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Gemüsehändler gegen EHEC-Warnungen

Durch die vielen Warnungen vor Salat und Gemüse, die auf Grund des EHEC-Keims vom Robert-Koch-Institut ausgesprochen wurden, bangen Händler um ihre Existenz. Mehrere ehemalige Kunden, darunter Kantinen und Läden kaufen mittlerweile kaum noch Waren.

Andreas Brügger (Geschäftsführer des Deutschen Fruchthandelsverbandes) wehrt sich gegen die Warnungen, er hält diese für falsch, da das Gemüse aus dem Treibhaus komme und dort kein Güllewagen durchfahre, der den EHEC-Keim auf die Waren verstreuen könnte.

Der Darmkeim der die Darmerkrankung auslöst, wurde von Forschern der Universität Münster identifiziert. Dabei hat sich herausgestellt, dass es sich um eine seltene und mutierte Variante des Erregers handelt. Diese ist gegen viele Medikamente mittlerweile immun.


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WebReporter: spudbencer
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Händler, EHEC, Bakterium, Keim, Immunität
Quelle: www.welt.de

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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26.05.2011 10:10 Uhr von Sonny61
 
+16 | -0
 
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Übertreibt mal nicht ich will gar nicht wissen was ich so im Laufe eines Tages alles zu mir nehme, was nicht gleich solche Auswirkungen hat.
Und das wird auch schön geheim gehalten!
Die ganzen letzten Fleischscandale sind auch irgendwie unter gegangen.
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26.05.2011 10:33 Uhr von Klassenfeind
 
+2 | -3
 
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Ja,aber: seit kurzem muß man aber genau gucken, was man in seinen Körper einwirft..

[ nachträglich editiert von Klassenfeind ]
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26.05.2011 12:05 Uhr von The Roadrunner
 
+5 | -1
 
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Der ist doch aber nicht in uns mutiert sondern im: Vieh und von daher sollte mans ich fragen, was das liebe Vieh alles an zusaetzlichen Mitteln bekommen hat, die den Erreger haben resistent werden lassen.

Hier muss mal endlich angefangen werden umzudenken; dieses "immer mehr und immer besser" bringt uns am Ende noch um.
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26.05.2011 12:21 Uhr von 338LM
 
+5 | -0
 
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my2cents: Bakterien mutieren auch einfach so, tauschen DNA aus, nehmen DNA von Phagen auf, nehmen freie DNA auf...Die Antibiotikaresistenz heißt nicht, dass der Erreger komplett antibiotikaresistent ist, die Resistenz bezieht sich nur auf einige Antibiotika in normalen Dosierungen. In höheren Dosierungen eingesetzt, zeigen sie aber u.U. noch Wirkung, außerdem gibt es immer noch wirksame Substanzen.
Die Resistenz spielt auch keine so große Rolle, da Antiobiotika in der akuten Phase bei EHEC zumeist kontraindiziert sind.

Trotzdem stimmt es, in der Landwirtschaft werden viel zu viele Antibiotika eingesetzt, die auch zu Resistenzen bei humanpathogenen Keinem führen können. Wird 1 Tonne Antiobiotika bei Menschen eingesetzt, so werden gleichzeitig 100 Tonnen in der Viehzucht eingsetzt.

Ich denke es war ein Fehler des RKI, direkt vor diesen Lebensmitteln zu warnen, erst recht vor dem Hintergrund, dass lediglich 25 Patienten dies signifikant häufig zu sich genommen hatten. Jetzt ist die ganze Bevölkerung verunsichert und meidet Gemüse, vielleicht sollte man sich erst festlegen, wenn die Ursache entgültig geklärt ist.

[ nachträglich editiert von 338LM ]
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26.05.2011 20:23 Uhr von readerlol
 
+3 | -0
 
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muss ich zustimmen... Das RKI hat überreagiert, bzw. BILD titelte ja mit "neuem" Killer bakterium...... die scheisse gibts auch schon wieder so lang wies viecher gibt.... desweiteren 2009 wurden in Deutschland insgesamt 835 EHEC-bedingte Durchfallerkrankungen an das Robert-Koch-Institut gemeldet, 44 % der Erkrankten waren Kinder unter fünf Jahren.

WO war da die schlagzeile.... immer so wie mans braucht... immer schön die leut verrückt machen, könnten sich ja über benzinpreise oder diese beschissenen politik in diesem land aufregen
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27.05.2011 07:25 Uhr von mort76
 
+0 | -0
 
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338LM, in diesem Fall war es doch so, daß der Erreger nicht gegen Antibiotika resistent ist, sondern, wenn er vom Antibiotikum abgetötet wird, Giftstoffe hinterläßt, die die ganze Sache noch schlimmer machen...
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27.05.2011 08:49 Uhr von Teutonicus_Maximus
 
+1 | -0
 
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Gemüsehändler gegen EHEC-Warnungen? Diese Leute ordnen also den Tod von Verbrauchern ihrem Gewinnstreben unter.
Im Mittelalter gabs da doch so tolle Methoden, unter anderem auch mit Gülle, sollte man vielleicht mal wieder anwenden. Bei denen...
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27.05.2011 11:51 Uhr von bigpapa
 
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Was mich intressiert: Was haben die Tiere gefressen das die Gülle von den so schädlich ist.

Ich bin schon was älter und ich hab schon als Kind Güllewagen über die Felder fahre sehen. Die Menschheit düngt seit Ewigkeiten mit Gülle und sie ist zu den geworden was sie ist.

Und nun bekommen Wissenschaftler die Panik wenn ein Hund auf Weizenfeld scheisst. ??? (sieh SN-Bericht).

Ich frag mich langsam ernsthaft ob es uns nicht ohne die Forscher und Wissenschaftler besser gehen würde. Besonders denen die im Lebenmittel und Agra Bereich rumpfuschen.

Gruß

BIGPAPA

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