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Griechenland: EU-Kommissarin Marian Damanaki droht mit Euro-Austritt (Update)

EU-Kommissarin Maria Damanaki erklärt auf ihrer Webseite, dass es Pläne zum Ausstieg aus dem Euro gebe. Entweder man spare mit "großen Opfern, das Ergebnisse bringt(...), oder wir kehren zur Drachme zurück", hieß es von Damanaki. Sie müsse das so offen aussprechen, der europäische Kurs sei in Gefahr.

Die Regierung in Athen lehnt einen Ausstieg aufgrund der schwachen Drachme jedoch ab. Man könne dann zwar billiger importieren, die Schulden würden sich jedoch verdoppeln. Letztes Jahr bekam das Land Kredite in Höhe von 110 Milliarden Euro, weitere Pakete sind im Gespräch.

Derweil organisieren sich Tausende im Internet, die gegen die Sparpläne der Regierung protestieren (ShortNews berichtete). Sie besetzten wichtige Plätze, wie zum Beispiel den Syntagma-Platz am Parlament in Athen, vor dem gut 20.000 Menschen demonstrierten. "Diebe, Diebe", riefen sie bei den friedlichen Protesten.


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WebReporter: elpollodiablo
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Euro, Wirtschaft, EU, Griechenland, Schuldenkrise, Drachme
Quelle: www.spiegel.de

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13 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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26.05.2011 07:33 Uhr von SirAnonymous
 
+8 | -0
 
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26.05.2011 07:45 Uhr von borgworld2
 
+27 | -0
 
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Endlich mal: eine gute Nachricht.
Können sie das bitte machen bevor wir noch weiter X Milliarden wegschmeissen?
Danke!
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26.05.2011 07:47 Uhr von Baron-Muenchhausen
 
+8 | -0
 
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News ohnehin falsch wiedergegeben: Daminaki droht nicht, sondern warnt vor EU-Austritt.

Siehe Spiegel-Online ---> http://is.gd/...
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26.05.2011 07:48 Uhr von CoffeMaker
 
+14 | -0
 
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"Man könne dann zwar billiger importieren"

Fehlerhaft wieder gegeben worden, wenn der Wert der Währung fällt dann wirds teuro beim Import.
In der Quelle wirds richtig gesagt, das nur der Export sich verbessert.
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26.05.2011 07:48 Uhr von elpollodiablo
 
+2 | -0
 
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Hab den Titel auch so nicht geschrieben.
Das es Export heißen müsste ist allerdings wirklich richtig, sorry.

[ nachträglich editiert von elpollodiablo ]
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26.05.2011 07:59 Uhr von Baron-Muenchhausen
 
+5 | -1
 
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@CoffeMaker: Genau so ist es!

Die Mär von der "importen Inflation" ist in Wahrheit der Umstand, dass der Euro in Bezug auf die deutsche Wirtschaft unterbewertet ist.

John Taylor, Währungsspezialist von der FX-Concept sagte dazu letzten Herbst, der "deutsche" Euro sei mind. 1,80 DM wert (damals hatte der Euro einen Tiefpunkt!), der "Mittelmeer-Euro" allenfalls 80 Cent.

Logo, dass Produkte aus anderen Schwellenländern dann allmählich teurer werden, wenn der Außenwert der Währung künstlich niedrig gehalten wird.

Für die Deutschen kommt zusätzlich dazu, dass die Inflation innerhalb(!) des Währungsraumes diesmal erstmals(!) nicht auf wachsende Einkommen und Kaufkraftverbesserungen im eigenem Land, sondern eindeutig mit der Schuldenpolitik des Südens zu tun hat.

Übrigens auch die Ursache, warum die EZB derzeit nicht die Zinsen anhebt - damit die vielen öffentlichen und privaten Kreditnehmer (halb Spanien hat sich in den vergangenen Jahren mit Eigentum eingedeckt, meist finanziert mit Krediten ohne Zinsfestschreibungen) dieser Länder nicht aus den Schuhen kippen. Dies wird die Inflation bis Ende des Jahres in bislang unbekannte Sphären heben - ohne dass die hiesigen Bürger Lohnerhöhungen erhalten haben!

Im Gegenteil: Trichet mahnt die deutschen Gewerkschaftten etc... zur Lohnmäßigung - aufgrund massiver Kollateraleffekte bzgl. der Inflation in der herrschenden Schuldenkrise.

Tja, mit der Volksaktie "DM" hat der hiesige Bürger leider seinen gerechten Anteil an der Volkswirtschaft freiwillig abgegeben: An hiesige Exportunternehmen sowie an die Abnehmerländer.

[ nachträglich editiert von Baron-Muenchhausen ]
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26.05.2011 08:57 Uhr von Klecks13
 
+3 | -3
 
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@ Baron-Muenchhausen: "der "deutsche" Euro sei mind. 1,80 DM wert (damals hatte der Euro einen Tiefpunkt!), der "Mittelmeer-Euro" allenfalls 80 Cent."

Nette Zahlenspielerei. 1,80 DM sind auch nur 92 Cent. Ging wohl nach dem Motto "wie lasse ich die Mittelmeerländer nur halb so viel wert aussehen" ;-)
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26.05.2011 09:14 Uhr von GLOTIS2006
 
+4 | -1
 
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Mythen und Monster: Was bisher noch gar nicht gesagt wurde ist, dass die Drachme zwar erst massiv abwerten würde, aber durch den dadurch initiierten Exportanstieg läge die Drachme mittelfristig auf Aufwertungskurs.

Ich denke mittlerweile, dass das absichtlich totgeschwiegen wird, um die Abwertung als pöses pöses Monster darzustellen.
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26.05.2011 09:30 Uhr von shathh
 
+7 | -1
 
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Got a better idea: Einfach mal alle Staatsschulden aller Staaten nullen.

Das zahlt doch eh keiner mehr zurück.
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26.05.2011 09:57 Uhr von Sonny61
 
+0 | -1
 
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Bitte nicht drohen sondern tun!
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26.05.2011 10:09 Uhr von Baron-Muenchhausen
 
+3 | -0
 
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@Klecks13: Danke für den Hinweis.

Es muss natürlich 1,80 "Dollar" heißen.
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26.05.2011 12:20 Uhr von Rexmund
 
+1 | -0
 
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@alle: Wenn der Import teurer wird lohnt es sich wieder einige Produkte selber herzustellen. Dadurch mehr Arbeitsplätze! Dann kippt das wieder und dann kann man die Drache wieder abwerten lassen usw... mit dem Euro geht das nicht. Der Euro ist einfach nicht flexibel für einzelne Staaten
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30.05.2011 17:47 Uhr von Actraiser
 
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