28.05.11 16:30 Uhr
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Griechenland erteilt externer Kontrolle Absage

Griechenland besteht auf seine Souveränität bezüglich der Privatisierung von Staatseigentum. Die Kontrolle werde nicht aus der Hand gegeben, so Finanzminister Giorgos Papaconstantinou.

Damit trat der Politiker Befürchtungen im Volke entgegen, dass Gläubiger beim Ausverkauf griechischer Unternehmensbeteiligungen und Vermögenswerte künftig federführend sind.

Der Finanzminister machte klar, dass Athen eine Privatisierungsagentur nach dem Vorbild der deutschen Treuhand ablehnt, allenfalls externe Beratung sei denkbar.


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WebReporter: Baron-Muenchhausen
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Griechenland, Kontrolle, Absage, Privatisierung, Souveränität
Quelle: www.ftd.de

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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28.05.2011 16:30 Uhr von Baron-Muenchhausen
 
+29 | -8
 
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Die Griechen lassen sich von Fr. Merkel nicht auf der Nase tanzen. Die Dame steht mit dem Rücken zur Wand. Die Schlappe kostet schon jetzt im billigsten Fall über 50 Milliarden Euro. Hoffentlich wird die Dame bald vor das Mikrofon treten müssen um hierzulande zu erklären, warum zwei Millionen Kinder unter der Armutsgrenze mit 10 Euro "Bildungspaket" im Monat abgespeist werden, während gleichzeitig hohe 2- oder 3-stellige Milliardensummen ins sozialere Ausland transferiert werden.
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28.05.2011 17:50 Uhr von Ich_denke_erst
 
+5 | -2
 
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wo sind die Sicherheiten? Wenn ich einen Kredit vergebe will ich Sicherheiten haben. Wo verlangt der deutsche Staat von den Griechen Sicherheiten? Überhaupt nicht. Da werden Mrd. Kredite gewährt ohne eine Sicherheit zu haben.
Die Griechen sind ja auch nicht dumm - die haben schon zu DM Zeiten den Großteil ihrer Ersparnisse in DM oder Franken angelegt und wenn sie was kaufen wollten schnell umgetauscht. Das zeigt mir doch das der Euro doch nicht so schlecht ist.

Sollte Griechenland wirklich zur Drachme zurückkehren - allen gegenteiligen Beteuerung zum Trotz - sollte per Gesetz das Auslandsvermögen aller griechischen Bürger auch in Drachme umgewandelt werden. Das wäre mal eine besondere Note.
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28.05.2011 19:32 Uhr von Alice_undergrounD
 
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ja dann gibts: halt auch ken externes geld
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28.05.2011 22:16 Uhr von ElChefo
 
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Autorenkommentar: Irgendwie verstehe ich da nicht, wieso "die Dame" mit dem Rücken zur Wand steht.

Wenn das einer tut, dann wohl die Griechen. Ist doch nur eine Frage der Zeit, bis wir, die EU und jeder Finanzier aufhört, sich von den Griechen auf der Nase rumtanzen zu lassen. Dann gibts halt keine Kohle mehr. Dann kann der Herr Papaconstantinu vor die Mikrofone treten und seinem Volk erklären, warum sie jetzt alle Pleite sind und es gar nix mehr gibt. Wie peinlich wäre das denn, wenn die einzige Erklärung für dieses Versagen falscher Stolz ist?
Wären sie in der Lage, alleine für sich zu sorgen, wären sie nicht da, wo sie jetzt sind. So simpel ist das doch.
...und der Vergleich mit dem "Elend" hierzulande hinkt gewaltig. Das Gejammer hier findet doch auf vergleichsweise hohem Niveau statt.
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28.05.2011 22:55 Uhr von realsatire
 
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@ElChefo: Sicher steht Angie dann an der Wand, davor die Banker die sie an diverse Versprechen und Vergünstigungen etc erinnern.
Wäre einfacher wenn das von einer anderen Stelle bezahlt werden würde, nicht von Volksverrätern die Angst vor der nächsten Wahl haben..
Finde es übrigens richtig das Griechenland sich wehrt, so kann das nicht gehen. Sparen muß zwar sein, aber alles verschenken wie früher über die Treuhand nicht. Günstiger für das Land wäre ein Schnitt oder hart Insolvenz mit gleichzeitigem Austritt aus der Währungsreform. Dann werden so manche Investoren eben keine Dividenden in gewohnter Höhe bekommen. DAS ist die große Angst der EU- und Staatsspitzen.
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28.05.2011 23:10 Uhr von certicek
 
+0 | -2
 
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Die Frage ist auch, ob sich Griechenland ein anderes Hintertürchen offen läßt und ob da wer durch dieses Türchen eventuell besser nach Europa kommt...

http://eng.mod.gov.cn/...

http://www.startupgreece.gov.gr/...

http://en.ce.cn/...

http://www.theglobeandmail.com/...

http://www.keeptalkinggreece.com/...

http://english.peopledaily.com.cn/...

kann fortgesetzt werden ...
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29.05.2011 13:05 Uhr von ElChefo
 
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realsatire: Mag ja alles sein...
...aber die Investoren stehen nicht in der Rest-EU auf der Strasse, zünden Autos an und proben den Aufstand. Da wird sich kein Lynchmob aus Bankern, Finanziers und Hedgefond-Spekulanten formieren, der droht, das Kanzleramt abzubrennen weil Gelder nach Griechenland fliessen.
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29.05.2011 13:43 Uhr von realsatire
 
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@ElChefo: Nur dummerweise sind die deutschen Schafe da zu ruhig..
Ansonsten wäre schon eine Wiederholung der früheren Vorkommnisse in Frankreich geschehen.
Jeder sieht was abgeht und trotzdem werden die Volksvernichterparteien immer wieder gewählt.
Selbst die blindesten Bürger begreifen schon seit einiger Zeit das die Medien ihnen eine falsche Realität vorgaukeln.
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29.05.2011 18:47 Uhr von shadow#
 
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Auch ok: Schicken wir statt Geld eben altes Brot...

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