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Afghanistan: Deutscher Soldat stirbt bei Bombenanschlag

Eine deutsche Patrouille wurde in Nordafghanistan Opfer eines Bombenanschlags, bei dem ein deutscher Soldat getötet wurde. Ein weiterer deutscher Soldat, sowie ein afghanischer Übersetzer wurden bei dem Angriff verletzt. Sie wurden mit dem Hubschrauber in ein Feldlager in Kunduz gebracht.

Auch die Isaf-Schutztruppe bestätigt die Meldung vom Tod eines Soldaten bei einem Bombenanschlag. Der im NATO-Jargon "Improvised Explosive Devise" genannte Sprengsatz traf demnach den Transportpanzer gegen 11:00 Uhr Ortszeit auf einer Verbindungsstraße.

In dem Feldlager sind 1.500 Soldaten stationiert und neue Konzepte schienen zu funktionieren. Eigentlich war man nach der Rückeroberung der Region zuversichtlich einen ersten Erfolg erzielt zu haben. Gemeinsam mit den Amerikanern sollten dort Projekte für die Zivilbevölkerung beginnen.


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WebReporter: elpollodiablo
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Afghanistan, Anschlag, Soldat, Bundeswehr, Tötung
Quelle: www.spiegel.de

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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25.05.2011 12:25 Uhr von Kojote001
 
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Und wieder ist ein dt. Soldat einen Sinnlosen Tod gestorben. Wann kapieren unsere sog. Volksvertreter das wir in dieser Region nichts verloren haben.
1. diese Einsätze kosten Menschenleben, Soldaten die Familie haben kommen dort sinnloserweise ums Leben. Und den Familien wird im Endeffekt nicht geholfen.
2. Kostet dieser Auslandseinsatz den Steuerzahler ein ganzes Sümmchen Geld, was in Deutschland in besseres investiert werden kann.
Und 3. Muss der deutsche nicht immer nach der Pfeife der anderen tanzen.
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25.05.2011 21:40 Uhr von Kojote001
 
+4 | -1
 
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@ Schnauzbart
Entschuldige die Ausdrucksweise! ABER hat dir jemand ins Gehirn geschissen ?
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25.05.2011 22:45 Uhr von ElChefo
 
+2 | -1
 
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Kojote: Abgesehen von der Zustimmung zu deinem letzten Post...
...was hatten "die Anderen" in der Region verloren, die zu diesem Einsatz geführt hat?
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26.05.2011 19:14 Uhr von Kojote001
 
+0 | -0
 
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@ ElChefo: Schon klar. Aber hier geht es in erster Linie darum das mal wieder ein dt. Soldat sein leben lassen musste weil unsere Bundes-Angie denkt das die dt. Demokratie in Afghanistan verteidigt werden muss.
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27.05.2011 02:02 Uhr von ElChefo
 
+0 | -1
 
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Kojote: Sieh es doch mal pragmatisch:

Das deutsche Interesse besteht in seinen Bündnissen. Genauso, wie wir auf wirtschaftlicher Basis abhängig sind von ausländischen Märkten (immerhin unsere Haupteinnahmequelle für dessen Wettbewerbsfähigkeit wir kritisiert werden), sind wir aussenpolitisch in einem System von Partnerschaften verflochten, ohne die wir uns isolieren würden.
Solche Bündnisse können wir uns nur leisten, solange wir sie eben nicht unilateral betrachten, also nur so lange aufrechterhalten, wie sie direkt unsere Interessen vertreten. Der Bündnisgedanke muss für jeden Teilnehmer gelten. In diesem Fall war es halt die UN-Mandatierung im Rahmen der Terrorismusbekämpfung gegen Gruppen, die aus Afghanistan heraus Attentate auf einen Bündnispartner verübt haben. Würden wir da Abstriche machen, kannst du Gift drauf nehmen, das beim nächsten vergleichbaren Fall, wo es unmittelbar um unsere Interessen geht, die anderen sich ein Beispiel an unserem Verhalten nehmen werden - nämlich sich zurücknehmen.

...und abgesehen davon hat der Einsatz in Afghanistan deutlich mehr Facetten als die "Safari" einiger westlicher Jugendlicher gegen ein paar räudige Bauern.

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