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Vermögende Spanier, Italiener und Griechen bringen ihr Geld aus der Eurozone

Sehr reiche Spanier, Italiener und Griechen sind zur Zeit scheinbar damit beschäftigt, ihr Geld aus der Eurozone zu schaffen. Ein Ziel für die Superreichen ist Großbritannien.

Ein Makler für Immobilien berichtet, dass es ein gestiegenes Kaufinteresse von Spaniern, Italienern und Griechen gibt, Objekte in vornehmen Gegenden wie Mayfair und Belgravia zu erwerben. Eine Branchenkennerin sieht den Grund dafür in der Sicherheit des britischen Pfund.

50 Prozent aller europäischer Käufer von Luxusimmobilien mit einem Wert von mehr als 15 Millionen Pfund kommen aus den drei besagten Schuldenländern.


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WebReporter: Captain-Iglo
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Euro, Geld, Griechenland, Italiener, Zone, Spanier
Quelle: www.handelsblatt.com

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11 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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25.05.2011 15:55 Uhr von K.T.M.
 
+7 | -0
 
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"Eine Branchenkennerin sieht den Grund dafür in der Sicherheit des britischen Pfund. "

Welche Sicherheit? Das britische Pfund hat in den letzten 10 Jahren stetig an Wert gegenüber dem Euro verloren.
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25.05.2011 16:08 Uhr von ZzaiH
 
+1 | -0
 
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aber die: amis bzw. die amerikanischen ratingagenturen wetten nicht gegen den euro - daher ist das pfund nach dem dollar (den werden die amis mit allen(!) möglichen mitteln verteidigen) eine stabile währung
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25.05.2011 16:16 Uhr von berndboy
 
+11 | -1
 
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ratten: die ratten verlassen das sinkende schiff !!
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25.05.2011 16:33 Uhr von Pils28
 
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Mein aktueller Vermieter ist Grieche, der vorige: ebenfalls. Und beide hatten im Ausland Immobilien, um einfacher Steuern zu hinterziehen. Jedenfalls war die Miete bar und in Euro (wohne nicht im Euroland) zu bezahlen.
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25.05.2011 17:03 Uhr von Chuzpe87
 
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Ich seh den Euro und dann auch die EU schon fallen.
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25.05.2011 17:47 Uhr von Captain-Iglo
 
+2 | -4
 
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@Pils28: "Jedenfalls war die Miete bar und in Euro (wohne nicht im Euroland) zu bezahlen."

Das macht keinen Sinn, du wohnst nicht in der Euro-Zone und dein Mieter will Euros?
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25.05.2011 18:24 Uhr von David_blabla
 
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HAHAHAHA: Captain-Iglo *Own3d* Pils28
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25.05.2011 21:08 Uhr von limasierra
 
+0 | -1
 
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Die Zeit ist Reif, für ein bisschen Grausamkeit! wird ne harte zeit, wenn die finanzwelt aufgrund von oberflächlicher Politik zerberst, aber danach kanns nur besser werden; Wirtschaftliche Evolution, die Schlauen profitieren, die Dummen verhungern...
Wenns dann hart auf hart kommt, verliert jeder seine Skrupel und die Gesellschaft zerfällt in ihre Bestandteile.

Meine Frage an euch:
Kommt es eher zur Inflation oder zur Deflation?
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25.05.2011 21:59 Uhr von LLCoolJay
 
+1 | -0
 
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Captain-Iglo: doch. Macht Sinn. In CZ z.B. wird der Euro sehr sehr gerne gesehen.
Ist zumindest in den Grenzgebieten und in Prag quasi 2. Zahlungsmittel.
Überhaupt kein Problem dort in Geschäften, etc. in Euro zu bezahlen.

Ich nehme mal an in Polen und anderen Ländern die an die Euro-Länder angrenzen ist es ähnlich.

Dem Namen nach würde ich drauf tippen das Pils28 sogar in CZ wohnt ;)
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26.05.2011 08:32 Uhr von grandmasterchef
 
+1 | -0
 
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Tja, die Spirale dreht sich weiter die mit Geld können nu alles Günstig einkaufen und weiter Wert anhäufen. Während andere nicht mehr hinterkommen, wissen die garnich wohin mit ihren Zinsen. Da können Generationen völlig ohne Arbeit von leben. Mit den Zinsen vom Opa...
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26.05.2011 13:05 Uhr von medru
 
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lol... der Pfund als Fluchtwährung: das ist echt ein Treppenwitz.... man muss sich nur mal anschauen wie stark britische Banken und Fonds in den europäischen Krisenregionen involviert sind. Wenn Euro fällt bleibt vom britischen Finanzsektor nichts mehr übrig. Umgekehrt wäre sowohl für den Dollar, als auch den Euro das Ende Pfunds verkraftbar... die treten dann halt auch der Eurozone bei und Deutschland darf für sie mithaften... generell hat die EU theoretisch Steuerhebemacht und kann somit als Körperschaft selbst dann noch den Karren aus dem Dreck ziehen, indem sie eurobonds ausgibt, wenn Frankreich das neue Griechenland werden sollte... womit in den nächsten 80 Jahren nicht zu rechnen ist.

Man muss sich nur mal die Immobilienpreise in GB genauer anschauen und man sieht recht schnell, dass GB in diesem Bereich ähnlich wie Spanien, eine gewaltige Blase aufgebaut hat.... Wer britische Immobilen zur Sicherung seines Vermögens kauft, dem kann man nicht mehr helfen^^

Wenn ihr schon euer Geld in Sicherheit bringen wollt, dann fahrt es in die Schweiz, deren Banken investieren das Geld dann zwar wie bisher schon üblich wieder in griech. und span. Staatsanliehen aber zumindest auf dem Papier verzeichnet der Franken ggÜ dem Euro einen Wertzuwachs... dass der Schweizer Bankensektor freilich auch implodieren würde, wenn die Euroländer ihre Bonds (bzw. Währung, das Ergebnis ist das gleiche)entwerten, ist wohl jedem hier klar....

P.S. der Goldfraktion muss ich hier leider auch schlechte Nachrichten überbringen... im Ernstfall hilft euch das Gold auch nur begrenzt... sollte es nämlich im Verlauf einer Krise zu Währungsreformen kommen, sinkt das Interesse der Anleger an "sicheren" Anlageformen... schlagartig mit der Einführung der neuen Währung... sprich Gold ist im Krisenhoch am wertvollsten würde aber im Falle einer Währungsreform schlagartig an Wert verlieren... da sind dann sogar Immobilien bessere Anlageformen... die generieren nach einem solchen Einschnitt wenigstens weiterhin Mieteinnahmen... vorausgesetzt man war nicht so dämlich in der Entwertungsphase alle rauszuwerfen...

aber der Euro wird eh noch mindestens 80 Jahre alt... und wird dann vllt. von einer Weltwährung abgelöst... aber der Schritt zurück zu Nationalwährungen in einem Umfeld in dem es Finanzvehikel gibt, die über mehr Geld verfügen, als so mancher europ. Staat, wäre ökonomischer Selbstmord.

Mag sein, dass wir die nächsten 2 Jahre mit etwas höheren Inflationsraten kämpfen müssen, aber sowas hatten wir auch nach der deutschen Einheit.. (2-3%)

[ nachträglich editiert von medru ]

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