27.05.11 19:13 Uhr
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Statt Batterie: Volvo testet Schwungrad - bis zu 20 Prozent weniger Sprit

Derzeit scheinen vor allem Hybridautos (mit Batterie) der Renner unter den Herstellern zu sein, Volvo hingegen will nun ab Herbst eine andere Idee testen - das Schwungrad.

Das Flywheel-KERS getaufte System soll via Schwungrad bis zu 20 Prozent Sprit einsparen, trotzdem aber 59 kW/80 PS Extra-Leistung versprechen.

Wie in der Formel 1 (KERS) wird das Schwungrad beim Bremsen mit bis zu 60.000 Umdrehungen "geladen", beim Beschleunigen wird die durch Bremsenergie gewonnene Leistung wieder über die Hinterachse abgegeben.


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WebReporter: DP79
Rubrik:   Auto
Schlagworte: Prozent, Sprit, Volvo, Batterie, Einsparung
Quelle: www.green-motors.de

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16 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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27.05.2011 19:13 Uhr von DP79
 
+20 | -1
 
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Eigentlich eine tolle Idee, Volvo verspricht die Leistung eines Sechszylinders, verbaut aber einen Vierzylinder (plus Schwungrad). Porsche hat ein ähnliches System ebenfalls bereits in Gebrauch, das Volvo-System aber ist einen Tick anders...
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27.05.2011 19:58 Uhr von C^Chris
 
+22 | -1
 
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Bis zu 20 % weniger Benzin ist schon eine Menge: Man muss nur gute ideen haben
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27.05.2011 20:44 Uhr von Pmeger
 
+18 | -0
 
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Sehr Optimistisch: Mit solchen x% Angaben sind die Hersteller immer sehr optimistisch,...
Das sind alles Zahlen für den Idealfall, die man bei "normaler" Fahrweise nicht erreichen wird.

Trotzdem ist es natürlich eine tolle Sache das sich mal endlich was tut in Sachen Spritverbrauch!
Weiter so und hoffen wir mal, dass es für uns alle günstiger wird!
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27.05.2011 21:15 Uhr von DP79
 
+8 | -0
 
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@bertl058: Das Schwungrad ist aus Karbonfaser und wiegt nur sechs Kilo, wenn ich die Quelle richtig in Erinnerung habe - schau einfach mal rein. Eine Batterie kann da jedenfalls nicht mithalten.
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27.05.2011 22:13 Uhr von Mayana
 
+5 | -1
 
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@lamor: Das ist doch das selbe wie mit den Elektroautos! Seit Jahrzehnten sind Elektroautos schon im Gespräch, aber keine Sau interessierte sich für die Technik, da doch genug Autokonzerne mit den großen Ölmultis zusammen arbeiten.
Jetzt, da der normale Autofahrer anfängt um zu denken und mehr auf Spritverbrauch achtet, suchen sie jetzt alle schnell Möglichkeiten, neue Absatzmöglichkeiten zu finden, damit wieder Geld in die Kassen kommt.
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28.05.2011 00:10 Uhr von Kappii
 
+4 | -0
 
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@lamor200: Die Sache ist noch trauriger. Diese Technik ist nicht erst seit 10 oder 20 Jahren bekannt.

http://de.wikipedia.org/...
http://de.wikipedia.org/...
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28.05.2011 01:01 Uhr von Jolly.Roger
 
+1 | -2
 
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So eine mit Hochgeschwindigkeit rotierende Scheibe hat aber schon ein paar Einflüsse auf das Fahrzeug, würde ich meinen...

Wird sich wohl in der Praxis zeigen müssen, ob das System tauglich ist....
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28.05.2011 10:10 Uhr von blz
 
+3 | -3
 
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Es ist ein: großer Unterschied, ob eine technik Bekannt ist, oder ob Sie so erforscht ist, dass Sie den Praxistest besteht.
Und in meinen Augen sollte ein System in einem PKW mindestens 200tk ohne teure Wartung halten müssen.
Mit 60trpm ist die Belastung von Lager usw extrem hoch. Auch die Maßtolleranzen sind wegen der Unwucht sicher extrem gering.
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28.05.2011 12:18 Uhr von LLCoolJay
 
+2 | -0
 
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blz: Es stimmt schon. Die Technik gibt es schon sehr lange. Nur weiterentwickelt wurde sie nicht, da sie einfach nicht benötigt wurde, bzw. Ottomotoren und Dieselmotoren mehr Einnahmen versprachen.


Und auch dieses System wird sicher deinen Erwartungen gerecht werden. Denn die 60.000 rpm sind ja nicht dauerhaft gegeben.
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28.05.2011 12:32 Uhr von Hady
 
+0 | -0
 
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Meiner Meinung nach müsste die Formel 1 noch viel mehr Vorreiter in solchen Innovationen sein. Man sieht doch, dass es geht.
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28.05.2011 14:38 Uhr von topreporter
 
+1 | -0
 
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@Mayana: Mayana:
"[...]da doch genug Autokonzerne mit den großen Ölmultis zusammen arbeiten. "

Diese These hätte ich gerne mal belegt. Man hört das ja immer wieder mal, ich persönlich halte rein gar nichts davon.
Aber wenn Du was weißt, bitte her mit den Infos.
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28.05.2011 17:23 Uhr von Leeson
 
+1 | -0
 
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Leute!!! Jetzt werden die Sachen, die jahrenlang beschriehen wurden,
aus den "Schubfächern" geholt.
Langsam schreit es nach Innovationen und die Autobauer müssen nachziehen!
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28.05.2011 17:24 Uhr von mort76
 
+1 | -2
 
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Elektroquatsch bei den Herstellern mag der Hybrid-Elektroantrieb der Renner zu sein, das ist schön.

Bei den Kunden allerdings ist der Hybrid-Gasantrieb der Renner...und ausschlaggebend für den Erfolg einer Technologie ist nunmal der Kunde, nicht?

Von den Elektroautos wurden ein paar hundert Stück verkauft, und bei der Regierung scheinen die Dinger hoch im Kurs zu stehen (wahrscheinlich dank der finanziellen Überredungskünsten unserer Stromkonzerne)- wieviele tausend autos wurden in der letzten Zeit auf Gas umgerüstet?
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28.05.2011 21:56 Uhr von AMB
 
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Hilft nur gegen Stadtischen Energieverbrauch: So kann man die Energieverluste, die beim Autofahren in Städten entstehen veringern. Viele davon könnte man vermeiden, wenn unötiges Anhalten und unötige Tempoveränderungen vermieden werden könnten, ohne daß man dabei die Leistung des Transportweges mindert.

Oft ist es jedoch für die Kommunen lukrativer, wenn an manchen Stellen eben mehr Tickets erwirkt werden können und in anderen Kommunen ist die Behinderung des Straßenverkehrs zum veringern des Straßenverkehrs gedacht, ohne, daß darüber nach gedacht wird, daß die Bevölkerungsdichte und die Nahrungsbeschaffung schon alleine einen solchen Bedarf an Transport haben, daß es eben sinnvoller ist, wenn man sinnvolle Alternativen schafft, und somit bessere Verbindungen um eine andere zu verhindern statt diese Auszubremsen und somit unser Bruttosozialprodukt zu kürzen und unseren Wohlstand zu vermindern.
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29.05.2011 13:49 Uhr von achjiae
 
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@Hady: Einer der Hauptgründe für die Autohersteller bei der Formel 1 und anderen Rennsportarten mit zu machen, ist zu forschen.
Hier ein kurzer Beitrag dazu: http://www.handelsblatt.com/...

Ich denke, dass ein Mechanischer Energiespeicher erhebliche Vorteile hat. Er hat einen höheren Wirkungsgrad als elektrischer und wird auch, was die Abnutzung angeht, günstiger als Batterien und Elektromotoren sein.

Die 20% werden sich wohl auf den Stadtverkehr beziehen. Dort schmeissen wir viel zu viel Energie durch das Bremsen und Beschleunigen über Board. Dort lohnt es sich übrigens schon erheblich, wenn man die Motorbremse + vorrausschauendes Fahren anstatt Bremse und Kupplung nutzt. Men nutzt quasi die gespeicherte kinetische und popentielle Energie um das Auto vorran zu treiben, anstatt Treibstoff zu verbrennen und Bremsen abzunutzen.
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25.10.2011 13:04 Uhr von Mika_lxxvii
 
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@mort76: du vergleichst grad Äpfel mit Bananen, nichtmal Birnen, dafür reichts nicht, Elektrohybrid braucht Batterien und die ´ne Steckdose, die hat nicht wirklich jeder und die Infrastruktur dazu wird gerade erst aufgebaut, hinzu kommt die benötigte Zeit zum Aufladen, bei Gas ist das wie mit Sprit: Rüssel rein fertig und es gibt zumindest hier in Berlin ordentlich Tankstellen die das Zeug anbieten

wenn du Batterien auch so im Tausch bekommen würdest würde die Sache schon anders aussehen, also nix mit neidisch auf Gas gucken, außerdem möcht ich lieber nicht wissen wieviel Steuervergünstigung da noch drauf liegt und bis was, bis dasselbe wie bei Bio-Diesel passiert

@AMB: richtig, weil Überland wird weniger gebremst, aber besser wäre die Attraktivität des ÖPNV zu steigern und somit den Individualverkehr im Nahbereich einschränken, dazu evtl. bessere Lieferangebote bei der "Nahrungsbeschaffung" und schon fällt einiges weg, weil ganz ehrlich: würde mir jemand den Wocheneinkauf nach Hause liefern für entweder selben Preis oder geringen Aufpreis würd ich mich wahrscheinlich auch in den Bus setzen um in den Einkaufstempel zu gelangen und nicht ins Auto

@achjiae: du scheinst nicht gerade in einer Großstadt zu wohnen, deine Idee mit vorrausschauendem Fahren funktioniert nur zu verkehrsarmen Zeiten sprich Nachts, tagsüber kannst du das vergessen, genauso wie Sicherheitsabstände (die du für die Motorbremse brauchst) schlicht weil dir andauernd jemand in eben diesen Sicherheitsabstand rein zieht und ähnliche Späße mehr, außerdem wer so, wie du vorschlägst, in einer Großstadt fähr, blockiert den Verkehr noch wesentlich mehr und sich selbst ebenfalls

[ nachträglich editiert von Mika_lxxvii ]

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