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Niederlande gegen südeuropäische Dominanz in der EZB-Führung

Der niederländische Finanzminister Jost de Jager glaubt, dass derzeit zu viele Südeuropäer in der EZB das Sagen hätten. Es reiche nicht, dass sich der Umbau der EZB-Spitze darin erschöpft, dass künftig ein Italiener statt ein Franzose den Vorsitz in der EZB ausübt. Derzeit ist Niederlande nicht im EZB-Direktorium vertreten.

Um dem Ungleichgewicht in der EZB-Spitze entgegenzutreten, sei es notwendig, dass etwa das italienische Direktoriumsmitglied Lorenzo Bini Smaghi sich aus der Führung zurückzieht, so Jager. "Zwei Italiener sind einer zu viel". Es diene wenig der Balance, wenn ein Franzose anschließend einen Italiener ablöse.

Jager drängt zudem darauf, dass Athen die Kontrolle über die Sanierung der Staatsfinanzen abgibt und künftig eine Art Treuhandgesellschaft die Absicherung der Rettungskredite übernimmt. Zudem forderte er Opposition in Athen auf, sich hinter das Rettungspaket zu stellen, sonst gebe es definitiv keine Gelder aus den Niederlanden.


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WebReporter: Baron-Muenchhausen
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Bank, Niederlande, EZB, Führung
Quelle: www.ftd.de

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26.05.2011 20:24 Uhr von tutnix
 
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der nächste vollpfosten: dem die qualifikation reichlich scheissegal ist. obwohl die gerade bei dem posten absolut im vordergrund stehen sollte.

[ nachträglich editiert von tutnix ]

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