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22 Krankenkassen in Finanznot: 28 Millionen Versicherte betroffen

Der Spitzenverband der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) warnte kürzlich, dass es in Deutschland 22 Krankenkassen gibt, die in Finanznot geraten sind und um ihre Existenz bangen. Um welche Krankenkassen es sich handelt, wollte die GKV jedoch nicht mitteilen.

Klar ist jedoch, dass diese 22 Krankenkassen 40 Prozent aller Versicherten in Deutschland ausmachen. Das wären im Worst-Case-Szenario 28 Millionen Versicherte, die sich eine neue Krankenkasse suchen müssten. Krankenkassen sollen deswegen demnächst ihre Bilanzen offenlegen müssen.

Da Krankenkassen Körperschaften des öffentlichen Rechts sind, müssen sie keine Bilanzen offenlegen, im Gegensatz zu privatwirtschaftlichen Unternehmen, die dazu verpflichtet sind. Das Gesetz zur Bilanzoffenlegung soll möglicherweise noch dieses Jahr in Kraft treten.


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WebReporter: Crushial
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Pleite, Krankenkasse, Versicherte, Finanznot
Quelle: www.rp-online.de

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16 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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28.05.2011 20:22 Uhr von shathh
 
+32 | -4
 
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Bestens: Endlich wird mal ausgemistet.
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28.05.2011 20:39 Uhr von dagi
 
+26 | -3
 
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die: griechen mal fragen ab sie uns aushelfen können????
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28.05.2011 21:57 Uhr von Pmeger
 
+7 | -3
 
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Von Crushial? OT: Seit wann kommen denn "richtige" von Dir?
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28.05.2011 22:43 Uhr von Artim
 
+15 | -2
 
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Wenn alle: in eine Kasse einzahlen würden, wäre auch genug für die Versorgung der Versicherten da. Aber leider unterliegt die Gesundheit auch der Marktwirtschaft und so prügeln sich hunderte von Krankenkassen um die Gesunden. Jede mit ihrer eingenen Infrastruktur und Vorstand, die alleine schon Millionen verschlingen.
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28.05.2011 22:59 Uhr von Biliner
 
+4 | -2
 
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Das ist: halt das Problem wenn man den Hals nicht voll genug bekommt.
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28.05.2011 23:50 Uhr von ohne_alles
 
+7 | -3
 
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Das System der Krankenkassen ist einfach für den ARSCH.

Es ist nicht solidarisch finanziert! Kein Wunder, dass es in Existenznöte kommt.

Aber die Medien werden sich hüten, die Wahrheit anzusprechen.

Vorschlag:

EINE Kasse für ALLE.

Beitragsbemessungsgrenzen ABSCHAFFEN.

Dann sind nämlich auch die Besserverdienenden und die Spitzenverdiener voll miterfasst. Diese werden bisher in Watte gewickelt und vergleichsweise kaum zur Kasse gebeten. Abgesehen davon, dass der Pharmaindustrie mit ihren mafiösen Strukturen endlich Einhalt geboten werden muss. Aber das ist wieder ein anderes, weites Thema...
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29.05.2011 00:27 Uhr von Pils28
 
+0 | -3
 
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Die Bemessungsgrenze finde ich an sich gut. Nur finde ich es affig, dass ich für meine private Krankenversicherung in D weniger zahlen muss als Erwerbsloser oder ein Student. Persönlich freut es mich natürlich aber ein solidarsystem sieht anders aus. Ach ja und die GKV hat mich rausgeschmissen und mich zur privaten gezwungen.
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29.05.2011 07:42 Uhr von wordbux
 
+3 | -1
 
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um ihre Existenz bangen: Ich lach mich schlapp.
Machen sich die Taschen voll und fahren den Laden an die Wand, und anschließend bekommen die Verantwortlichen noch ihre Boni und wechseln dann als Vorstand in einen anderen Verein.
Hauptsache der Steuerzahler hat mit eisernen Einsparungen im Gesundheitswesen alles finanziert.
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29.05.2011 09:01 Uhr von craschboy
 
+3 | -4
 
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Böse PKV: Ich kann es nicht mehr hören.
Mit 2000 € brutto zahlt ein AN genau 164 € an Krankenversicherung (7,3 % + 0,9 %) und kann dafür sooft zum Doc rennen, wie er will. Im schlimmsten Falls muss der AN dann noch 2% seines Jahresbruttos zuzahlen. Das macht also insgesamt (12*164)+480=2448€

Ich zahle derzeit in die PKV monatlich 195€ und habe 1000€ Selbstbeteiligung - macht 3340 €, also fast 1000€ mehr.
Bin ich krank, bekomme ich KEINE 6 Wo weiterhin 100% Lohn und dann Krankengeld. Um das annähernd zu bekommen, müsste ich jährlich 1800€ mehr bezahlen.

Morgen ihr Luschen und Heulsusen.
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29.05.2011 09:26 Uhr von Mario1985
 
+1 | -1
 
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hoenipoenoekel: ja jeder der halbwegs gescheit denken kann, kann sich aus der Solidargemeinschaft ausschließen... Und wer sich privat versichert ist selber schuld.... Denn das lohnt sich nur etwa bis zum 40/45. Lebensjahr, danach ist die Private Krankenversicherung teurer.... Und weil diese Leute ja ach so clever sind, haben viele nur normale private Rentenversicherungen, wobei nur berechnet wurde, dass sie gesetzliche Krankenvers. zahlen....Die ehöhten privaten KV beiträge reißen diese dann in den Abgrund.....
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29.05.2011 13:37 Uhr von alter.mann
 
+2 | -1
 
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an all die, die immer nach einer einheitskasse rufen: das geht nicht. und zwar geht das deshalb nicht, weil es das in der ddr gab und prima funktioniert hat. weil also nicht sein darf, was bei den "roten" gut war.
obwohl - die polikliniken haben sie ja auch verteufelt und sich mit allen mitteln dagegen gewehrt. jetzt schleichen sich die polis als ärztehäuser "getarnt" wieder ein. und werden gut angenommen...

;o)
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29.05.2011 18:30 Uhr von schepert
 
+3 | -2
 
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Was kostet die Gesundheit: Beispiel:
Brutolohn: 2500 €
Lohnsteuer : 342 €
Solidaritätszuschlag : 18 €
Summe der Steuern: 360 €
Rentenversicherung: 248 €
Arbeitslosenversicherung: 37 €
Krankenversicherung
(+ 0,9% AN-Aufschlag): [ 205 € ]
Pflegeversicherung: 30 €
Summe Sozialvers.: 521 €
Nettolohn: 1.617 €
Arbeitgeberanteil
Rentenversicherung: 248 €
Arbeitslosenversicherung: 37 €
Krankenversicherung: [ 182 € ]
Pflegeversicherung: 24 €
Summe Arbeitgeberanteil: 493 €
Gesamtbelastung Arbeitgeber: 2.993 €

Somit bekommt die Krankenkasse 387€ jeden Monat.
Das ist ca. 1/4 des Nettolohnes.
Vom den 387€ gibt die KK 1/3 für ihre Verwaltung aus.
Die restlichen 258€ werden verteilt. Es wäre infach nur fair zu wissen, wie die KK das Geld ausgibt. In einem Unternehmen wie einer KK kann sehr detailliert nachvollzogen werden, wofür das Geld ausgegeben wird, da die Daten- sammel und -verarbeitungstechnik bereits vorhanden ist. Wenn ich mir die Kostenzätze in der GOÄ anschaue, mit dem Faktor 1,0 (für die GKK) sehe ich nicht das ein Patient mehrere 100€ pro Monat kostet. Eigentlich sind die Kosten sehr moderat. Ich möchte damit nur andeuten, das die echten Kostentreiber analysiert werden müssten, um zu sehen wo das Problem steckt. Viele Unternehmen möchten ihre genauen Kosten aber unter den Mantel des Schweigens verbergen, da sie Nachteile für sich fürchten. Sie fahren das Unternehmen lieber gegen den Baum, als ihre Handlungsweise offen zu legen.
Das Verlangen nach Kostenoptimierung wird bei vielen KK mit Leistungsstreichung beantwortet, da sich keiner die Mühe machen will den umfangreichen Datenbestand der KK systematisch zu überprüfen. Ich habe die Erfahrung gemacht, das sich eine echte/analysierte Kostenübersicht für ein Unternehmen sehr lohned sein kann. Die gleiche Leistung für weniger Geld ist problemlos machbar, die KK haben viel Potential welches sie mit ihren Bilanzen und Kostenanalysen offenlegen sollten.
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29.05.2011 19:29 Uhr von craschboy
 
+2 | -1
 
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Na, wer hat mir denn da Minus gegeben. Passt Euch die Wahrheit nicht?
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29.05.2011 21:35 Uhr von Misuke
 
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das sind die armen: wichte die sich keine PKV leisten können und damit mein ich net monatlich
auch eben diese jenigen schreien nach einer Einheitskv ...
ich bin so froh in ner PKV zu sein und bemitleide jeden der in ne GKV muss die zahlen zahlen und kriegen nix ...
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30.05.2011 00:55 Uhr von KingPR
 
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Bitte schnell: Ich muss mir nächste Woche ne Krankenkasse aussuchen wenn ich mit arbeiten anfange...
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05.06.2011 08:39 Uhr von SpEeDy235
 
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ich hoffe: es kommt bald das Gesetz wo es nur noch eine Hand voll Krankenkassen gibt. Deutschland braucht nicht über 200 Krankenkassen, die haben alle eine Verwaltungswust und kosten ohne Ende Geld. Kein Wunder das immer mehr Kassen pleitegehen.
Das wird in Zukunft auch noch schlimmer werden, denn die Leute müssen das Geld erst mal verdienen und wenn es immer mehr Leute in geringfügigen und geförderten Beschäftigungen gibt, wird sich da auch nichts ändern.
Hier ist doch die Politik gefordert! - aber die schaut nur zu.

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