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Österreich: Verwahrloste Rentnerin hatte bereits Maden im Körper

Eine Rettungseinheit fand in Tulln, Österreich, eine 70-jährige Rentnerin in ihrer Wohnung. Die alte Frau war so verwahrlost, dass der Rettungsdienst feststellte, dass sich im Körper der Frau bereits an mehreren Stellen Maden eingenistet hatten.

Anschließend zeigten die Helfer ihren Sohn wegen unterlassener Hilfeleistung an. Der Sohn der Rentnerin hatte die Rettungskräfte selbst gerufen.

Die Retter berichteten von extremem Verwesungsgeruch, der aus der Wohnung strömte.


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WebReporter: Samtheman6
Rubrik:   Kurioses
Schlagworte: Österreich, Körper, Senior, Made, Verwahrlosung
Quelle: www.kleinezeitung.at

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12 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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27.05.2011 22:09 Uhr von witold18
 
+14 | -5
 
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Unvorstellbar das sich Maden bei einem lebenden Menschen einnisten können. Klar gibt es Parasiten, aber diese Dame war am verwesen. :-/

Leider kennt man nicht die Hintergründe, wieso ihr Sohn den Notarzt so spät konsultiert hat.

[ nachträglich editiert von witold18 ]
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27.05.2011 23:08 Uhr von Baptus
 
+12 | -6
 
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Maden ernähren sich von totem Fleisch: daher werden sie soagr in der Medizin eingesetzt!
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27.05.2011 23:41 Uhr von angelina2011
 
+19 | -0
 
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Wer: hat diese News in Kurios eingestellt. Zum Lachen oder schmunzeln ist die Nachricht nicht. Der Checker scheint einen etwas eigenwilligen Humor zu haben.
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28.05.2011 00:41 Uhr von Splinderbob
 
+1 | -0
 
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Keine Ahnung ob so etwas wirklich möglich ist, aber alleine bei der Vorstellung wird mir übler als bei jeder News über Fäkalien...
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28.05.2011 01:06 Uhr von AnotherHater
 
+6 | -1
 
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@Splinderbob: Es ist möglich.

http://parigimoutong.files.wordpress.com/...

[ nachträglich editiert von AnotherHater ]
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28.05.2011 01:51 Uhr von Hasimodo
 
+5 | -0
 
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Mein Gott!!!!!!!!! Splinderbob:Das Foto von Dir,,,,habe noch nie sowas ekelhaftes gesehen...das diese leute,in dem Fall ein Obdachloser so wie es scheint,nicht vorher zum Doc gehen...mir fehlen die Worte..hammer...uirgg
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28.05.2011 03:51 Uhr von happycarry2
 
+6 | -1
 
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schrecklich: was bitte schön ist daran kurios? Es ist eine Sauerei das alten Menschen so etwas passieren kann. Und wie immer....keiner hat etwas bemerkt. Und die Dame hatte wohl auch keine einzigen Bekannte die mal nach Ihr geschaut, bzw nachgefragt haben? Warum fällt es manchen Menschen so schwer um Hilfe zu bitten. Der Sohn hätte einen mobilen Dienst nehmen sollen. Selbst wenn kein Geld dafür da ist...das Amt übernimmt das in solchen Fällen. Ich geh mal davon aus das hier auch keine Pflegeeinstufung erfolgt ist. Ansonsten hätte der Sohn auch von der Pflegekasse Leistungen bekommen. Da Sie Bettlägerig war gehe ich von Pflegestufe drei aus. Ich frage mich wie man dabei zusehen kann wenn die eigene Mutter vor sich hinvegitiert. Oder aber er hat es einfach nicht wahnnehmen wollen, Schamgefühle, Überforderung, was auch immer. Die Schmerzen der Frau möchte ich mir gar nicht erst vorstellen, grausig.
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28.05.2011 12:06 Uhr von LLCoolJay
 
+1 | -1
 
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Maden: sind Fliegen.

Bei offenen Wunden legen Fliegen ihre Eier in diese. Aus den Eiern schlüpfen die Larven / Maden.

Und Fliegen werden vom Blutgeruch angezogen.

Es hätte schon genügt wenn der Sohn seine Mutter mit Wundheilsalbe eingeschmiert, bzw. ihre Wunden verbudnen hätte.

Die arme Frau
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28.05.2011 12:14 Uhr von neminem
 
+4 | -2
 
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jo. geil: immer was zu knabbern dabei!

Ihr lacht! Aber in Zukunft werden wir alle mehr Insekten essen, weil die Fleischproduktion zu teuer wird und diese ein guter Eiweißlieferant sind.
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28.05.2011 12:59 Uhr von Schwertträger
 
+4 | -1
 
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Die Maden sind durchaus gut: Sie entfernen abgestorbenes Gewebe (und nur das).
Auch der Obdachlose aus dem Bild von AnotherHater hat dadurch wahrscheinlich noch Glück gehabt.

Das Problem ist, keimfreie Maden zu bekommen, denn die normalen Fliegen, die die Eier legen, bringen an ihren Beinen Keime mit. DAS ist das Problem, nicht die Maden.


Wie es zu so etwas kommen kann?
Nun ja, es ist ja kein Verbrechen, keinen Kontakt mehr zu seinen Eltern zu haben. Es ist das Recht eines jeden Kindes zu sagen "ich ziehe jetzt aus, Danke für alles, Ihr seht mich nie mehr wieder". Das ist völlig in Ordnung.
Auch wenn der Staat immer gern Verwandte zum Ausquetschen heranzieht, so ist man eigentlich nur für seine Kinder verantwortlich, nicht aber für seine Eltern. Da ist die Natur absolut eindeutig.

Dem Sohn hier könnte man nur dann einen Vorwurf machen, wenn er über den Zustand schon länger Bescheid wusste. Und selbst dann muss man noch schauen, ob er nicht einfach Angst hatte, durch die notwendigen Aufwändungen ruiniert zu werden.
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31.05.2011 00:50 Uhr von Zen-Master
 
+0 | -0
 
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WARUM? warum fängt überhaupt das gewebe eines lebenden menschen zu verfaulen an??
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31.05.2011 02:13 Uhr von Schwertträger
 
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@Zen-Master: Das ist einfach zu beantworten: Wenn Du lange krank bist und schwach, und liegst lange auf derselben Stelle, wird das Gewebe an den Stellen, an denen der schwere Körper die ganze Zeit liegt, überlastet und nicht mehr richtig durchblutet. Es bildet sich eine Wunde, eine Druckstelle. Wird die nicht entlastet und gepflegt, wird sie immer tiefer, weil immer mehr Gewebe mangels Durchblutung abstirbt. Wird ein Mensch sehr lange nicht bewegt, geht dieser Effekt bis auf die Knochen und schädigt sogar noch die Knochenhaut. Da entstehen also richtige Löcher im Gewebe.

Im Kleinen kennst Du diesen Effekt sogar an Dir selber.
Bestimmt ist Dir schon mal ein Arm, ein Bein, oder ein Fuss eingeschlafen. Wenn Du ihn wieder bewegst kribbelt er. Das ist das Blut, das in die abgeklemmten Stellen zurück fliesst. Nun, stell Dir einfach vor, Du lässt den Arm länger in der eingeschlafenen Stellung. Irgendwann ist die Zeit, in der kein Blut (und damit kein Sauerstoff) an die abgeklemmten Stellen kommt, zu lang, und die Haut- und Gewebezellen sterben ab.
Und alte Menschen sind oft bettlägerig und gegen Ende ihres Lebens so schwach, dass sie sich nicht mehr aus eigener Kraft bewegen. Komischerweise empfinden sie aber auch nur mässig Schmerzen bei solchen Stellen. Weniger, als man annehmen sollte.

Zuckerkrankheit begünstigt so etwas übrigens, weil sie die Nervenenden absterben lässt. Alte Menschen haben oft Diabetes. Es fehlt dann das Schmerzfeedback bei Verletzungen. Dann tun irgendwelche abgeschabten oder wunden Stellen überhaupt nicht mehr weh. Das ist natürlich sehr gefährlich, weil man dann die Stellen auch nicht behandelt, da man es ja u.U. gar nicht mitbekommt, dass überhaupt eine Wunde da ist.

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