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Gedrucktes ist tot: Kiosks-Flops beim "Spiegel" und "Stern"

Das Zeitungssterben geht weiter: Der "Spiegel" hatte in letzter Zeit so viele Kiosk-Flops wie noch nie. Das berichtet das Medienportal "Meedia". Die Ausgabe 16 hatte eine so schlechte Abnahme wie keine andere Ausgabe seit IVW-Heftauflagenmessung Mitte der 1990er-Jahre.

Deutschlandweit wurden nur 280.072 Exemplare von der Ausgabe 16 verkauft. Damit wurde der letzte Minusrekord um 15.000 Stück unterschritten.

Deutlich abgestürzt ist auch der "Focus" mit seinem Heft 16: Nachdem es in der Vorwoche mit 155.703 Kiosk-Käufern noch einen Einzelverkaufserfolg gab, fiel das folgende Heft auf nur 98.776 Abnehmer und damit zum vierten Mal in diesem Jahr unter die 100.000er-Marke.


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WebReporter: SirAnonymous
Rubrik:   Entertainment
Schlagworte: Verkauf, Verlust, Stern, Spiegel, Abnahme
Quelle: meedia.de

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18 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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26.05.2011 07:52 Uhr von Wolfi4U
 
+34 | -0
 
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Lange Rede: kurzer Sinn: 16 ist die Zahl der Woche.
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26.05.2011 07:57 Uhr von Exilant33
 
+45 | -4
 
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ob es wirklich nur daran liegt weil es gedruckt ist?!^^
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26.05.2011 08:03 Uhr von Afkpu
 
+6 | -0
 
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Interessante Entwicklung: Mag sogar sein, dass Ipad Abos da etwas mit reinspielen... ich meine so viele haben dieses Gerät im Vergleich auch nicht und viel billiger ist eine elektronische Ausgabe auch nicht, allerdings steigt auch die Warezszene für solche Zeitschriften. Des Weiteren stellt man teilweise einen anstieg des Preises in den letzten Jahren fest der nicht in Relation zum Heftumfang und - inhalt zu setzen ist. Sowas verprellt die Leser schonmal. Der durchschnittliche Blödleser lässt sich allerdings im Umkehrschluss nicht von soetwas abschrecken. Wo Bild sich zwar in jeder Ausgabe mit Idiotie erneut übertrifft. Aber wer gelernt hat große Bunte Bilder mit wenig publizistischen Inhalt zu lieben liest auch den Beitrag "Killerkothaufen auf Deutschlands Gehwegen"...
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26.05.2011 08:03 Uhr von Stadtaffe_84
 
+18 | -13
 
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@Exilant33: denke schon das es daran liegt, wann hast du denn das Letzte mal eine Zeitung oder Zeitschrift gekauft?
Ich lese fast alles nur noch online, entweder am PC oder über das Handy.
Und zu Zeiten wo du alle Informationen kostenlos im Netz abrufen kannst, warum solltest du dann Geld für Gedrucktes ausgeben, das du nach dem Lesen dann nur dem Altpapier zuführst.
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26.05.2011 08:06 Uhr von Baron-Muenchhausen
 
+7 | -3
 
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Nicht nur Gedrucktes ist tot sondern auch Digitales - auch wenn es noch "angeklickt" wird - weils gratis ist... ;-)

Siehe ---> http://is.gd/...
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26.05.2011 08:08 Uhr von Exilant33
 
+8 | -2
 
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weil eine zeitschrift sein eigenen "charme" hat sag ich mal, jedenfalls für mich. eigentlich habe ich was anderes gemeint. ein faktor ist sicherlich, das die leute kein geld haben.
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26.05.2011 08:13 Uhr von mat123
 
+31 | -7
 
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sie sterben an ihrer politischen Korrektheit.
Einseitiger Journalismus als Sprachrohr der Obrigkeit.
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26.05.2011 08:24 Uhr von Hartz IV
 
+1 | -2
 
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ich habe Jahresabo der Focus gratis bekommen. Entsprechend ist die Qualität der Zeitschrift aber auch. Gedrucktes ist vielleicht tot, SPON und bild.de erfreuen sich aber sehr großer Popularität.

@Baron-Muenchhausen

der Artkiel ist Schwachsinn. Zum einen werden die in diesem Artikel für tot erklärte Massenmedien online sehr intensiv angeklickt, zum anderen bietet die deutsche Medienlandschaft, jenseits der Massenmedien, für jeden etwas. Man muss nicht unbedingt Spiegel und Stern lesen. In Deutschland haben sich - im Gegensatz zu USA - Blogs noch nicht als ernsthafte Informationsalternative durchgesetzt. Dort leiden die Großen wirklich unter Problemen. Mit Huffington Post ist z.B. eine reine Internetzeitschrift entstanden.

[ nachträglich editiert von Hartz IV ]
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26.05.2011 08:50 Uhr von gugge01
 
+4 | -0
 
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Der Fortschritt? Wohl eher nicht! Es durfte wohl eher so sein das selbst für tiefgläubige Systemdrohne bei diesen beiden „Qualitätsmedien“ die Ekelgrenze überschritten ist!
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26.05.2011 08:53 Uhr von Hartz IV
 
+2 | -3
 
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Judas II: früher war ich auch der Meinung, wozu Geld für eine Zeitschrift zahlen, wenn ich Infos auch kostenlos im Netz bekomme. Auch wenn ich keine Tageszeitungen mehr kaufe, Spiegel, Zeit und die Wirtschaftswoche sind für mich Pflicht.
Die Qualität der meisten Onlinemedien ist einfach schlecht, Huffington Post und einige andere Nachrichtenseiten ausgenommen. Tiefgründige Informationen bekommt man nur, wenn man dafür bezahlt. Die Reportagen auf SPON sind aus der Printausgabe übernommen. Den ganzen Rest bilden doch die DPA Tickermeldungen.
Wer SN und bild.de als primäre Infoquelle nutzt, tut mir einfach nur leid.
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26.05.2011 08:59 Uhr von Klassenfeind
 
+3 | -1
 
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Haben sich die "Macher": mal angesehen, wie teuer ihre Zeitschriften /Magazine sind ??

In dem Maße indem das Einkommen der Bevölkerung sinkt unabhängig davon ob es von der Regierung vorsiert wurde oder durch immer höhere Mieten und deren Warmkosten passiert, , wenn vom "Frei verfügbarem Einkommen" kaum noch was übrig bleibt, sinkt auch die Bereitschaft, teure Magazine zu kaufen.

Lohnerhöhungen werden zur Farce, wenn diese durch die hemmungslose Erhöhung der laufenden Kosten zu nichte gemacht werden..
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26.05.2011 09:04 Uhr von RainerKoeln
 
+1 | -1
 
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nunja: die zeitungen finanzieren sich primär über werbung, der verkaufspreis ist ein tropfen auf dem heißen stein.

selbst wenn die zeitungen schwarz bezogen werden, wird die werbung wahrgenommen und damit das werbeziel erreich.
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26.05.2011 09:26 Uhr von Aggronaut
 
+5 | -2
 
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wen wunderts? Nachrichten werden in Deutschland nur nach Popularität nach dem wie man es am besten ausschlachten kann ausgewählt, hinzu kommen nachrichten die ganz klar Wirtschafts Interessen verfolgen oder politisch motiviert sind. Auslandsnachrichten mit Revolutions Charakter gehen bei uns gänzlich unter. Umwelt Skandale werden von den medien runter gespielt widerum werden wir wenn es um infektionen geht mit informationen nur so zugebombt.

wer will denn solch ein rotz noch lesen? ich nicht!!!

schaue aus dem grund auch seid monaten nur noch bedingt tv/nachrichten ..alles was mit politik zu tun hat, kann man getrost vernachlässigen.
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26.05.2011 09:32 Uhr von Enny
 
+4 | -4
 
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klar: Warum was kaufen das es im Internet umsonst gibt.
Und warum sollte ich mir eine Zeitung kaufen in der das drin steht was bereits gestern passierte.
Das Internet ist das schnellste Medium. Das hab ich aber schon vor Jahren gesagt.
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26.05.2011 11:21 Uhr von Schwertträger
 
+1 | -2
 
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Stimmt, Enny, hast Du: Und ich hatte Dir damals schon gesagt, dass das nicht das einzige Kriterium ist, warum man sich eine Zeitung kauft.

Außerdem geht es hier nicht um Zeitungen, sondern um Magazine, also ausführlichere Stellungnahmen und Analysen zu Nachrichten, die man im Netz überwiegend nur in Kurzform bekommt.

Ich kaufe heute mit genau der gleichen Häufigkeit Spiegel oder Stern, Zeit, Frankfurter Allgemeine oder Welt, wie früher, nämlich eher selten. Aber wenn ich es tue, dann in Vorfreude darauf, sie irgendwo im Grünen, oder im Cafe oder im Wohnzimmer zu lesen, .... aber eben nicht am PC, weil ich vor dem sowieso schon verflixt viel zu tun habe und ggf. auch noch mal spiele.
Da ist man einfach froh, mal irgendetwas nicht Elektronisches benutzen zu können.

Aus genau dem Grund ersetzen ja auch Hörbücher nicht die gedruckten Exemplare.
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26.05.2011 12:19 Uhr von El_kritiko
 
+1 | -0
 
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Ich lese gerne den Spiegel: wegen den ausführlichen Berichten und nicht wegen den Neuigkeiten von gestern. Alleine die Artikelserie über die Folgen von Wikileaks war ihr Geld wert. Einige Artikel sind auch online verfügbar, die aktuellen aber nicht. Das dauert noch ein weilchen bis man diese umsonst nachlesen kann.

Man merkt deutlich den Unterschied zwischen selbst recherchierten Berichten und kopierten von der DPA und Co.
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26.05.2011 14:09 Uhr von Ausland
 
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@Herrensocke: naja huffingtonpost ist auch nicht so doll trotzdem immer noch meine Lieblingsnews seite ist aber für Leute, die die USA nicht mögen eher uninteressant.

Ich denke auch, dass Special Interest Titel nach wie vor eine Zukunft haben, auch Magazine, die Hintergrundinformationen liefern und einem Zusammenhänge aufzeigen, die man so nicht auf Google News findet- Alles was DPA News etwas umgeschrieben wiedergibt, wird kaum eine Chance haben...

Der Trend wird sich mit den "Pads" noch verstärken - sieht man ja gut was bei Amazon passiert, die mittlerweile mehr ebooks verkaufen als gedruckte Bücher -

die werden aber auch weiterhin eine Zukunft haben, ich meine wer nimmt schon sein IPAD mit an den Strand - obwohl ich bereits letztes Jahr einige Menschen am Stand mit dem Kindle gesehen habe....
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31.05.2011 08:43 Uhr von RUPI
 
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Zum großen Teil rühren die sinken Verkaufszahlen, und zwar zu recht, von der widerlichen Qualität, die uns tagtäglich von der "Systempresse" geliefert wird, her.

Der "Spiegel" z.B. zerrt doch nur noch von seinem Namen aus längst vergangenen Zeiten. Von der Qualität her, nähert sich der "Spiegel" immer weiter einem gewissen Schundblatt (mit den 4 Buchstaben, ihr wisst schon) an.

Von investigativen Journalismus ist weit und breit nichts mehr zu sehen. Alle blasen in dasselbe Horn und man bekommt immer öfter den Eindruck, dass die so genannte "freie Presse" allesamt ferngesteuert ist, nur noch die Meinung "gewisser Kreise" vertritt und sogar immer öfter "gehirnwaschende Tendenzen" aufweist.

Aus diesem Grund gibt niemand, der noch über halbwegs Verstand verfügt, auch nur einen einzigen Cent aus um diese "Zeitungen/Zeitschriften" zu kaufen. Ich kaufe schon seit Jahren nichts mehr, nicht weil ich nicht lese, sondern weil ich diesen manipulativen Dreck nicht mehr ertragen kann.

Ihr Niedergang ist selbst verschuldet und sie sollen ruhig allesamt untergehen! Das geschieht ihnen recht!

[ nachträglich editiert von RUPI ]

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