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Georgien: Regierung geht gegen Demonstranten vor

Kurz vor dem georgischen Unabhängigkeitstag lieferten sich Sicherheitskräfte und Opposition brutale Straßenschlachten. Es gab 37 Verletzte und zwei Polizisten wurden getötet.

Anti-Aufruhr-Einheiten, die für Ruhe sorgen sollten, wurden am Mittwochabend vom Innenministerium losgeschickt und gingen gegen Zehntausende Demonstranten vor. Die Demonstranten lehnten sich gegen Präsident Michail Saakaschwili auf und wurden gewaltsam von den Anti-Aufruhr-Einheiten aufgelöst.

Laut eines Sprechers des Innenministeriums wurden die zwei Polizisten vermutlich durch ein Auto tödlich verletzt. In dem Auto sollen sich Oppositionelle befunden haben, die mit einer hohen Geschwindigkeit den Demonstrationsort verließen.


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WebReporter: spudbencer
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Regierung, Protest, Verletzte, Demonstration, Georgien
Quelle: www.focus.de

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13 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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26.05.2011 12:36 Uhr von Babelfisch
 
+5 | -3
 
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absurde proteste: Die Proteste sind absurd. Nur wenige beteiligen sich. Der russische Kreml lenkt die Protagonisten...

...schreibt die russische Zeitung Moscow Times!!!

http://www.themoscowtimes.com/...
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26.05.2011 12:37 Uhr von Babelfisch
 
+5 | -3
 
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Burdschanadse: will mal wieder vom georgischen Unabhängigkeitstag ablenken!


HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH ALLEN GEORGIERN ZUM HEUTIGEN UNABHÄNGIGKEITSTAG!
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26.05.2011 12:40 Uhr von Babelfisch
 
+5 | -3
 
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übrigens: die wahre demokratische Opposition nimmt an diesem reinen Krawallveranstaltungen nicht teil, sondern verlegt sich auf friedliche, demokratische Mittel.
Zum Beispiel der aussichtsreiche Präsidentschaftskandidat Alasania, der früher UNO-Botschafter seines Landes war.
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26.05.2011 23:21 Uhr von U.R.Wankers
 
+1 | -4
 
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tausende Demonstranten: harren seit Tagen vor dem Parlament in Tiflis aus.
Sie fordern den Rücktritt von Präsident Saakaschwili.
Die Polizei ging mit Wasserwerfern und Tränengas gegen die Menge vor. Die Opposition kündigte eine Großkundgebung an.

Die Opposition hatte in den vergangenen Tagen über 100.000 Menschen auf die Straße gebracht, die vorgezogene Parlamentswahlen im Frühjahr forderten. Die Regierungsgegner werfen dem prowestlichen Präsidenten Amtsmissbrauch sowie eine verfehlte Wirtschaftspolitik vor. Der 39 Jahre alte Saakaschwili kam durch die sogenannte Rosenrevolution 2003 an die Macht, nachdem sein Vorgänger Eduard Schewardnadse gestürzt wurde.
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27.05.2011 00:24 Uhr von custodios.vigilantes
 
+1 | -4
 
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Babbelfisch: deine Quelle ist ein Kommentar und keine Meldung.
Die Behauptungen darin basieren auf Mutmaßungen.
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27.05.2011 10:10 Uhr von Koppeldorn
 
+5 | -2
 
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@ u r wankers: du verbreitest unwahre aussagen. das nennt man propaganda oder einfach lügen.

es sind lediglich ein paar tausend leute unterwegs und vom kreml bezahlt.

die reformen der regierung waren richtig, notwendig und erfolgreich. auch die leute, die sich grundsätzlich einen regierungswechsel wünschen, nehmen nicht an den krawaööen teil, sondern werden in zwei jahren mit dem wahlzettel in der hand argumentieren.
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27.05.2011 10:13 Uhr von Koppeldorn
 
+5 | -2
 
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erstens ist es eine expertenmeinung, die deutlich fundierter ist, als etwas was ein journalist schreibt, der nur vage in der materie ist.
zweitens ist auch das was ein journalist schreibt, in der regel subjektiv.
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27.05.2011 10:55 Uhr von U.R.Wankers
 
+1 | -4
 
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Man kann sich trotz Niederlagen selbst feiern: http://www.welt.de/...

Koppeldorn/Babelfisch
"unwahre aussagen"?
wo? Belege?

"propaganda oder einfach lügen." wo? Belege?

sagen georgische Propaganda-Trolle.
sehr überzeugend.

http://mediacenter.dw-world.de/...!/145773/Tiflis_Toter_und_Verletzte_bei_Demonstration

"lediglich ein paar Tausend Leute"

2009 waren es über 50.000.
Wurden die auch alle von den Russen geschickt?

http://www.tagesthemen.de/...
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27.05.2011 11:04 Uhr von Koppeldorn
 
+4 | -2
 
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lies mal tagesschau.de: dann geht dir vielleicht ein licht auf. wenn nicht, ist´s auch egal, bist ja eh nur ein Putin-Apostel. wer soll dich ernst nehmen?

http://www.tagesschau.de/...
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27.05.2011 11:07 Uhr von Koppeldorn
 
+4 | -2
 
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russland ist schuld am krieg: schreibt andrei illarionov

http://politicom.moldova.org/...
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27.05.2011 11:43 Uhr von U.R.Wankers
 
+1 | -5
 
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Georgien hat den Krieg begonnen: http://news.bbc.co.uk/...

http://www.nytimes.com/...

http://www.faz.net/...

Georgien hat hoch gepokert und gehofft, man würde sich als Opfer verkaufen können und sich auf ein schnelles Eingreifen der Nato stützen, das gin voll in die Hose. Als mit Raketenwerfern und schwerer Artillerie in Zchinwali auf Wohnhäuser geschossen wurde, hat Georgien den Krieg begonnen. Die Osseten wollen seit 1920 unabhängig sein.

http://youtu.be/...
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27.05.2011 12:38 Uhr von Babelfisch
 
+4 | -1
 
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freiheitskampf des georgischen volkes: Der Freiheitskampf des georgischen Volkes hat eine jahrhundertelange Geschichte. Niemals fanden sich die Georgier mit einer Fremdherrschaft ab. Viel Kraft und Material wurde in diesem Kampf geopfert, doch er trug auch zur Bildung des nationalen Charakters der Menschen bei.

Am 18. Januar 1801 befahl der Zar von Rußland, Paul I., Kartli-Kachetien (=Ostgeorgien) seinem Reich anzugliedern. Auch Westgeorgien war für Rußland sehr wichtig, damit gewann Rußland Zugang zum Schwarzen Meer. Nachdem die russische Armee in Georgien einmarschierte und russische Strukturen eingeführt wurden, brachen in Georgien viele Aufstände gegen den Zarismus aus. In der Nationalen Befreiungsbewegung des 19. Jh. ist der Aufstand von 1832, die Verschwörung, am bedeutungsvollsten. 30 Jahre lang war die georgische Gesellschaft überzeugt, die Wiederherstellung der staatlichen Unabhängigkeit sei obligatorisch. Doch dieser Aufstand wurde verraten, und die Aufständischen wurden verhaftet.

Die Nationale Befreiungsbewegung in der zweiten Hälfte des 19. Jh. war die Fortsetzung des historischen Kampfes der georgischen Nation. Doch sie hatte ihren eigenen Grund und Charakter. Rußland hatte den Vertrag von Georgijewski grob verletzt und den ganzen georgischen Staat annektiert. In der Zeit, in der Georgien in Beziehung mit Rußland stand, hatte es seine Probleme nur teilweise lösen können. Die türkischen und iranischen Eindringlinge wurden zurückgeschlagen, doch die Unabhängigkeit des Staates war verloren. Die georgische Kultur wollte sich an Europa orientieren, aber der einzige Weg dahin führte über Rußland. Damit stand Georgien vor der Gefahr, seine eigene Kultur zu verlieren, denn Rußland wollte seine Kultur auch in Georgien verbreiten. Die nationale Befreiungsbewegung begann fast zeitgleich mit der Annektion. Sie fand ihren Ausdruck in Aufständen, so zum Beispiel im Jahr 1802 in Kacheti, 1804 in Mtiuleti im Gebirge, und 1812 wieder in Kacheti. 80 Jahre später, nach dem Tod Zar Alexander II., begann Rußland, die annektierten Völker zu unterdrücken und zu russifizieren. Die Veröffentlichung georgischer Zeitungen und Bücher wurde sehr stark zensiert und war fast unmöglich. In den Schulen war die georgische Sprache auch in den Pausen so gut wie verboten. Der Name “Georgien” wurde durch den Begriff “Gouvernement von Tbilissi und Kutaissi” ersetzt. Das Hauptziel der Nationalen Befreiungsbewegung Georgiens Ende des 19. und Anfang 20. Jh. war die Wiederherstellung des Nationalstaates. In dieser Zeit lag Rußland im Krieg mit der Türkei. So bot sich für Georgien eine günstige Gelegenheit, seine Freiheit wiederzuerlangen.

Am 26. Mai 1918 versammelte sich der Seim, ein Rat vergleichbar mit einem Parlament, zu seiner letzten Sitzung im damaligen Gelben Saal im Palast des Stadthalters in Tbilissi und verkündete die Freiheit des georgischen Staates. Am Abend bestätigte Noe Jordania, der erste Präsident Georgiens, nach einem kleinen Vorwort die Befreiung Georgiens. Damit wurde Georgien eine unabhängige demokratische Republik.

http://www.kaukasische-post.de/...
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27.05.2011 13:10 Uhr von Kabeltrommel
 
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H. Bischof, Friedrich Ebert Stiftung, 1995: Als Georgien im März 1990 seine Unabhängigkeit erklärte und Gamsahurdia den Kampf für die Anerkennung von Georgiens Austritt aus dem kommunistischen Imperium aufnahm, befand sich die Perestrojka Gorbatschows bereits auf dem Rückzug. Moskau ging dazu über, die an die Macht gekommenen nichtkommunistischen Regierungen in Georgien und Armenien zu destabilisieren. Dabei wurde die bewährte Taktik "teile und herrsche" angewandt. Auf den Konfrontationskurs Gamsahurdias reagierte Moskau mit der Manipulierung der Südosseten.
Moskau wandte abwechselnd je nach Interessenlage das Prinzip des Selbstbestimmungsrechts und das Prinzip der Integrität des Staatsterritoriums an. In Georgien unterstützte es den Separatismus, im Falle Tschetschenien beharrte es auf dem Prinzip der territorialen Integrität. Der damalige sowjetische Außenminister Eduard Schewardnadse widersetzte sich allen Versuchen Georgiens, auf der internationalen Ebene eine eigenständige Rolle einzunehmen. Noch im Frühjahr 1992 machten die USA die Anerkennung der georgischen Unabhängigkeit von Garantien für die Presse- und Religionsfreiheit sowie der Durchführung einer Bodenreform abhängig, obwohl Washington zu dieser Zeit schon längst zu allen anderen Nachfolgestaaten der Sowjetunion diplomatische Beziehungen aufgenommen hatte (SZ, 10.9.91 und 16.3.92).
Auch für Jelzins Russland blieb die Schlüsselfrage in den georgisch-russischen Beziehungen, wie lange sich Gamsahurdia an der Macht halten könne.

Nach der Machtübernahme Schewardnadses 1992 in Georgien trat keine Verbesserung in den russisch-georgischen Beziehungen ein. Strittige Fragen waren der Abzug der in Georgien stationierten Truppen des Transkaukasischen Militärbezirks, die georgischen Überfälle auf russische Militärdepots und das seismographische Labor des russischen Verteidigungsministeriums in Eschery (Abchasien) sowie die Überlassung der russischen Militärtechnik an Georgien.
Als der russische Verteidigungsminister Gratschow im März 1993 Adsharien und Abchasien besuchte, erklärte er, daß es die Aufgabe der russischen Soldaten sei, die Interessen Rußlands zu verteidigen (AFP, 2.3.1993). Gemeint waren damit vor allem der Zugang Russlands zum Schwarzen Meer und die damit verbundene Frage von Stützpunkten für die Schwarzmeerflotte. Moskau begann nunmehr verstärkt, auch die Abchasen zu manipulieren. Der Konflikt Georgiens mit Südossetien und Abchasien wandelte sich zu einem russisch-georgischen Konflikt um. Moskau unterstützte den Sezessionskrieg der Abchasen und mischte sich damit offen in die inneren Angelegenheiten Georgiens ein. Russland wurde zu einer der Konfliktseiten und übernahm zugleich die Rolle des Vermittlers. Am 8. Oktober 1993 unterzeichneten Russland und Georgien einen Vertrag über den Status der russischen Truppen in Abchasien. Danach überließ Georgien Russland den Luftwaffenstützpunkt bei Gudauta und gewährte Stützpunktrechte für die russische Schwarzmeerflotte im Hafen von Poti. Zu diesem Zeitpunkt hatte Georgien den Krieg in Abchasien bereits verloren. In Westgeorgien standen die Truppen Schewardnadses im Kampf gegen die Gamsahurdisten kurz vor ihrer endgültigen Niederlage. Mit russischer Hilfe gelang es schließlich Ende 1993, Schewardnadse an der Macht zu halten. Den Preis dafür zahlte Schewardnadse durch den Beitritt Georgiens zur GUS und die Stationierung russischer Truppen auf georgischem Territorium.

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