 Jahre alter Jugendlicher auf einen Kesselwaggon geklettert und hat dabei einen 15.000-Volt-Stromschlag abbekommen. Zwar kam er mit der Stromoberleitung nicht in Berührung, allerdings entwickelte sich ein Lichtbogen.

Der Jugendliche fiel nach dem Stromschlag vom Waggon und bewegte sich nicht. Er wurde mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus transportiert. Er erlitt starke Verbrennungen.

Vier Freunde (zwischen 13 und 18 Jahre alt) hatten die Mutprobe vom Boden aus beobachtet wurde bei dem Unfall geblendet und standen zudem unter Schock. Auch sie kamen in eine Klinik.


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WebReporter: rheih
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Unfall, Jugendlicher, Stromschlag, Schwerte
Quelle: www.ruhrnachrichten.de

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18 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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28.05.2011 20:40 Uhr von Jaecko
 
+54 | -4
 
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"Mutprobe"? Sowas heisst bei mir nicht "Mutprobe", sondern "Kampf um den niedrigsten IQ".
Wundert mich immer wieder, wo diese Dummheit der "Jugend" herkommt.
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28.05.2011 22:00 Uhr von LocNar
 
+15 | -1
 
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Seltsam ich (wir) waren auch mal jung aber auf solch einen Schwachsinn wären wir nie gekommen (auch wenn wir nicht die Bravsten waren damals).
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28.05.2011 22:00 Uhr von roger18
 
+4 | -0
 
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allein: 400 Volt kann tödlich enden, da braucht sich einer 15000 Volt vorstellen, der Junge hätte echt glück wenn er nicht daran stirbt.
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28.05.2011 22:10 Uhr von NoGo
 
+8 | -5
 
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Kein: Mitleid
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28.05.2011 22:12 Uhr von MBGucky
 
+3 | -0
 
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@roger: bei 400V muss man aber schon ganz schön nahe dran um einen Lichtbogen zu erzeugen. Bei 15000 Volt reicht es schon, nur in die Nähe zu kommen. Zudem gäbe es bei 400V die Schwierigkeit, dass man die erst mal finden muss. Da zufällig dran zu packen ist nicht so einfach.

Zum Thema:

Das kommt davon wenn man denkt, das funktioniert wie bei einer Spielzeugeisenbahn, wo nur Strom auf den Schienen ist, wenn der Zug fährt.
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28.05.2011 22:29 Uhr von tai_pan
 
+4 | -0
 
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@roger18: Die Volt alleine machen es nicht aus.
Man braucht auch die entsprechende Stromstärke (Ampere),
sonst würdest du wenn du im Physikunterricht von einem Plattenkondensator eine gewischt bekommst auch gleich tot umfallen.
Oder z.B., wenn du dich über deine Schuhe selbst elektrostatisch auflädst, um dein Auto aufzusperren.

Zum Thema:
Versuch und Irrtum
Man muß sich erst an der Herdplatte verbrennen, um zu glauben, daß sie heiß ist.
Gilt anscheinend nicht nur für Kleinkinder.

Oh es war wer schneller als ich.

[ nachträglich editiert von tai_pan ]
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28.05.2011 23:08 Uhr von Kyklop
 
+1 | -0
 
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In Indien: ist der bahnstrom zwar nicht so stark wie hier bei uns, deshalb gibt es bei diesem Video auch keinen Lichtbogen. Erst als er mit der Hand...
http://www.tutsi.de/...

Trottel halt

[ nachträglich editiert von Kyklop ]
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28.05.2011 23:26 Uhr von Pils28
 
+0 | -1
 
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Geährlich ist lediglich die Stromstärke. Bei Wechselstrom können schon Ströme im Miliamperebereich, etwa bei Spannungsquellen im zweistelligen Voltbereich tödlich sein. Bei Gleichstrom verträgt man etwa das Zwanzigfache. Sprich 15.000V Gleichstrom (oder womit läuft so eine Oberleitung?) hat etwa das Hundertfache vom tödlichen Potential.
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29.05.2011 00:02 Uhr von Moepjunge
 
+2 | -0
 
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@mcmoerphy: Ich denke Jugendliche können schon selbst auf sich aufpassen. Wer da rauf steigt ist einfach zu blöd, um wenigsten durchschnittlich zu sein.

Natürliche Selektion ne?
Ne?
Nee,... eigentlich nicht.
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29.05.2011 00:05 Uhr von Pils28
 
+5 | -0
 
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Ich selber, geboren in den frühen 80ern, habe immernoch ein Heidenangst vor Gleisanlagen, weil sie mir als gefährlich eingebläut wurden. Trotz antiautoritärer Erziehung hat das ziemlich gut geklappt. Ich werde mein Lebtag nicht auch nur ohne zu gucken einen Bahnübergang überfahren oder bei einer einfahrenden S-Bahn zu nah am Bahnsteig stehen.
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29.05.2011 00:16 Uhr von Pils28
 
+1 | -0
 
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Jugendliche sollen sich austoben und spielend: die Welt entdecken. Unfug bauen und auf die Nase fallen gehört dazu. Nur vor den wirklich gefährlichen Sachen wie Gleise und Autobahnen sollte man sie fernhalten.
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29.05.2011 01:30 Uhr von ryzer
 
+0 | -0
 
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notiz an mich selbst: "Die Mutprobe der nächsten Woche unbedingt absagen"
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29.05.2011 01:57 Uhr von mns
 
+1 | -0
 
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also mein Physiklehrer hat sowas immer "natürliche Auslese" genannt...
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29.05.2011 02:08 Uhr von a.maier
 
+1 | -0
 
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@Zeus35 Zur Technik: 15000V 16 2/3Hz Bahnstrom
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29.05.2011 05:00 Uhr von Parker_Lewis
 
+0 | -0
 
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Train Riding: ist lustig, aber gefährlich, dewswegen, wenn wir surften, nur an der S-Bahn. Aber es gibt ein weltweites Idol in dieser Szene, Alex aus Berlin, der sich an einen ICE gehangen hat, leider gibt es auf Youtube nicht mehr das Originalvideo mit über 30Mio Views. Nur noch Berichte und Video ohne den Originalsound. Auf Liveleak ist es sicher noch mit original ton zu finden.

http://www.youtube.com/...
http://www.youtube.com/...

[ nachträglich editiert von Parker_Lewis ]
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29.05.2011 07:29 Uhr von wordbux
 
+0 | -1
 
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Jugendlicher klettert auf Kesselwaggon: Irgendwo gibts bestimmt ein Nest mit solchen Spacken, weil man sowas immer öfter liest.
Wie immer, auch hier kein Mitleid.
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29.05.2011 11:44 Uhr von MBGucky
 
+1 | -0
 
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Volt VS Ampere: Ich finde es immer wieder lustig, wenn Leute jemanden - der behauptet, bestimmte Spannungen (Volt) seien gefährlich - korrigieren, indem sie behaupten es sei in Wahrheit die Stromstärke (Ampere), die gefährlich ist.Insbesondere, wenn sie dabei auch noch so lächerliche Vergleiche wie einen Kondensator oder elektrostatische Aufladung als Beispiel heranziehen.

Dann müsste man schon entweder so kleinlich sein und sagen, dass auch die Stromstärke nicht das entscheidende ist, oder man akzeptiert die Spannung als das, was sie ist: Die Ursache für die lethale Verletzung.

Der Beweis dafür lässt sich mit 3 Buchstaben und 2 Sonderzeichen ausdrücken:

I=U:R

Oder etwas ausführlicher:
Die Stromstärke (I) ist abhängig von der Spannung (U) und dem Widerstand (R).
Im konkreten Beispiel ist es die Spannung zwischen der Oberspannungsleitung und dem Erdpotential und der Widerstand des menschlichen Körpers, welche die Stärke des Stroms, der durch den Körper fließt, beeinflussen.

Und nun zum Kondensator (bei der elektrostatischen Aufladung ist es das selbe Prinzip): Messt doch mal die Spannung am Kondensator, nachdem Ihr eine gewischt bekommen habt. Es fließt nur deshalb weniger Strom, weil die Spannung zusammenbricht.
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29.05.2011 13:18 Uhr von achjiae
 
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I = U/R: Die Aussage dass der Spannung nicht relevant ist, ist so nicht ganz richtig.

Ca. 50mA können bereits tödlich sein.

Um diese zu erreichen, muss man allerdings die Ein- und Austrittsstelle am Körper mit einbeziehen. Der Körperwinderstand liegt glaube ich bei 1-2kOhm.
=> für 50mA bei 1kOhm benötigen wir ca 50-100Volt damit es gefährlich wird.
Natürlich wirken da auch noch die Hautfeuchtigkeit, Umfeld und Kleidung mit ein. So ist es z.B. gefährlicher unter der Dusche einen Stromschlag zu bekommen, als bei der Arbeit in Schutzkleidung.

Ausserdem ist Wechselstrom für den Menschen gefährlicher als Gleichstrom(Stichwort Herzschlag).

Andersrum gesehen ist es z.B. relativ ungefährlich an eine Autobatterie zu packen, obwohl die im Kurzgeschlossenen Zustand mehrere 100 Ampere liefern kann.

Ein Stromschlag durch statische Aufladung der Kleidung oder am elektrischen Feuerzeug ist trotz mehreren tausend Volt ebenfalls ungefährlich, da die Quelle niemals so viele mA liefern kann.

Was den Jungen angeht:
Er hat Glück, wenn er keine Bleibenden Schäden behält. Über seine Intelligenz will ich kein Urteil fällen. Vielleicht hat er es einfach nicht in der Schule bzw. von den Eltern gelernt.


Nachtrag: Da war MBGucky wohl schneller ;)

[ nachträglich editiert von achjiae ]

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