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Studie: Menschen mit weniger als zehn Euro Stundenlohn droht die Altersarmut

Jetzt wurde herausgefunden, dass momentan jeder Fünfte Arbeitnehmer von Armut im Alter betroffen sein wird. Um der Altersarmut zu entgehen, ist einer Studie nach ein Stundenlohn von mindestens zehn Euro pro Stunde von Nöten.

Weiterhin müsste der Arbeitnehmer 38,5 Stunden pro Woche arbeiten und über 45 Jahre zu der Lohnhöhe versicherungspflichtig beschäftigt sein. Dann erhält man im Alter die gesetzliche Mindestrente in Höhe von 684 Euro. Das ist die durchschnittliche Höhe der momentanen Grundsicherung in Deutschland.

Deswegen wird empfohlen, in eine private Altersvorsorge zu investieren. Allerdings bezweifeln Experten, dass Beschäftigte bei einem Nettolohn von 1.200 Euro monatlich 50 Euro für die private Altersvorsorge zurücklegen. Weiterhin wird gefordert, die gesetzliche Mindestrente auf 850 Euro zu erhöhen.


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WebReporter: Crushial
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Studie, Rente, Altersarmut, Stundenlohn
Quelle: www.rp-online.de

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10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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28.05.2011 20:11 Uhr von Baron-Muenchhausen
 
+7 | -2
 
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Alles Schall & Rauch ob der Inlation,die da lauert: Doch das Spiel wird noch viel bunter:

Offenbar vergisst man, welch dramatische Folgen uns die derzeitige Unionspolitik beschert. Im derzeitigen Blasen-Euro kurz- und mittelfristig nicht nur dreistellige Milliardenkosten, sondern darin sind auch enorme Inflationsraten verborgen.

Übrigens nicht nur die Inflation, die uns die Schuldenkrise in die Häuser treiben wird bzw. die "importierte" Inflation aufgrund aus deutscher Sicht zu niedrigem Außenwert der Währung. Auch diese Inflation meine ich ---> http://is.gd/
Vor allem die älteren Arbeitgeber werden dies noch in vollen Zügen auskosten dürfen.

Das Gro der Arbeitnehmer wird sich bei Fortsetzung dieser Politik bei einer Einheitsrente wiedertreffen - irgendwo auf H4-Niveau. Dafür sorgt die neoliberale Politik bereits systematisch. Und im Gegensatz zur südlichen Peripherie gibt es hierzulande gerade mal eine Eigentumsquote von um die 50%. (Südeuropa >80%). Dazu kommen erheblich höhere Mietnebenkosten.

Allerdings ist es nicht unwahrscheinlich, dass das derzeitige monetäre System in einigen Jahren kollabiert. Wie es danach weitergeht, wird man sehen.

[ nachträglich editiert von Baron-Muenchhausen ]
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28.05.2011 21:36 Uhr von Petabyte-SSD
 
+1 | -3
 
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Verstehe ich etwa nicht? Gesetzliche Mindestrente?
Also,wenn ich unter 10 Euro verdiene, dann falle ich unter diese?
Irgendwie widerspricht sich das-...
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28.05.2011 23:45 Uhr von Boron2011
 
+3 | -1
 
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Ich stimme "hoenipoenoekel" voll und ganz zu. Jeder bekommt, was er gewählt hat.

SPD CDU/CSU FDP und Grüne haben sich in der Vergangenheit immer wieder die Klinke in die Hand gegeben und systematisch auf die Scheisse hingearbeitet die wir heute haben, und es wird auf jeden Fall noch viel "besser" werden.

Wie der schöne Spruch schon sagt ... wir wurde verKOHLt, geSCHRÖDERt und nun ausgeMERKELt.

Mir geht heute immer noch nicht in den Kopf wie dieses Volk schwarz-gelb wählen konnte, aber was reg ich mich auf. Nehmen wirs deutsch und verhalten uns dementsprechend ... nach oben buckeln, nach unten treten.

Mit dem Verkauf an die EU, dieser herrlichen Währung welche keine ist und dem tollen Vertrag von Lissabon kanns doch nur noch Abwärts gehen ...

Wer heute noch in der Lage ist zu denken sollte sich VOR der nächsten Wahl mal die CDU/FDP Regierung der letzten Jahre durch den Kopf gehen lassen und dann seine Wahl treffen ...

Ansonsten wirds (aus meiner Sicht) den Strudel immer weiter bergab gehen, irgendwann richtig scheppern und vielleicht sehen dann irgendwann ein paar Menschen in Deutschland endlich klar.
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29.05.2011 00:00 Uhr von Pils28
 
+4 | -1
 
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Da braucht man nicht lange diskutieren und: herumrechnen. 10€ Mindestlohn für alle und eine Mindesrente von 1200€. Und wehe jemand kommt auf die Idee eine Rente zu besteuern, der bekommt für die Frechheit einen Arschtritt und den Job auf Halig Hooge sein Lebtag Robben zählen zu müssen!
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29.05.2011 01:14 Uhr von Boron2011
 
+1 | -0
 
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@Minus-Klicker ja ja, belügt euch ruhig weiter. Ihr leidet extremst unter Realitätsverlust. Macht die Augen auf und schaut was in der Politik abgeht.

Minus [ - ] ist oben rechts ... (klick) ... Danke
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29.05.2011 01:34 Uhr von SN_Spitfire
 
+0 | -2
 
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ich kann: mich derzeit nicht beschweren.
Verdiene Brutto 2800 € und zahle monatlich um die 60-70 € in die private Altersvorsorge.
Hab heute den Rentenbescheid erhalten, in welchem steht, dass ich ab meinem 60. Lebensjahr eine feste Rente von derzeit ca. 1500 € Netto erhalten werde. Ohne Inflation gerechnet.
Wer meint er braucht sowas nicht, der solls schlichtweg einfach lassen. Klar wollen viele das Geld am besten jetzt haben, nur was machen die dann, wenn sie 60 Jahre++ alt sind? Die Weitsicht von vielen lässt eben derzeit noch zu wünschen übrig. Problem ist leider nur, dass wenn sie es merken, es oftmals schon zu spät ist. Man kann die Leute nur darauf hinweisen. Machen müssen sie es von sich aus.

Edit: Dass man von der gesetzlichen Rente später nicht leben können wird, sollte eigentlich JEDEM klar sein, ansonsten wirds so langsam Zeit sich das bewusst zu machen...

[ nachträglich editiert von SN_Spitfire ]
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29.05.2011 03:02 Uhr von Klassenfeind
 
+0 | -0
 
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Die Bezweiflung: ist mehr als berechtigt...!


50 € pro Monat....woher nehmen !!!????

H4 rer können sich es nicht leisten auf 50€ zu verzichten..

[ nachträglich editiert von Klassenfeind ]
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29.05.2011 03:12 Uhr von Klassenfeind
 
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Du gehst mit 60 in Rrente ??


Wiesooo, ich muß bis 67 warten..bist Du ´n Beamter ???...würde auch erklären, warum Du so üppig bezahlt wirst !!
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29.05.2011 10:08 Uhr von HansGünter
 
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@Klassenfeind: Er schreibt doch "private Altersvorsorge". Und auch du kannst mit 60 in Rente du bekommst nur hohe Abzüge. Und auch ein Beamter muss mindestens bis 65 arbeiten um die volle Rente zu bekommen (Wenn sie alt genug sind)
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30.05.2011 00:19 Uhr von SN_Spitfire
 
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@Klassenfeind: verstehe deine Argumentation nicht.
Unter üppig bezahlen versteh ich was deutlich anderes!
Von 2800 Brutto bekommt man in SK1 gerade mal ca. 1800 € Netto.
Rechne monatliche Autokosten, Miete und Verpflegung davon ab und sag mir, dass das üppig ist...

Du hast sie wohl nicht mehr alle! Kann ich was dafür, wenn Du deinen Lebenstag nicht bestreiten kannst?
Ich hab ne Ausbildung, Abi und Studium hinter mir und fühle mich entsprechend meiner Leistung sogar unterbezahlt!
Eine Familie (Frau und Kind) könnt ich mit dem Gehalt jedenfalls nicht zufriedenstellend ernähren!
Keine Ahnung wie du das siehst und ob es dir wie ein Bnzengehalt vor kommt. Wenn Du so denkst, wundert mich allerdings auch echt nicht, warum jeder meckert, dass Deutschland den Bach runter geht.

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