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Atomausstieg bis 2017 möglich, doch Bund hält angeblich Atomausstieg-Studie zurück

Laut Untersuchungen des Umweltbundesamtes (UBA) hält das deutsche Umweltministerium eine Studie unter Verschluss, die belegen soll, dass ein Atomausstieg bis 2017 problemlos möglich sei.

Der Umweltminister Norbert Röttgen von der CDU habe gesagt, dass das "Hintergrundpapier zur Umstrukturierung der Stromversorgung in Deutschland" nicht an die Öffentlichkeit gelangen solle.

Mittlerweile betrachtet der Bundesverband Erneuerbare Energien (BEE) die Umweltminister nicht mehr wie bisher als ihre Verbündeten gegen Einflussnahme aus der Industrie und von anderen Politikern.


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WebReporter: SirAnonymous
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Studie, Bund, Atomausstieg, Zurückhaltung, Bundesumweltminister
Quelle: diepresse.com

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26.05.2011 08:12 Uhr von borgworld2
 
+18 | -11
 
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Och Leute: es geht doch nicht darum ob es möglich ist, sondern wie es sinnvoll möglich ist.
Überstürzter Aktionismuss hat noch nie was gebracht.
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26.05.2011 09:11 Uhr von GLOTIS2006
 
+15 | -6
 
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@borgworld2 (woher der name? :-D ): Was ist denn für dich "sinnvoll"?

Der Ausstieg ist nicht sinnvoll, weil damit gedroht wird, die Preise würden steigen?

Nun, es sei dir eins gesagt: die steigen sowieso.
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26.05.2011 09:29 Uhr von neo1003
 
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26.05.2011 09:49 Uhr von MC_Kay
 
+7 | -5
 
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Atomausstieg IST sinnvoll! Logisch ist der Automausstieg (bez. Kernspaltung) immer sinnvoll!
Die Gründe sind vielfältig und garnicht komplett aufzulisten.
Um Kernkraftwerke wirklich "sicher" (sofern das überhaupt möglich ist) zu gestalten/bauen, würden die Kosten für die Planung, Bau, Wartung, etc. deutlich höher liegen, die der Kunde tragen müsste. Die Betreiber von Kernkraftwerken argumentieren (fast) immer die Notwendigkeit der Kernenergie durch die geringen Kosten. Was passiert wenn man zu wenig in Wartung, Erhalt, Zusatzkapazitäten, Ausbildung und Schulungen der Mitarbeiter, etc. investiert, konnte man bereits an Tschernobyl und Fukushima sehen. Die Folgen für die Natur und dem Menschen sind bis heute noch nicht vollständig geklärt.
Ob weitere Kraftwerke kurz vor einer ähnlichen Katastrophe gestanden haben wissen nur die Wenigsten.

BTT:
Dass sich der Mensch bislang noch nicht dazu durchgerungen hat großartige Innovationen zu etablieren oder erstmal probeweise zu betreiben, liegt an der "Bequemlichkeit", den Lobyisten, "hohen" Investitionskosten, Unerfahrenheit über die Technologie, etc,

Der Mensch muss einfach nur WOLLEN!
Reden kann jeder viel, nur wirklich handeln wollen nur die Wenigsten. Wenn wir es wirklich gewollt hätten, würden wir bestimmt schon auf dem Mars gewesen sein.....
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26.05.2011 09:55 Uhr von artefaktum
 
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@neo1003: "Ja natürlich steigen die Preise so wie so! Es geht aber darum ob es pro jahr ein paar cent sein sollen oder ein paar Euros! Wie kurzsichtig muss man eigentlich sein -.-"

Bei dir hat die Atom-Lobby-PR aber mächtig eingeschlagen. Wenn ein Versicherungsvertreter vor deiner Haustür steht, glaubst du dem wahrscheinlich auch jedes Wort.
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26.05.2011 10:18 Uhr von derSchmu2.0
 
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Die Zeit des Atomstroms als Brueckenloesung ist vorbei, was man natuerlich noch nicht von den Bestaenden in den Endlagern behaupten kann.
Das CDU und FDP, um objektiver zu sein, sag ich mal besser: Das die Regierenden Parteien immer mehr zu Marionetten der Industrie und Wirtschaft werden, ist leider kein Geheimnis mehr. Das man das aber so oeffentlich handhaben kann und die Bevoelkerung dennoch nichts unternimmt, sollte einem aber noch zu denken geben. Wie kann das sein, dass ein Umweltminister so komplett seine Inkompetenz (Minister fuer Umwelt) zur Schau stellt?
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26.05.2011 10:29 Uhr von cartmansan
 
+2 | -0
 
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"Mittlerweile betrachtet der Bundesverband Erneuerbare Energien (BEE) die Umweltminister nicht mehr wie bisher als ihre Verbündeten gegen Einflussnahme aus der Industrie und von anderen Politikern."

Bei aller Sympathie für erneuerbare Energien... aber ich finde es erschreckend wie selbstverständlich angenommen wird, Umweltminister müssten Lobbyarbeit für den BEE betreiben. Man sollte nicht vergessen, dass auch dahinter Unternehmen mit Milliardenumsatz stecken, die über gesetzliche Regelungen und staatliche Subventionen ordentliche Gewinne einfahren.
Mal ganz davon abgesehen geht verantwortliche Umweltpolitik weit über die Energiefrage hinaus, wie sich immer wieder zeigt, wenn sich lokale Umweltschützer gegen neue Windräder/Pumpspeicher etc. wehren.
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26.05.2011 10:33 Uhr von neo1003
 
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@artefaktum & @MC_Kay: "Bei dir hat die Atom-Lobby-PR aber mächtig eingeschlagen. Wenn ein Versicherungsvertreter vor deiner Haustür steht, glaubst du dem wahrscheinlich auch jedes Wort."

Es ist wohl eher umgekehrt DU glaubst jeden scheiss den die Grünen und CO erzählen... du warst sicher auch auf deren Seite als sie die Glühbirnen abgeschafft haben für diese lächerlichen Energiesparlampen bis dann plötzlich rauskam: "Mensch! Die Energiesparlampen zu entsorgen kostet 10mal soviel CO² wie eine normale Glühbirne erzeugt... hmmm son mist aber auch..."

Ich habe mich jahrelang mit dem Thema Atomkraft beschäftigt und das ergebnis ist EINDEUTIG! Man KANN ohne Atomstrom leben ohne Frage doch ist Atomstrom viel effizienter. Schaut nach Frankreich dort wird 80% des Stromes aus AKWs gewonnen! So müsste es auch bei uns sein. Es müsste lediglich dafür gesorgt werden das mehr geld von den Energiekonzernen in die "Endlager" und in die Versteuerung kommen.

Und bevor mir jetzt einer kommt mit "Ja und was ist wenn so eine Kernschmelze passiert???" "Es gab schon viele vorfälle in Deutschen AKWs!!!" Ja die gab es wobei diese von den Medien EXTREMST hochgespielt wurden! Eine Bekannte von mir arbeitet beispielsweise in einem der betroffenen Vattenfall AKWs und sie sagte mir das NICHTS von diesen Vorkommnissen überhaupt alle Mitarbeiter erreicht hat weil schlichtweg KEIN Notfall anstand!

Natürlich sind AKWs nicht zu 100% sicher! Aber was ist das schon? Bei der Argumentation muss man dann ja wohl auch Windparks udn Solaranlagen einstampfen weil sone Windkraft Turbine explodieren kann oder ein Feuer auf einer Solaranlage nicht gelöscht werden kann...

Man muss 600 Windkraft anlagen also 6 Windparks aufstellen um EIN AKW zu ersetzen... hmmm und du willst mir sagen das die Preise ohne AKWs NICHT um ein paar EUROS ansteigen wird? Tut mir leid aber das ist eine simple Mathematik Aufgabe und wenn du diese nicht lösen kannst lebst du in eine Grünen bunten Traumwelt wo alles ganz einfach und easy ist...
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26.05.2011 10:35 Uhr von spatenkind
 
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@ MC_Kay: der Mensch hat sich durchgerungen und es werden einige Alternativen erforscht. Zum Beispiel der Fusionsreaktor ITER in Frankreich. Eine tolle und hochinteressante Technik, die auf jedenfall die AKW´s ablösen wird, wenn es soweit ist. Aber bis dahin brauchen wir den Atomstrom.

Denn es gibt keine Alternativen als Brückenlösung. Windenergie wird immer hoch angepriesen, doch erstens schadet die Energie dem Netz mehr als dass sie nutzt, zweitens will ich keine von Windrädern zugepflasterte Landschaft haben und drittens verringern die die Lebensqualität ungemein.
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26.05.2011 11:14 Uhr von DrGonzo87
 
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@neo1003: Ein Atomkraftwerk liefert Strom für circa 40 Jahre, wenn man einen sicheren Betrieb vorraussetzt. Nach Abschaltung muss man es noch Jahre stehen lassen, da weiterhin Strahlen austreten können. Die Brennelemente liegen dann in ihren Endlagern, für die es immer noch keine Lösung gibt und strahlen Jahrtausende weiter, d.h. stellen eine immense Belastung für hunderte zukünftige Generationen dar. Wo ist das rentabel? Ich bezahle GERNE einige Euros pro Monat mehr wenn dafür endlich dieser Unsinn gestoppt wurde und ich weiß dass unsere Enkel sich "nur" noch mit den Endlagern rumschlagen müssen.
Die Argumentation der Energekonzerne ist dieses typische "nach uns die Sinnflut" - Gebaren, dass heutzutage viel zu häufig an den Tag gelegt wird. Das ist genau so wie wenn in Küstengegenden ganze Fischbestände weggefischt werden, obwohl man nur einige Jahre warten müsste , damit der Bestand sich erholt. Stattdessen wird alles leer gefischt, die Fischer haben nun entgültig keinen Job mehr aber Hauptsache, man hat JETZT noch etwas Kohle rausgeschlagen. Dieser ganze Unsinn muss so oder so beendet werden, aber besser früher als später.

[ nachträglich editiert von DrGonzo87 ]
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26.05.2011 11:14 Uhr von artefaktum
 
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@neo1003: "Ich habe mich jahrelang mit dem Thema Atomkraft beschäftigt und das ergebnis ist EINDEUTIG! "

Respekt! Selbst Fachleute sind da völlig unterschiedlicher Meinung.

[ nachträglich editiert von artefaktum ]
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26.05.2011 11:15 Uhr von John2k
 
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@neo1003: Du bist schon witzig. Dann schau doch mal auch die negativen Seiten in Frankreich Atomproduktion rein. Dort dürfen die Betreiber von Aufbereitungsanlagen die ABwässer einfach ins Meer leiten.
Wenn man um die Atomkraftwerke einen 30km Radius zieht(siehe Tschernobyl, Fukushima sollte demnächst wohl noch einen größeren Radius haben) und dort überall Windkraftanlagen bzw Solaranlagen aufbaut usw. Sollte schon einiges zusammenkommen. Lieber diese Teile, als viele Atomkraftwerke, die viel mehr Schaden anrichten können.
Ist dir eigentlich bewusst wie teuer es ist Atommüll zu entsorgen? Ich hab irgendwo mal gelesen, dass diese Summe in den nächsten Jahren im dreistelligen Milliardenbereich liegt.

Außerdem scheinen die Menschen langsam gar nicht mehr zu wissen, was Strom überhaupt ist, bzw. was man damit alles machen kann. Viele wären sicherlich überrascht, wie man ganz einfach viel davon sparen könnte. Auch würde mich überraschen wenn die Masse überhaupt weiß, wie viel elektrische Geräte verbrauchen, bzw. was 1kwh überhaupt ist.

[ nachträglich editiert von John2k ]
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26.05.2011 11:26 Uhr von neo1003
 
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@DrGonzo87 & @John2k: Erstmal zu DrGonzo87:
Natürlich ist das mit der Lagerung scheisse ich hab auch ncihts anderes behauptet durm habe ich (so wird der aufmerksame Leser festgestellt haben) das wort Endlager in Anführungszeichen gesetzt! Allerdings lösen sich diese Lager nach abschaffung der AKWs auch ncith in Luft auf! Also das Problem is bereits da! Ob wir damit nun weiter machen doer nicht spielt keine Rolle!

Nun zu John2k:
Öhm Abwasser von AKWs ins Meer leiten... öhm wo is denn da der negative Aspekt? Weißt du überhaupt wie ein AKW funktioniert? Bei uns hier wird das "Abwasser" auch in die Elbe geleitet es handelt sich ja schließlich nur um lauwarmes Kühlwasser.
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26.05.2011 11:28 Uhr von MC_Kay
 
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@neo1003 & spatenkind: Ich bin ein absoluter Energiesparlampengegner!
Habe mich desbezüglich schon häufiger in anderen News desbezüglich geäußert.
Was die Energiegewinnung angeht. Atomenergie scheint nach aussen hin "sauber" zu sein, nur gibt es nicht nur den Atommüll, für den es bislang noch kein einziges Endlager auf der Welt gibt, sondern auch die "Herstellung" der Brennelemente. Diese werden auf Kosten der Natur und der dort lebenden Menschen "hergestell" (gefördert). In Australien gibt es riesige Landstriche, die radio aktiv verstrahlt sind, nur weil sich in der Nähe eine Uranmine befindet. Ebenso wird in China, Russland, .... verfahren.

Was die Kernfusion angeht ist diese hochgradig interessant, nur ist diese auch (noch) nicht gänzlich ohne Atommüll. Schließlich wird der "Mantel" hochgradig verstrahlt und muss ausgetauscht werden. Was mit dem geschene soll, ist noch nicht geklärt.

Alternative Energiequellen.
Es gibt sooo verdammt viele alternative Energiequellen.
- Wasserkraft (Gezeiten, Flüsse, etc.)
- Windkraft
- Solarenergie (Photovoltaik, Photothermik, ...)
- Geothermie
- Biogas
...

Zwar hat jede Vor- und Nachteile, aber sie sind deutlich ungefährlicher als die Kernenergie!

Das Problem ist in meinen Augen nicht die Gewinnung, sondern unser Umgang mit der gewonnen Energie!
- In Gebäuden sind die Rollos heruntergelassen, nun wird es dunkel und man schaltet lieber das Licht ein, als das Rollo heraufzuziehen.
- Beleuchtung in vielen Bereichen an lassen, ohne das sie einer dort benötigt, weil dort keiner ist.
- Nur weil man keine Lust hat zu laufen nimmt man das Auto und fährt damit mal zum "Nachbarn" wenige 100m weiter.
- Im Winter die Heizung einschalten und wenn es dann zu warm ist die Klimaanlage zusätzlich einschalten um dann für Abkühlung zu sorgen.
- Elektrogeräte wie Computer, Fernseher, etc. grundlos laufenlassen, selbst wenn man garnicht davor sitzt und man sie garnicht braucht.

Ich weiß wie man Energie einsparen kann. Wir leben bei uns zu viert und haben einen Wasser- und Strom"verbrauch" EINER Person (in Relation zu den durchschnittswerten für Deutschland)!
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26.05.2011 11:31 Uhr von artefaktum
 
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@neo1003: "Allerdings lösen sich diese Lager nach abschaffung der AKWs auch ncith in Luft auf!"

Die Einbahnstraßenlogik fällt dir da aber schon auf? Da wir schon massiv Probleme mit Atommüll haben ist es dann ja auch egal, wenn es noch mehr Atommüll wird?

Ich hab ja eh schon 100.000 Euro Schulden, dann ist es auch egal wenn ich in Zukunft 200.000 Euro Schulden hab, die 100.000 Euro Schulden hab ich ja eh schon und lösen sich nicht in Luft auf. ;-)
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26.05.2011 11:50 Uhr von John2k
 
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@neo1003: Ließ den Kommentar von mir nochmal und vergleich ihn mit deiner Aussage. Ich sprach von Aufbereitungsanlagen. Allerdings gehört ja das Eine zum Anderen.

Wär ich der Betreiber, würde ich auch sagen, dass bloß Warmwasser aus meinem Kraftwerk läuft. Deswegen gibt es auch für alles Grenzwerte. Ob die Überwachung dieser auch wirklich glaubwürdig eingehalten wird, wissen bestimmt bloß wenige.
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26.05.2011 12:00 Uhr von derSchmu2.0
 
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lol@neo...echt hammer Argumente: "Also das Problem is bereits da! Ob wir damit nun weiter machen doer nicht spielt keine Rolle!"

Und ob das eine Rolle spielt, nur weil etwas schon beschissen laeuft, muss man das nicht noch steigern. Was wenn die Endlager immer voller werden und dabei die Verwaltung der Lagerbestaende immer weiter den Bach runtergeht. Dann vergisst man schon irgendwelche Faesser, Kontrollen etc. Auf einmal merkt man, dass das Grundwasser verstrahlt ist...aber egal, wenn das Problem schon mal da ist, faellts ja nich auf, wenn wir es noch problematischer machen.

"Bei uns hier wird das "Abwasser" auch in die Elbe geleitet es handelt sich ja schließlich nur um lauwarmes Kühlwasser."

Und wer garantiert mir dafuer, dass das auch immer so bleibt. Ein paar Dichtungen im Arsch, Kuehlkreislaeufe beschaedigt und schon ist das nicht mehr nur lauwarmes Kuehlwassser, was da die Elbe runterfliesst und sich dadurch schnellstmoeglich in der Umgebung verteilt...tolle Wurst.

Man bedenke, man kann die System checken und Stresstests unterziehen, wenn sie gescheit aufgesetzt sind, kann man sich diesbezueglich auch auf die gecheckten Systeme verlassen. Aber die groesste Schwachstelle in den Kraftwerken ist der Mensch. In Tschernobil war das so. In der Planung der Lagerung der Notaggregatoren in Fukushima auch und in deutschen Kraftwerken bei kleineren Stoerfaellen war es auch schon des oefteren der Fall, wo bei Wartungsarbeiten Mitarbeiter grob fahrlaessig gehandelt haben.
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26.05.2011 12:01 Uhr von neo1003
 
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@MC_Kay, @artefaktum, @John2k: @MC_Kay
- Wasserkraft (Gezeiten, Flüsse, etc.)
- Windkraft
- Solarenergie (Photovoltaik, Photothermik, ...)
- Geothermie
(Zu Biogas kann ich nix sagen)

Schöne kleine Liste nur sind ALLE ineffizent.

@artefaktum
Ja das verstehst du nicht weil du nicht Wirtschaftlich denkst aber sieh dir mal den Weltmarkt an oder einfacher unseren Bundeshaushalt es mag für dich stupide klingen aber so funktioniert das mit den Schulden tatsächlich du hast den besten vergleich aufgegriffen.

@John2k
Ja stimmt ich habe mich vertan tut mir Leid hab mich verlesen ;-)
Öhm alelrdings besitzt Deutschland keine Uran-Aufbereitungsanlagen wir kaufen nur ein und was in anderen Ländern legal ist können wir eben nicht beeinflussen so ist es eben.
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26.05.2011 12:01 Uhr von ArrowTiger
 
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@neo1003: -- "Ja natürlich steigen die Preise so wie so! Es geht aber darum ob es pro jahr ein paar cent sein sollen oder ein paar Euros!"

Ich stelle die dahinterliegende Annahme mal in Frage. Es ist ja nicht unbekannt, daß Stromerzeugung über AKWs die teuerste Form der Stromerzeugung ist. (Damals nur getoppt durch Solarstrom, aber inzwischen ist auch der m.W. günstiger.)

Nur so sieht man das auf der Abrechnung des Energieversorgers leider nicht, da ein Großteil der Kosten auf den Steuerzahler umgelastet wird: Zwischen- und Endlagerkosten, Versicherungen, Steuerbefreiungen, Subventionen, etc. pp. (Von den Umweltschäden durch den Uranabbau ganz zu schweigen.)

Rein volkswirtschaftlich betrachtet dürfte der Strom also tatsächlich günstiger für uns werden. Wäre mal eine interessante Rechnung, ALLE Kostenfaktoren in die Strompreisrechnung einzubeziehen.
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26.05.2011 12:03 Uhr von neo1003
 
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@derSchmu2.0: wow deine Argumentation ist echt 100mal besser "Es könnter immer irgendwo was mal kaputt sein und vergiftet werden"
Ja wenn mans so nimmt könnte ein Trecker der die Ernte einfährt auch öl verlieren das dann in deinem Salat landet, du vergiftest dich und bist sauer... ÄRGERLICH!

Unsere AKWs haben aber nunmal die strengsten Auflagen Weltweit mein Freund.
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26.05.2011 12:06 Uhr von neo1003
 
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@ArrowTiger: "Es ist ja nicht unbekannt, daß Stromerzeugung über AKWs die teuerste Form der Stromerzeugung ist."

In welchem Universum lebst du den?
Klar muss man viel mehr in ein AKW investieren aber die Gewinnausschüttung ist auch um ein 1000 faches höher als bei anderen Anlagen!
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26.05.2011 12:24 Uhr von wordbux
 
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26.05.2011 12:37 Uhr von derSchmu2.0
 
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@neo in der Tat ist sie mind 100mal besser, im wahrsten Sinne des Wortes.
Deine Fehlerbeispiele haben naemlich auf Mensch und Umwelt um einen wesentlich geringeren Faktor Auswirkungen im Bezug zur Effektivitaet von sofortigen- als auch lang anhaltenden Schaeden.

[ nachträglich editiert von derSchmu2.0 ]
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26.05.2011 12:46 Uhr von ArrowTiger
 
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@neo1003: -- "In welchem Universum lebst du den?"

Offenbar sind deine Kenntnisse doch nicht so ausgezeichnet. Daß Atomstrom die teuerste Form der Energiegewinnung ist, ist schon lange bekannt. Dabei spreche ich nicht nur von den anfänglichen Investitionskosten, sondern gerade auch von den laufenden Kosten.

Müssten die Stromkunden wirklich direkt die vollen Kosten der nuklearen Stromerzeugung zahlen (gar, wenn AKWs mal wie andere Erzeugungsformen anständig versichert wären), gäbe es vermutlich schon lange keine AKWs mehr...

Echt! So fanatisch, wie du AKWs verteidigst, kommst du mir wie ein Lobbyist daher. Willst du demnächst die böse Mär der tausende durch Windkraftanlagen erschlagenen Vögel kolportieren, wie es dieser verkappte Lobbyist gemacht hatte, der in zig Dörfern Interessengruppen gegen Windkraftanlagen aus dem Boden gestampft hatte? Mann, war das peinlich, als herauskam, daß der auf der Gehaltsliste der AKW-Betreiber stand... =8-D
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26.05.2011 12:53 Uhr von spatenkind
 
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@ MC_Kay: Ja es KANN vorkommen dass das Plasmabehältnis verstrahlt wird, allerdings in ganz geringen Mengen. Dies passiert wenn Teilchen aus dem gebündelten Plasmastrahl ausbrechen, sollte aber nicht passieren.
Die Verstrahlung ist aber nicht "Hochgradig" sondern eher leicht. Auch das verwendete radioaktive Material Tritium hat eine Halbwertszeit von 12,6 Jahren und somit ist die "Endlagerung" dieses Materials auch nicht so kritisch, zumal es ein Deuterium-Tritium Gemisch ist und das Tritium lediglich als "Anzünder" dient. Daher werden die strahlenden Abfälle auch in deutlich geringeren Mengen vorkommen.

Zu deinen grünen Alternativen:
- Wasserkraft: in Staumauern die vielleicht einzige wirklich effiziente regenerative Energiequelle, nur kann man nicht überall Flüsse stauen und die Landschaft mit Seen fluten. Gezeitenkraftwerke stören einmal die unterwasser Flora und Fauna, und wir haben an der Nordsee einen Tidenhub von 2 - 3 Metern was nicht gerade viel ist. In Flüssen so ein Kraftwerk zu installieren halte ich für völlig Abwegig.
- Windkraft: Habe ich ja schon genug zu gesagt. Schadet dem Netz wegen unterschiedlichen Sinus Spannungen und muss erstmal in eine "Netzfreundliche" Spannung umgewandelt werden. Zudem sind sie hässlich, schaden der Natur und den Menschen in der näheren Umgebung.
- Photovoltaik: ist zu teuer und wenig effizient, zumal in Deutschland jetzt nicht übermäßig viel die Sonne scheint.
- Photothermie: große Türme die durch Spiegel angestrahlt werden haben relativ oft ganz fiese Reflektionen, die die Menschen und Anwohner in der Umgebung stören. Ausserdem gilt das selbe mit der Sonne wie bei Photovoltaik.
- Geothermie: ist nicht überall Machbar.
- Biogas: stinkt und setzt auch CO2 frei. Zur Effektivität der Kraftwerke kann ich aber leider nichts sagen.
- Biomassekraftwerke: verbrennen Holz und Holzreste. Da beginnt das große Waldabholzen wieder.

ungefährlicher als ein Atomkraftwerk sind die Alternativen auch nur bedingt. Ein Biogaskraftwerk kann explodieren, durch Photovoltaik- oder Photothermieanlagen können Wald- und Flächenbrände entstehen, oder komm im Meer mal in ein solches Wasserkraftwerk, dann kannst du nur noch beten.
Klar ist die Kernkraft eine Energiequelle mit unglaublich zerstörrerischen Kraft (sieht man ja an der Atombombe) aber genau das macht sie auch so Effizient. Mir ist schon klar dass wir uns auch nach und nach von der Atomkraft lösen müssen, aber eben erst wenn es wirkliche Alternativen gibt und diese werden eben noch erforscht.
Wir dürfen jetzt aber auch nicht den Ausstieg überstürzen und genau das ist gerade das Problem. Die Grünen wollen unbedingt den Ausstieg und erzählen den Leuten einen vom Pferd und wie schön es doch wäre wenn wir in einer Welt voller regenerativen Energiequellen leben würden. Die Leute glauben ihnen und sind dann total geschockt, wenn die romantische Windmühle, die ihnen versprochen wurde, sich als industrielle Großanlage entpuppt. Pech nur dass es dann kein zurück mehr gibt.

Alle reden immer vom Energiesparen, gleichzeitig will Frau Ferkel aber 1 Mio Elektroautos auf deutschen Straßen. Wo soll denn die Energie noch her kommen? Das selbe gilt auch für die Grünen!

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