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Bochum: Polizistin schießt sich mit Dienstwaffe in den Kopf

Eine 55-jährige Kriminalhauptkommissarin hat sich auf der Polizeidienststelle Bochum-Ost mit ihrer eigenen Dienstwaffe in den Kopf geschossen. Der Suizid geschah in ihrem Büro der Dienststelle.

Die Kommissarin hinterließ einen Abschiedsbrief. Der Vorfall ereignete sich am Freitag, dem 13. Mai und wurde erst jetzt bekannt. Offenbar litt die Polizistin an Depressionen.

"Der Brief zeigt für mich in aller Deutlichkeit, dass ein langer Prozess, der sich zu einer echten Depression verfestigt hat, sie immer mehr in einen Tunnel getrieben hat, in dem sie die Wirklichkeit um sie herum nicht mehr so wahrnehmen konnte, wie sie auch war", sagte Kripo-Chef Andreas Dickel.


WebReporter: Saftkopp
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Polizist, Selbstmord, Kopf, Bochum, Pistole
Quelle: www.derwesten.de

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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28.05.2011 12:05 Uhr von Klassenfeind
 
+5 | -6
 
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Aha..! Soll das heißen sie hatte in Wirklichkeit keine Probleme und hat sich diese nur eingebildet..?
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28.05.2011 13:39 Uhr von WWE-DIVA
 
+4 | -7
 
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tja, in einem Land wo eine hohe Armut, Sklavengehälter und Korruption herrscht, kann man ja nur depressiv werden!
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30.05.2011 18:06 Uhr von Hoschman
 
+1 | -1
 
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joa wer heute keine depressionen hat ist out.

soll jetzt nur bedeuten, das man in der heutigen zeit,
gar nicht mehr "normal" sein kann.

das es diesmal auch ne polizistin getroffen hat, ist nicht verwunderlich.
gerade polizisten erleben genau wie rettungskräfte, viele dinge die man kaum verarbeiten kann....
wie soll sowas immer wieder spurlos an einem vorbeigehen?

ich find es nur traurig wenn man den weg aus der depression per suizid geht, wo es doch heute soviel möglichkeiten der therapie gibt.
es sind zwar langwierige prozesse, aber das leben wird in extrem vielen fällen wieder lebenswert.

ok ich sehe ein, das nicht jeder das gleiche soziale umfeld hat, so kann man nicht verallgemeinern, das man eine depression immer therapieren kann.
es gibt ja z.b. viele fälle wo das soziale umfeld sehr schlecht, z.b. keine bis wenige freunde, arbeitslosigkeit, keine familie usw usw.... da sehe ich ein, das es bedeutend schwerer wird eine helfende therapie zu entwickeln.

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