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Bundesbankchef Jens Weidmann kündigt an: Bei griechischer Umschuldung steigt die EZB aus

Auf der Frühjahrskonferenz der Deutschen Bundesbank machte der oberste deutsche Repräsentant der Europäischen Zentralbank (EZB) und Bundesbankchef Jens Weidmann unmissverständlich klar: Im Falle einer Umschuldung in Sachen Griechenland, werde die EZB keine griechischen Staatsanleihen mehr aufkaufen.

Die Konsequenzen erklärt Weidmann selbst: "Große Teile des griechischen Finanzsektors wären von der Finanzierung abgeschnitten". ZEIT-Online-Redakteur Mark Schieritz erklärt, dass dies den "sicheren Untergang des griechischen Bankensystems" sowie das Ende des Euros in der heutigen Form zur Folge haben würde.

Mittlerweile sitzt die EZB auf rund 28.000 Wertpapieren aus Griechenland. Darunter Staatsanleihen im Nominal-Wert von 50 Milliarden Euro. Zudem versorgte die EZB Griechenland mit rund 90 Milliarden Euro an Krediten. Zuletzt akzeptierte die EZB gar minderwertige Asset-Backed Securities und setzte Bonitätskriterien für Staatsanleihen aus.


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WebReporter: Baron-Muenchhausen
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Griechenland, EZB, Europäische Zentralbank, Umschuldung, Jens Weidmann
Quelle: www.zeit.de

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11 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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27.05.2011 06:32 Uhr von Baron-Muenchhausen
 
+15 | -2
 
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Wenn es Euch heute noch nicht schlecht geworden ist, dann lest Euch den Zeit-Artikel noch mal richtig durch und genießt, welchen Schrott die EZB – auf Drängen aus Paris und von der Kanzlerette abgenickt - in den letzten 12 Monaten aus Griechenland gegen Zahlung von frische Milliarden so akzeptiert hat. Danach guckt noch mal in diese Quelle ---> http://is.gd/... Danach dieses Kurzvideo ---> http://is.gd/...
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27.05.2011 06:46 Uhr von Baron-Muenchhausen
 
+40 | -2
 
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News-Foto ist nicht von mir: Es zeigt nicht Jens Weidmann, sondern Jean-Claude-Trichet und passt daher nicht in den Context der News.

Der SN-Checker hat das Bild auf eigene Faust eingesetzt. No comment...

[ nachträglich editiert von Baron-Muenchhausen ]
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27.05.2011 07:04 Uhr von RickJames
 
+7 | -0
 
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Jens Weidmann versucht eine Linie im Sand zu ziehen aber ich glaube kaum das die EZB-Führung dem Druck aus Paris und Berlin standhalten kann. Das konnten sie in der Vergangenheit ja auch nicht...
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27.05.2011 12:57 Uhr von dagi
 
+11 | -4
 
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und: wenn die EZB aussteigt dann zahlt deutschland alleine an griechenland!!! mutti macht das schon!!! es gibt nach kohl und merkel keine kanzler die deutschland so an die wand gefahren haben!!!
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27.05.2011 13:19 Uhr von Baron-Muenchhausen
 
+5 | -0
 
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@dagi: Deutschland trägt ohnehin 27% an allen Verlusten der EZB.

D.h. diese Kosten kommen noch mal obenauf.

Da zu erwarten ist, dass die ohnehin schon krisengeschüttelten Staaten (z. B. Spanien etc...) im Falle des Falles ihren Anteil an der EZB nicht werden stemmen können (...da sie ja selbst auf diese neuen Stützungmittel der EZB angewiesen sind), dürfte es in der Praxis noch um einiges mehr werden.

[ nachträglich editiert von Baron-Muenchhausen ]
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27.05.2011 17:21 Uhr von Ich_denke_erst
 
+1 | -0
 
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Vielleicht sollten wir mal wie die Griechen: anfangen unser Geld im Ausland anzulegen. wie man verschiedenen Zeitungen entnehmen kann kaufen reiche Griechen derzeit verstärkt Immobilien in London. Was ich mich da frage: Ist das ganze Geld das die ausser Land schaffen versteuert (Kapitalabfluß ca 75 Mrd. Euro!). Vielleicht sollten die Griechen hier mal anfangen?
Im übrigen holen ziemlich viele Griechen im Moment ihr Geld von der Bank. Und warum? Sie haben Angst davor aus dem Euro ausgeschlossen zu werden und wieder die Drachme zu bekommen - damit wäre ihr erspartes schlagartig 75% weniger wert.
Zum Artikel: Ich hoffe dass die EZB standhaft bleibt. Griechenland muss seine Schulden ohne wenn und aber zurückzahlen! Wenn man Griechenland entgegenkommt muss man auch Portugal, Irland und allen anderen entgegenkommen - das wäre das Ende des Euros!
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27.05.2011 17:36 Uhr von cyrus2k1