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EHEC-Erreger: Schuld sind spanische Gurken

An den gefährlichen EHEC-Erregern sind bereits einige Menschen gestorben und über 600 sind bereits infiziert. Nun ist der Auslöser endlich gefunden - Spanische Gurken sind schuld an der Infektionswelle.

Das Robert-Koch-Institut und diverse Experten verfolgten die Spur der Keime und diese führte sie zu Salatgurken aus Spanien. Die Gurken sollen nun unverzüglich aus dem Handel genommen werden.

Aufgrund der Vielzahl an Erkrankungen und der großen Verteilung der Fälle auf das gesamte Bundesgebiet war es für die Fachleute schwierig, den Ursprung der Keime zu lokalisieren.


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WebReporter: mozzer
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Spanien, Schuld, EHEC, Erreger, Gurke
Quelle: www.sueddeutsche.de

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32 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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26.05.2011 13:32 Uhr von the_observer
 
+20 | -3
 
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da frage ich mich, warum denn die spanier noch nicht an dem dreck erkrankt sind. oder halten die das geheim. oder packen die infizierten direkt in die kiste und verbuddeln sie.
normalerweise gallopiert sowas doch schneller um den globus als einem lieb sein kann.
die amis denken ja auch schon wieder das bei uns irgendwelche hodenpilze ausgebrochen sind.
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26.05.2011 13:44 Uhr von -canibal-
 
+18 | -9
 
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so ist das eben: mit dieser industrialisierten,hochgezüchteten und genmanipulierten Turbo-Nahrung. Da können sich Keime entwickeln, die unter natürlichen Bedingungen gar nicht erst entstehen würden...

[ nachträglich editiert von -canibal- ]
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26.05.2011 13:47 Uhr von EvilMoe523
 
+29 | -5
 
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Wieso ziehen jetzt eigentlich alle über Spanien her?

Sollte es nicht in "unserem" Ermessen liegen die Ware die "wir" billig einkaufen zu prüfen?
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26.05.2011 13:49 Uhr von LordVeggie
 
+8 | -1
 
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Neeeeeeeiiiiiiin bitte nicht die Gurken! An welchem Gemüselein soll ich mich denn jetzt ergötzen?
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26.05.2011 14:07 Uhr von Matilde
 
+11 | -1
 
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Ach Hände waschen, Salat waschen, Gemüse putzen und/oder schälen und waschen wird "empfohlen".... ja, sind wir denn alle Schweine, die das Zeug vor dieser Empfehlung immer so gegessen hatten?
Klar, ich bin vorher auf Toilette, hab mir nicht die Hände gewaschen und der Familie das Gemüse/Salat ungewaschen und ungeputzt vorgesetzt... was für ein Tipp!

Übrigens...Salatgurken geschmort mit lecker CremeFraiche und etwas Senf schmecken weiterhin supergut!
Auf die Papiersalate kann ich eh verzichten, alles andere wird geschmort, Tomaten mit heissem Wasser überbrüht, geschält und....ja, wir werden weiterhin essen!

Es ist ein Gülle-Überproduktionsproblem von dem Tierbestand, nicht von den paar Erntehelfern, soviel "güllen" können die gar nicht!

Bio-Gemüse darf übrigens nicht mit Gülle gedüngt werde.

[ nachträglich editiert von Matilde ]
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26.05.2011 14:48 Uhr von eviltuxX
 
+5 | -1
 
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in spanien: ist es wirklich extrem mit der arbeitslosigkeit. da gibt es richtige "strassenstriche" wo sich morgens alle an der strasse aufstellen und sich einfach für einen tag mieten lassen. hauptsächlich sind es dann migranten, die für ein hungerlohn ohne papiere , für einen tag obst od gemüse pflücken. am nächsten tag wird eh ein andrerer mitgenommen. kontrolle = 0.
und die leute kacken und pullern halt einfach grad da hin wo sie wollen. die konsequenzen sieht man ja jetz....
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26.05.2011 14:51 Uhr von Alice_undergrounD
 
+15 | -2
 
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demnächst in der bravo: ich habe mir eine gurke unten reingeschoben krieg ich jetzt ehec? xD

[ nachträglich editiert von Alice_undergrounD ]
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26.05.2011 14:58 Uhr von meks3478
 
+2 | -3
 
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Die News ist eine Ente!!! Das Robert Koch-Institut und das Bundesinstitut für Risikobewertung empfehlen über die üblichen Hygieneregeln im Umgang mit Obst und Gemüse hinaus, vorsorglich bis auf weiteres Tomaten, Salatgurken und Blattsalate insbesondere in Norddeutschland nicht roh zu verzehren. Die Herkunft des Gemüses ist bisher nicht bekannt.

Quelle: Robert-Koch-Insitut
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26.05.2011 15:07 Uhr von Rapunz
 
+3 | -0
 
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@ Matilde ... Gülle: " Im biologischen Landbau wird auf natürliche Düngemittel gesetzt. Durch stickstoffbindende Pflanzen wie Klee, Erbse, Ackerbohne oder Luzerne wird Stickstoff im Boden gebunden. Wird beispielsweise Kleegras angebaut, bringen die Pflanzen innerhalb eines Jahres etwa 150 bis 300 kg Stickstoff pro Hektar in den Boden. Zusätzlich werden organische Dünger aus der Tierhaltung verwendet: In Stallmist, Jauche, Gülle sind große Mengen Mineralstoffe und Stickstoff enthalten.

Die EG-Öko-Verordnung lässt auch die Verwendung von Blut-, Fleisch- und Knochenmehl zu. Die biologischen Anbauverbände verbieten die Verwendung dieser Materialien aus der Fleischproduktion ( Blut-, Fleisch- und Knochenmehl.) "

[ nachträglich editiert von Rapunz ]
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26.05.2011 15:11 Uhr von meks3478
 
+1 | -0
 
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Quelle AFP: In Gemüse und Salaten aus Norddeutschland sind die lebensbedrohlichen EHEC-Darmkeime bislang nicht gefunden worden. "Alle gezogenen Proben von den drei großen in Norddeutschland ansässigen Erzeugerorganisationen waren negativ", sagte der Sprecher der Bundesvereinigung der Erzeugerorganisationen Obst und Gemüse (BVEO) am Donnerstag in Bonn. Schmitz zufolge ist die Herkunft der Erreger weiter völlig offen.
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26.05.2011 15:20 Uhr von kingoftf
 
+5 | -0
 
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Wieso: sind die Spanier schuld?
Wenn die Deutschen unbedingt Gurken für 40 cent das Kilo haben wollen....

Und @Berti058
Dann darfst Du fast nix mehr essen, Nordseekrabben werden zum Pulen nach Marokko geschickt und dort kacken die "Wilden" bestimmt auch drauf.

Herzlich willkommen in der globalisierten Welt
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26.05.2011 16:12 Uhr von Nebelfrost
 
+7 | -2
 
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jetzt, nachdem klar ist, dass gurken der grund sind, weiß ich auch warum vor allem frauen infiziert sind ;-)
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26.05.2011 16:16 Uhr von 338LM
 
+2 | -0
 
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@-canibal-: "mit dieser industrialisierten,hochgezüchteten und genmanipulierten Turbo-Nahrung. Da können sich Keime entwickeln, die unter natürlichen Bedingungen gar nicht erst entstehen würden..."

Vielleicht beantwortet das Nebelhorn deine Frage ^^

Die Keime entwickeln sich nicht auf dem Gemüse, hochgezüchtet oder nicht, die kommen da drauf, fäkal...und EHEC gibts sehr wohl auch unter natürlichen Bedingungen.

Jetzt aber husch zurück nach Trolltikistan
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26.05.2011 16:22 Uhr von Nebelfrost
 
+8 | -2
 
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ich stell mir grad ein infoplakat vom gesundheitsamt vor, auf dem eine junge frau zu sehen ist, die eine gurke in der hand hält, über die ein kondom gezogen ist. und darunter steht der schriftzug "gib ehec keine chance!"

:-D
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26.05.2011 16:26 Uhr von WGMuenster
 
+1 | -2
 
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kein gemüse mehr: endlich ein guter grund kein gemüse mehr zu essen. nun muss ich mich endlich nicht mehr rechtfertigen
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26.05.2011 16:31 Uhr von alter.mann
 
+2 | -0
 
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hmm. spanien ist pleite und deutschland scheisst sich in die hosen...

;o)
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26.05.2011 17:24 Uhr von Matilde
 
+1 | -0
 
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@Rapunz: Zitat:
"Zusätzlich werden organische Dünger aus der Tierhaltung verwendet: In Stallmist, Jauche, Gülle sind große Mengen Mineralstoffe und Stickstoff enthalten."

Nicht von allen wird das so zusätzlich ausgeführt. Kaufe ich BIO hier, weiss ich, dass sie kontrolliert werden und müßte mich dann ja bewusst anlügen lassen. Aber da ist der Betrieb hier zu nah vor Ort!

EG-BIO = aufgeweicht = BIO-Discountware

http://foodwatch.de/...

BIO-z.B. u.a. Demeter = streng und überprüft

Wie reagiert heute der Discount:
1 Schlangengurke, Holland € 0,39 ./. 30 % = 0,12 Rabatt
Und unsere Gemüsebauern können ins Leere schauen.

Spanien hatte oft schon zuviel hohe Belastungen auf dem Gemüse, daher gab es für mich sowieso nur die Niederlande oder den Bauern auf dem Markt vor Ort.

Und was die etwa 150 bis 300 kg Stickstoff pro Hektar angeht, ich würd ja gerne, kann aber leider trotz genug Übung, ganz ohne Essen nicht leben.

[ nachträglich editiert von Matilde ]
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26.05.2011 18:02 Uhr von HansiHansenHans
 
+1 | -0
 
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Alle Jahre wieder: BSE
Schweinebandwurm
Fischgrippe
Geflügelpest
Maul und Klauenseuche
und diesmal darf auch mal das Gemüse ran

was wir so täglich fürn schiss zu uns nehmen darüber macht sich keiner sorgen aber wehe eine medial aufmerksame meldung kommt und alle schreien boykott.

hände waschen? gemüse waschen? kochen? was ist das?

naja in manchen gastronomiebetrieben ist das mit den waschen so ne sache...

da mach ich den salat lieber selber
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26.05.2011 19:09 Uhr von Mi-Ka
 
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der Keim ist also nur in Norddeutschland aufgetreten und sonst nirgendwo, wohin die spanischen Gurken hingeschickt wurden.
Ist es denn nicht wahrscheinlicher, dass die Keime nicht in Spanien an die Gurken kamen, sondern im z.B. Grossmarkt in HH oder auf dem Weg nach HH.
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26.05.2011 19:58 Uhr von mort76
 
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dtjqworiz, dann geh doch mit gutem Vorbild voran, du Retter (und nimm deine Bildzeitung mit)- für dich findet sich sicher ein passender, kleiner, brauner Planet irgendwo hinterm Mond...
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26.05.2011 20:01 Uhr von readerlol
 
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es liegt: doch wohl auf der hand das die gurken hier in deutschland mit den keimen in kontakt gekommen sind... sonst hätten die spanier oder sonst was doch schon vor uns die scheisserei....... schmieren kampagne
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26.05.2011 20:22 Uhr von Nebelfrost
 
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@readerlol: das muss nicht zwangsläufig sein. es gibt großgärtnereien in spanien, die gemüse ausschließlich für den export anbauen. von diesem gemüse sehen die spanier in ihren eigenen supermärkten nichts.

jedoch gehen diese exporte wiederum nicht ausschließlich nach deutschland, sondern auch an andere europäische staaten. daher ist es nun fraglich warum es in anderen EU ländern bisher keine ehec-fälle gab. alle bisher im ausland registrierten ehec-fälle waren personen, die sich zuvor in deutschland aufgehalten haben und während ihres aufenthalts hierzulande offenbar kontaminierte lebensmittel konsumiert haben. es gibt also bisher noch keine ausländischen ehec-fälle, bei denen eine ansteckung im eigenen land erfolgt ist.

dies kann einerseits daran liegen, dass die gurken evtl doch nicht in spanien kontaminiert wurden, sondern erst auf dem weg zu uns oder gar erst bei uns. andererseits könnte es aber auch sein, dass lediglich die gurken-charge in spanien kontaminiert wurde, die für dsen export nach deutschland bestimmt war. wie und durch was, sollte jedoch unbedingt noch, soweit möglich, geklärt werden.
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26.05.2011 20:37 Uhr von Nebelfrost
 
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wie der spiegel berichtet, ist mittlerweile ein pikantes detail durchgesickert. die palette aus spanien, von der die kontaminierten gurken stammten, ist im hamburger großmarkt offenbar umgestürzt.

quelle: http://www.spiegel.de/...

dabei könnten die gurken m.E. mit keimhaltigem schmutz in berührung gekommen und danach einfach wieder auf die palette zurückgelegt worden sein. ob das jedoch wirklich der grund ist, kann bisher aber niemand sagen.
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26.05.2011 20:45 Uhr von Artim
 
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Essen ungefährlich: Beim essen einer Gurke passiert gar nix, da es sich um ein Darmbakterium handelt wird es bereits von der Magensäure aufgelöst. Ansteckend sind Gurken nur, wenn die Darmbakterien in den Darm kommen.
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26.05.2011 22:17 Uhr von kwaek
 
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Darum sind vorwiegend Frauen betroffen: Die Erklärung: http://kwaek.wordpress.com/...

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