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Netzagentur befürchtet Stromlücken im Winter bei Abschaltung alter Atomkraftwerke

Matthias Kurth, Präsident der Bundesnetzagentur, warnte vor kritischen Lagen im Winter, wenn die sieben ältesten Atomkraftwerke abgeschaltet bleiben. Man solle sich als Option den Zugriff auf ein oder zwei Atomkraftwerke offen halten, so Kurth, um bei wenig Sonne und Wind Ausfälle zu vermeiden.

An einem kalten Wintertag könnten rund 1.000 Megawatt fehlen und es sei nicht auszuschließen, dass dann einzelnen Großkunden der Strom abgedreht würde. Die Netzbetreiber EnBW Transportnetze AG, 50hertz, Amprion und Tennet selbst warnen sogar vor Lücken von bis zu 8.000 Megawatt.

Gerade im Winter gebe es einen erhöhten Bedarf, kaum Solarstrom und weniger Importmöglichkeiten. Auch im restlichen Europas würde deutlich mehr Strom benötigt. Die Betreiber sprechen gar von einem Blackout. Die Bundesnetzagentur überlegt die Lücken mit größeren Einkäufen in Österreich zu schließen.


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WebReporter: elpollodiablo
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Winter, Atomkraftwerk, Abschaltung, Blackout, Netzagentur
Quelle: www.tagesschau.de

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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27.05.2011 15:39 Uhr von Pils28
 
+12 | -2
 
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Wenn die eine Versorgung nicht hinbekommen: dann verlieren die halt ihre Lizenzen für den deutschen Strommarkt, basta!
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27.05.2011 16:18 Uhr von Klecks13
 
+4 | -1
 
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Langsam nervt´s: "es sei nicht auszuschließen" - es ist auch nicht auszuschließen, dass mein Hund morgen überfahren wird. Oder nächstes Jahr. Oder gar nicht.

Erst "Hilfe, unsere Versorgung bricht zusammen" dann "bei einem Blackout gibt´s massenhaft Tode" und jetzt bricht im Winter das Chaos aus. Jede Woche ´ne neue Panikmache von den Betreibern. Und alles nur, um auch für die ältesten Risiko-Meiler noch ein paar Tage Laufzeit rauszuleiern.

Wenn´s wirklich mal ernst wird, glaubt denen doch keine Sau mehr!
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27.05.2011 16:56 Uhr von jschling
 
+3 | -0
 
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wat sollen die auch sonst noch hoffen: ähh befürchten natürlich

dat mit dem direkten Blackout und alle werden sterben Meldungen nach der Abschaltung hat sich nach nem Monat wohl erledigt, wem will man das noch verkaufen ?
also bleibt nur noch der Winter :-))
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27.05.2011 17:28 Uhr von anderschd
 
+4 | -0
 
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Es wird Zeit: dass der Staat mehr Druck ausübt
Die ganz Zeit wurde der Atomstrom subventioniert. Jetzt, wo es darum geht mal etwas zurück zugeben, machen sie einen auf Opfer.
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27.05.2011 17:55 Uhr von ArrowTiger
 
+3 | -0
 
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@anderschd: -- "Es wird Zeit dass der Staat mehr Druck ausübt"

Vergiss es! Stichwort: "Politische Korruption".

Wenn z.B. ein Kanzler Schröder, Rürup und Riester schon mit einem mutmaßlichen Versicherungsbetrüger Carsten Maschmeyer klüngeln und sich von ihm für ihre Dienste mit Pöstchen und "Spenden" belohnen lassen, wie groß muss dann erst die Klüngelei mit den mächtigen Energieversorgern sein?
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27.05.2011 18:08 Uhr von ArrowTiger
 
+2 | -0
 
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Korrektur: -- "mutmaßlichen Versicherungsbetrüger Carsten Maschmeyer"

Verzeihung, ich meinte natürlich "mutmaßlichen Anlegerbetrüger Carsten Maschmeyer"

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