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Sieben Tote durch EHEC - keine Epidemie

Das Robert-Koch-Institut gibt an, dass die Zahl der Infektionen durch EHEC weiter ansteigt. Sieben Tote wurden bis jetzt gemeldet, zuletzt eine 38 Jahre alte Frau in Kiel. Das Bundesinstitut für Risikobewertung geht deshalb davon aus, dass die Infektionsquelle noch aktiv ist.

Die Zahl der Erkrankten hat sich, allein in Schleswig-Holstein, mit 248 mehr als verdoppelt. Insgesamt wurden rund 1.000 Fälle gemeldet. 276 davon sollen, laut dem RKI, an dem lebensgefährlichen Hämolytisch-Urämischen Syndrom erkrankt sein. Von einer Epidemie wolle man aber noch nicht sprechen.

Der Ursprung des Erregers ist aber weiterhin unklar. Auf vier Gurken, drei davon aus Spanien, wurde der Erreger nachgewiesen. Gerüchte von zwei geschlossenen Betrieben in Spanien dementieren die Behörden aber. Man habe lediglich einige Ernten sichergestellt. Proben von dort werden nun untersucht.


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WebReporter: elpollodiablo
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Tote, Erkrankung, EHEC, Epidemie
Quelle: www.tagesschau.de

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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28.05.2011 11:07 Uhr von KiLl3r
 
+11 | -2
 
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mal gucken: wann es den ersten impfstoff gibt ;)
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28.05.2011 12:20 Uhr von Skyrim
 
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Durch die normale Grippe sterben doch täglich, wöchentlich, monatlich und jährlich viel mehr Leute... Weiß nich wieso bei neuen Viren immer so ein Radau gemacht wird. Komisch übrigens, dass neue Viren immer dann kommen, wenn die Wirtschaft mehrer Länder den Bach runtergeht.
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28.05.2011 12:37 Uhr von Nebelfrost
 
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zitat: Das Bundesinstitut für Risikobewertung geht deshalb davon aus, dass die Infektionsquelle noch aktiv ist."

oha, das werte bundesinstitut für risikobewertung entpuppt sich also als verein von hellsehern und wahrsagern. ist ja sehr interessant. jedes vorschulkind würde bei dieser aussage laut aufschreien, weil es die unlogik darin erkennen würde.

wenn erst seit gestern alle verdächtigen und betroffenen gemüsesorten vom markt genommen wurden, wie kann man dann HEUTE bereits mit einem rückgang der neuerkrankungen rechnen? die inkubationszeit von ehec beträgt im durchschnitt 3 bi 4 tage. man muss also davon ausgehen, dass sich bis einschließlich donnerstag noch leute infiziert haben. mit anderen worten: falls das vom markt genommene gemüse wirklich die hauptquelle des erregers war, dann wird es, unter beachtung der inkubationszeit, NICHT VOR anfang nächster woche zu einem abflauen der neuerkrankungen kommen. dies ist schlicht unmöglich! man wird also erst nächste woche wissen, ob dieses spanische gemüse der überträger war und ob es was gebracht hat, dieses aus dem handel zu ziehen.

im übrigen denke ich noch immer, dass die kontamination erst in norddeutschland stattfand. vor allem weil alle ehec-fälle, die bisher im ausland aufgetreten sind, ausschließlich reisende sind, die zuvor in norddeutschland waren. es gibt noch keinen einzigen, bekannten ehec-fall, bei dem sich der betroffene in seinem eigenen land infiziert. wenn aber das gemüse bereits in spanien kontaminiert wurde, dann ist das nicht möglich, da spanien auch in andere EU länder liefert. auch die paar erkrankten in den südlichen und östlichen bundesländern (außer hessen), waren vorher in norddeutschland zu besuch, was seltsamerweise in den gewöhnlichen medien verschwiegen wird!

[ nachträglich editiert von Nebelfrost ]
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28.05.2011 12:50 Uhr von Nebelfrost
 
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das heißt: das kontaminierte gemüse/lebensmittel ist also definitiv nur in norddeutschland in den normalen handel (z.b. markt, supermarkt) gelangt. in anderen bundesländern nicht. in anderen bundesländern wurden aber auch gurken aus spanien verkauft. warum sind diese nicht kontaminiert? ganz einfach... weil diese nicht über den hamburger großmarkt liefen bzw. verteilt worden sind! also wieder ein hinweis, dass die kontamination in hamburg stattfand. es liegt doch auf der hand. man muss nur etwas logisch denken können. aber genau das können offenbar die wenigsten!
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28.05.2011 13:05 Uhr von 338LM
 
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@Nebelfrost: warte das Untersuchungsergebnis doch ab bevor du hier wild rumspekulierst und allen anderen mangelnde Logik vorwirfst
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28.05.2011 13:08 Uhr von Nebelfrost
 
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@338LM: ich gehe auch NUR nach logik. wenn du der meinung bist, ich würde herumposaunen und spekulieren, dann erzähle du mir doch mal deine theorie, die schlüssig und ohne widersprüche all diese tatsachen alternativ erklären kann, na los. ich bin gespannt. wie erklärst du dir sonst die von mir angeführten widersprüche?
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28.05.2011 13:27 Uhr von a.j.kwak
 
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@nebelfrost: kann ja sein dass es nur eine lieferung betrifft und die ging halt nach hamburg. es heißt ja nicht wenn der erreger aus spanien kommt dass alle gurken aus spanien betroffen sind...


ich finds nur lustig wie jetzt wieder alle durchdrehn und kein gemüse mehr essen. den rest vom jahr is den leuten doch auch egal was fürn scheiß sie sich jeden tag rein ziehn. gerade in spanien ist man nicht gerade zimperlich beim einsatz von pestiziden und erst jetzt bei nem durchfallerreger kommen die leute auf die idee ihr gemüse zu waschen bevor sie es essen....
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28.05.2011 13:39 Uhr von Nebelfrost
 
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@a.j.kwak: zitat: "kann ja sein dass es nur eine lieferung betrifft und die ging halt nach hamburg. es heißt ja nicht wenn der erreger aus spanien kommt dass alle gurken aus spanien betroffen sind..."

gute these. halte ich aber auch für unwahrscheinlich bzw. widersprüchlich. die ersten registrierten ehec-fälle in norddeutschland gab es bereits kurz nach dem 10. mai ((man beachte die inkubationszeit). gurken aus dieser lieferung sind längst verzehrt bzw. vergammelt. es sind aber weiterhin bis heute neue ehec-fälle aufgetreten (man beachte wieder die inkubationszeit). dies deutet daraufhin, dass auch weitere lieferungen zwischen 10. und 25. mai kontamiert sind. daher ist es recht unwahrscheinlich, dass nur die eine lieferung betroffen war. denn ich glaube nicht, dass jede kontaminierte lieferung ZUFÄLLIG immer gerade die war, die nach hamburg ging.

zudem gibt es noch einen weiteren hinweis, der gegen deine theorie spricht. es wurde auch eine niederländische gurke entdeckt, die kontaminiert war. wie hoch glaubst du, ist die wahrscheinlichkeit, dass der selbe erregerstamm, zur selben zeit, in zwei völlig unterschiedlichen ländern unabhängig voneinander auftritt, die obendrein noch zufällig an den selben großmarkt in hamburg liefern? richtig: diese wahrscheinlichkeit ist mit jener eines sechsers im lotto zu vergleichen! aber alle kontaminierten gurken (spanische und holländische) haben eines gemeinsam: sie sind alle im selben hamburger großmarkt aufgeschlagen!

[ nachträglich editiert von Nebelfrost ]
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28.05.2011 13:56 Uhr von Djerun
 
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naja: ich glaube eher das die spanischen und sonstigen gurken nur vorgeschoben sind
ein paar dumme bauern werden wohl eher ihre gülle aufs gemüse gefahren haben und wollen jetzt natürlich nicht das das publik wird

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