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Design-Rechtsstreit: Samsung soll Apple seine zukünftigen Geräte zeigen

Im Rechtsstreit um das Design der mobilen Geräte von Samsung muss der koreanische Hersteller seinem Konkurrenten Apple einige Geräte zeigen, von denen einige noch nicht auf den Markt gekommen sind.

Apple wirft Samsung bei seinen Geräten Galaxy S2, Galaxy Tab 8.9, Galaxy Tab 10.1, Infuse 4G und Droid Charge die Verletzung von vielen Patenten vor.

Eine Richterin in Kalifornien ist der Meinung, dass Samsung mit seinen Produkten so viel Werbung macht, dass es für die Koreaner auch kein Problem sein dürfte, die Hardware zu zeigen.


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WebReporter: leerpe
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Apple, Werbung, Samsung, Design, Rechtsstreit
Quelle: winfuture.de

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13 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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25.05.2011 11:37 Uhr von ZzaiH
 
+9 | -1
 
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das ist ja nett: da bekommt also ein amerikanisches unternehmen von einer amerikanischen Richterin die erlaubnis die prototypen des Konkurrenten vor start anzugucken...
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25.05.2011 11:52 Uhr von artefaktum
 
+6 | -2
 
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"Eine Richterin in Kalifornien ist der Meinung, dass Samsung mit seinen Produkten so viel Werbung macht, dass es für die Koreaner auch kein Problem sein dürfte, die Hardware zu zeigen."

Wieso kann eine US-amerikanische Richterin darüber entscheiden, was ein Südkoreanisches Unternehmen zu tun und zu lassen hat?
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25.05.2011 12:10 Uhr von Venne766
 
+5 | -3
 
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Weil: es niederlassungen in den USA gibt und sollten die Artikel nicht vorgezeigt werden kann man auch die Einfuhr verbieten. Ist leider so. Traurig was diese extrem schlechte Obstfirma alles erreicht. Leute, fallt nicht drauf rein.
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25.05.2011 12:15 Uhr von artefaktum
 
+4 | -1
 
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@Venne766: Es geht hier um Geräte, die laut Quelle noch überhaupt nicht auf dem Markt sind. Weder in den USA noch sonstwo.

Wenn die USA beim Import an der Grenze irgendwelche Forderungen haben, kann ich das vielleicht noch nachvollziehen. Hier sollen aber während der Entwicklung in Südkorea schon eine Pflicht bestehen, die Geräte in den USA zur Ansicht bereitzustellen.

Man stelle sich das mal andersherum vor: Ein südkoreanisches Gericht will das US-amerikanische Unternehmen Apple zwingen, das Design ihrer Geräte schon während der Entwicklung in Südkorea vorzustellen(!).
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25.05.2011 12:30 Uhr von tobe2006
 
+4 | -1
 
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soso: warum darf ein amerikanisches gericht über eine firma entscheiden die ihren sitz in korea hat?

drecks apple mehr kann man eigentlich nich sagen!
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25.05.2011 15:23 Uhr von bimmelicous
 
+3 | -4
 
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unglaublich: Wie es hier dargestellt wird. Apple hat sich nicht über die Entwicklung zukünfiger Geräte beschwer sondern über das Design bestehender Geräte wie dem Galaxy S.

Und es geht auch nicht darum, dass Samsung jetzt Geräte in den USA vorstellen MUSS sondern Samsung muss (ausdrücklich vom Gericht gewünscht KEINE Ingeneure) Angestellten von Apple zutritt zur den Einrichtungen gewähren, in denen nun Geräte entwickelt werden. Um dies vorzubereiten hat Samsung 30 Tage Zeit.

Apple möchte seine Design schützen. Wieso wird es nun wieder Apple angelastet, wenn ein Gericht so urteilt.

Unglaublich, wie beschränkt hier manche Kommentare doch sind. Einfach mal die Augen aufmachen und nicht sofort loshaten, nur weil dort Apple steht.


Und noch was: Damals, als die Klage eingereicht wurde haben noch alle gebrüllt: SOOOOOOO ein quatsch, nix is da geklaut. Und nun entscheidet ein Gericht anders. Aber hey, da sind bestimmt Unsummen von Apple ans Gericht geflossen, anders kann man sich das ja nicht erklären. Hab ich nicht Recht?
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25.05.2011 15:35 Uhr von artefaktum
 
+2 | -1
 
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@bimmelicous: "Und es geht auch nicht darum, dass Samsung jetzt Geräte in den USA vorstellen MUSS sondern Samsung muss (ausdrücklich vom Gericht gewünscht KEINE Ingeneure) Angestellten von Apple zutritt zur den Einrichtungen gewähren, in denen nun Geräte entwickelt werden."

Was hat ein US-amerikanisches Gericht über ein südkoreanisches(!) Unternehmen auf südkoreanischem(!) Boden zu verfügen?

Willst du mal lachen? Stell dir so was mal andersherum vor:

Beispielsweise China verfügt, dass US-amerikanische Unternehmen ihre Entwicklungsabteilungen auf US-amerikanischem Boden für chinesische Beobachter öffnen müssen! Wahrscheinlich würde dir da dann aber auch nichts ungewöhnlich vorkommen, gelle? ;-)
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25.05.2011 15:43 Uhr von bimmelicous
 
+2 | -3
 
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@artefaktum: darum gehts doch gar nicht. Es geht hier doch wieder nur drum, dass Apple irgendwas erreicht hat was wieder total falsch und illegal und sonst was ist. Ist doch so.

Natürlich wundert es mich auch, dass ein US Gericht sowas entscheiden kann. Aber wenn man ein Global Player sein möchte, muss man sich eben auch an die Gesetzeslage des Landes halten, in dem man seine Ware vertreiben möchte. Das ist schon logisch.

Und ein anderes Beispiel: Deutschland hat diesen wunderschönen Transrapid gebaut. Dann kommt der Chinese und baut eine Kopie in Shanghai. Und die deutschen Ingenieure haben keine Chance ihre Patente und Geschmacksmuster zu verteidigen.

Entweder ich verkaufe meinen scheiss nur im eigenen Land und kopiere bei ausländischen Unternehmen oder ich kopieren nicht und verkaufe mein Zeug überall.
Denn anders herum wäre es auch scheisse. Da baust du was wunderschönes was die super gefällt und dann kommt der Österreicher her, baut dein Ding nach und verkauft es vor deiner Haustür. Würde dir das gefallen?
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25.05.2011 15:55 Uhr von artefaktum
 
+1 | -2
 
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@immelicous: "Es geht hier doch wieder nur drum, dass Apple irgendwas erreicht hat was wieder total falsch und illegal und sonst was ist."
Es ist völlig egal ob das Apple, Tesla, IBM, Samsung, Mercedes-Benz oder sonst ein Unternehmen ist.

"Aber wenn man ein Global Player sein möchte, muss man sich eben auch an die Gesetzeslage des Landes halten, in dem man seine Ware vertreiben möchte. Das ist schon logisch."

Nö. US-amerikanische Gerichte können keine Gesetze verfügen über Gebiete, die außerhalb ihres Rechtsgebiets liegen. Um mal zu meinem Beispiel zurückzukommen: Wie würdest du reagieren, wenn ein chinesisches Gericht einem deutschen Unternehmen auf deutschem Boden Anweisungen geben würde?

Im Grunde geht es hier um etwas ganz anderes: Ein südkoreanisches Unternehmen ist natürlich nicht an Urteile von US-Gerichten gebunden (und umgekehrt). Das weiß dieses US-Gericht und das weiß Südkorea. Im Kern ist das ganze ein Handelskrieg. Wenn die USA ihre Handelschranken beim Import zumachen wollen, dann machen sie das. Mit oder ohne solche albernen Urteile die eh für keinen bindend sind.
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25.05.2011 16:07 Uhr von bimmelicous
 
+3 | -2
 
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@artefaktum: Ich sehe die Empfehlung vom Gericht auch nicht als ein MUSS für Samsung an. Zumindest war es nicht so beschrieben und den Quellen in denen ich das heute gelesen habe.

Falls Samsung sich jedoch nicht daran hält bzw. dem Besuch Apples nicht zustimmt müssen sie halt mit Konsequenzen (innerhalb der USA) rechnen.

Des Weiteren halte ich das ganze eh für dämlich. Es geht ja wie gesagt nicht um zukünftige Geräte sondern um Kopien, die in der Vergangenheit gefertigt wurden. Entweder bekommt Samsung eine Strafe oder eben nicht. Was dieser Besuch bringen soll verstehe ich nicht

"Es ist völlig egal ob das Apple, Tesla, IBM, Samsung, Mercedes-Benz oder sonst ein Unternehmen ist."
Das ließt sich bei einige hier aber anders.
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25.05.2011 16:15 Uhr von artefaktum
 
+2 | -2
 
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@bimmelicous: "Falls Samsung sich jedoch nicht daran hält bzw. dem Besuch Apples nicht zustimmt müssen sie halt mit Konsequenzen (innerhalb der USA) rechnen."

Das hab ich ja auch geschrieben. Wenn die USA ihre Handelsgrenzen dichtmachen, dann machen sie das. Nur sollte man das deutlich damit auseinanderhalten, dass ein südkoreanisches Unternehmen in nichts in der Welt auch nur im geringsten an Urteile der US-amerikanischen Justiz gebunden ist. Das eine (die Willkür Importe zu verbieten) hat nichts aber auch gar nichts mit diesem Urteil zu tun.

"Es geht ja wie gesagt nicht um zukünftige Geräte sondern um Kopien, die in der Vergangenheit gefertigt wurden. Entweder bekommt Samsung eine Strafe oder eben nicht."

Jetzt fall doch bitte nicht auf die Rhetorik der US-Wirtschaft herein: Hier geht es nicht um irgendein edles Anliegen der US-Amerikaner Kopien zu bekämpfen, hier geht es wie gesagt um einen handfesten Handelskrieg, um Marktanteile im Milliardenhöhe. Profitinteressen verkaufen sich natürlich nicht so gut. Deswegen stellt man sich lieber als edlen Bekämpfer des Diebstahls geistigen Eigentums (oder besser: Geschmacksmustern) hin.

[ nachträglich editiert von artefaktum ]
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25.05.2011 16:42 Uhr von bimmelicous
 
+2 | -1
 
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@artefaktum: Dann stimmen wir uns ja größtenteils überein.

Jedoch würde ich es nicht als "edles Anliegen der US-Amerikaner Kopien zu bekämpfen" betiteln. Schlussendlich motzt doch jeder drüber, dass die Chinesen oder Asiaten alles nur kopieren. Und wo zieht man da die Grenze? Was Apples wirkliches Anliegen hinter der Klage ist, wissen wir alle nicht. ICH persönlich finde es aber gerechtfertigt und richtig, seine gestalterischen Ergüsse zu schützen. Vielleicht lieht das aber auch daran, dass ich beruflich kreativ tätig bin. Ich weiss es nicht. Manch einer mag aber auch einen "Schachzug" gegen Google darin sehen. Ich bin gespannt ob und wenn ja was da noch kommt.
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25.05.2011 16:51 Uhr von artefaktum
 
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@bimmelicous: "Schlussendlich motzt doch jeder drüber, dass die Chinesen oder Asiaten alles nur kopieren. Und wo zieht man da die Grenze?"

Es liegt mir auch fern, hier irgendjemanden heilig zu sprechen (auch die Asiaten nicht). Allerdings kann man Südkorea nun wirklich nicht unterstellen, sie seien technisch nicht innovativ und würden nur kopieren, dass stimmt schon seit langem nicht mehr (bei den Japaner war es übrigens Anfangs auch so, ist aber auch schon einige Jahrzehnte mehr her).

Solche Geschmacksmusterfragen sind natürlich höchst subjektiv. Und dass Tablett-PC´s nun mal "rechteckig", möglichst dünn sind und runde Ecken haben (eben damit sie sich nicht verkannten, wenn man sie in die Tasche steckt) liegt ja nun eigentlich nahe.

Man kann da wie gesagt drüber streiten, aber dass es hier zum größten Teil um irgendwelche Geschmacksmusterfragen geht, glaube ich persönlich nicht im geringsten.

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