26.05.11 09:34 Uhr
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Daimler-Mitarbeiter wurden wegen Facebook-Äußerung zur Personalabteilung geladen

Bei "Facebook" gründete sich eine Gruppe "Daimler-Kollegen gegen Stuttgart 21". Diese war unter Anderem mit einer Äußerung überschrieben, die Bundeskanzlerin Angela Merkel, Ex-Ministerpräsident Stefan Mappus und Daimler-Vorstand Dieter Zetsche als "Spitze des Lügenpacks" titulierte.

Einige Daimler-Mitarbeiter schlossen sich der Meinung an und klickten den "Gefällt mir"-Button. Der Nobelfahrzeug-Hersteller bestellte daraufhin die Mitarbeiter in die Personalabteilung. Auch ließ das Unternehmen die Facebook-Gruppe löschen.

Der Firmensprecher von Daimler betonte, dass es nicht um die Meinung zu Stuttgart 21 gehe, sondern, dass den Mitarbeitern noch einmal klar gemacht worden sei, dass man andere Kollegen nicht beleidigen dürfe. Daimler überwache auch nicht Facebook, sondern man habe einen Hinweis auf die Gruppe bekommen.


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WebReporter: no_trespassing
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Wirtschaft, Facebook, Mitarbeiter, Daimler, Beleidigung, Äußerung
Quelle: www.spiegel.de

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15 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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26.05.2011 09:34 Uhr von no_trespassing
 
+21 | -6
 
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Tja, man liest ja immer wieder von den Facebook-Befürwortern: Man habe nichts zu verbergen, usw. Wie man sieht kann schon ein einzelner Klick schnell mal berufliche - und evtl. sogar existientielle - Folgen haben.

Man nutzt Facebook immer im Glauben, die Leute, die sich dort rumtreiben seien Privatpersonen, die sich für einen nicht interessieren.

Social Network-Stalking ist jedoch ziemlich ausgeprägt und Informationen müssen nicht immer zum Wohlwollen verwendet werden.
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26.05.2011 09:43 Uhr von nemesis128
 
+25 | -2
 
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naja: Man muss schon sehr naiv sein um zu glauben dass man mit sowas ungeschoren davon kommt!
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26.05.2011 10:15 Uhr von fallobst
 
+30 | -1
 
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@ no trespassing: wer so dumm ist und öffentlich seinen höchsten chef als "lügenpack" bezeichnet, hat doch einen an der klatsche.

beschweren kann sich der typ ja nun nicht. vor allem weil es ja speziell eine gruppe war, die sich an daimler-mitarbeiter und nicht hinz und kunz wendet.
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26.05.2011 11:05 Uhr von SN_Spitfire
 
+9 | -2
 
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@cortexiphan: Wenn die Gruppe öffentlich war, wovon man derzeit ausgehen kann, dann bringt es nichts, wie man sein eigenes Profil eingestellt hat, da ja schon der Name der beleidigenden Person vollkommen ausreicht.
Ein Abgleich mit der Personaldatenbank und schon weiss man, obs ein "interner" ist, oder eben nicht.
Klassischer FAIL eines Daimlerarbeiters.
Dass Daimler hier Zensur betreibt halte ich nicht für haltbar.
1. Wird hier eine Person direkt verbal und öffentlich denunziert, was allein schon gegen das Grundgesetz verstößt.
Hierbei ists egal, ob es gegen einen Konzernchef geht, oder gegen sonstwen.
2. Von Daimlerseite her wurde lediglich ein unpassender Beitrag gemeldet.
Hier von Zensur zu sprechen ist Fehl am Platz.

Im Grunde eigentlich wie immer folgende Grundregel.
Bringe deine Meinungen, Äusserungen und politischen Einstellungen nicht in Verbindung mit deinem Arbeitgeber, sonst sägst du an dem Ast, der dich füttert.

[ nachträglich editiert von SN_Spitfire ]
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26.05.2011 11:09 Uhr von Kappii
 
+9 | -0
 
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@cortexiphan. Wo wäre dann der Sinn einer Protestgruppe, wenn keiner sie sehen kann.
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26.05.2011 13:21 Uhr von jpanse
 
+8 | -1
 
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HaHa: Facebook.

Anmelden, Posten, Job weg, mehr Zeit zum Posten.

Die Leute denken einfach nicht von 12:00 bis Mittag....das ist deren Problem.
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26.05.2011 17:03 Uhr von Alice_undergrounD
 
+2 | -4
 
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lol: "sondern man habe einen Hinweis auf die Gruppe bekommen."

also lässt man überwachen, das machts besser :)
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26.05.2011 17:09 Uhr von mort76
 
+6 | -0
 
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trespassing, Facebook zwingt die Leute ja nicht dazu, verfängliche Dinge zu schreiben.

Für das, was man auf Facebook und generell im Internet publiziert, ist man selbst verantwortlich, und wer dort peinliche Fotos oder unliebsame Meinungen postet, kann dafür nicht Facebook oder sonstwen verantwortlich machen.

Facebook zwingt niemanden dazu, seinen Arbeitgeber zu beleidigen, und daß eine solche Handlung nicht sehr schlau ist, sagt einem schon der gesunde Menschenverstand...

Eine gewisse Vorsicht ist im Netz an jeder Stelle nötig, beispielsweise könnte es auch ebenso negative Konsequenzen haben, im Spiegel-Forum oder hier auf SN zu posten, wenn man seinen Realnamen verwendet. Und genau davon wird ja immer abgeraten. Das sollte sich langsam mal rumgesprochen haben...
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26.05.2011 17:33 Uhr von DtSchaeferhund
 
+3 | -1
 
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Selber schuld! Ich begreife nicht, wie man auf die Idee kommen kann, in Facebook öffentlich seinen eigenen Chef oder wen auch immer zu beleidigen. Seine Meinung schreiben kann man, aber man sollte es nicht zu emotional ausfallen lassen, damit die Sache kein Nachspiel hat.

Mein Chef hat mich übrigens über Facebook angeheuert ;) ... Es geht also auch anders herum.
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26.05.2011 18:57 Uhr von netgerman
 
+1 | -3
 
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Schwachsinn pur!
..Der Nobelfahrzeug-Hersteller bestellte daraufhin die Mitarbeiter in die Personalabteilung.
Minus !
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26.05.2011 20:00 Uhr von alexanderr
 
+2 | -3
 
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das gleicht dem Prinzip, eine gesunde Gemeinschaft innerhalb eines Betriebes zu verhindern. Man teilt sich die Meinung und das wird zum Verhängnis.
Das Konkurrenzdenken hat sich bei allen Arbeitern mittlerweile so tief eingeprägt, dass man schon bereit is, andere zu verpfeifen. Hauptsache, man steht selber gut dar vor seinem Arbeitgeber.
Das Abeitsklima in einem Betrieb war auch schonmal besser.
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26.05.2011 23:03 Uhr von cookies
 
+2 | -0
 
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dämlich: was hat denn die Einstellung zu Stuttgart21 mit dem Arbeitgeber zu tun?

Entweder bin ich dafür oder dagegen, egal ob ich für Daimler oder Bosch oder sonstwen arbeite.
Wer dies so öffentlich in diesem Zusammenhang kund tut, braucht sich über derartige Konsequenzen nicht zu wundern!
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27.05.2011 08:41 Uhr von Hady
 
+2 | -0
 
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Muss man die Leute vor sich selbst schützen? Es gibt offensichtlich immer noch Menschen, die es nicht begriffen haben, dass sie mit einem Facebook-Posting mehr Menschen erreichen (und auch noch zum Nachlesen) als wenn sie sich Mittags um 12 in der Fußgängerzone auf ein Podest stellen und dort ihren geistigen Dünnschiss in die Welt hinaus plärren.
Letzteres traut sich kaum jemand, aber in Facebook haben viele ne große Klappe. Muss die Regierung letzten Endes einen Internet-Führerschein einführen, damit sich der Pöbel nicht selber mit seinem unbedachten Gewäsch das eigene Leben versaut?
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27.05.2011 11:31 Uhr von bigpapa
 
+0 | -0
 
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Hallo: Da hat keiner sein Chef beleidigt.

Man hat in meinen Augen wild rum geklickt, und vergessen wie bei so vielen im Leben jedes Wort auf die Goldwaage zu legen.

Leider leben wir immer mehr in einer Gesellschaft wo man gezwungen ist, alles mühevoll mind. 2 mal zu lesen. Und das nur wenn du studiert hast. Ansonsten kommt irgendeiner daher, und macht dich fertig weil du deine PRIVATE Meinung geäußert hast.


Genau wie es in den Fall der Fall ist.

Deshalb bin ich lieber total asozial und in keinen sozialen Netzwerk.

Gruß

BIGPAPA
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27.05.2011 12:09 Uhr von bigpapa
 
+0 | -0
 
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@Zeus35: Im Prinzip gebe ich dir Recht.

Nur habe ich gestern beim Discounter eingekauft. Die Rechnung an der Kasse mit meiner EC-Karte bezahlt. Und ein ca 30 cm langen Zettel unterschrieben müssen. Auf diesen Zettel steht ein Hinweis auf die AGB´s des Unternehmens.

Also muss ich demnächst, erst mal ne gute halbe Stunde den Zettel lesen und die AGB´s (wobei ich hoffe das in der selben Zeit schaffe) damit ich sicher bin, das ich kein Beleidigt habe, und keine Waschmaschine als Bonus zu mein Pfund Butter bekomme.

Aber machen wirs mal anders.

Du gehst wählen. CDU, SPD, FDP. Jede hat ihre Skandale und so.

Mit deiner Stimme unterstützt du also jetzt so Sachen.
Oder vielleicht doch nur das Parteiprg. im grundsätzlichen. ??

Denk mal drüber nach.

Gruß

BIGPAPA

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