25.05.11 09:54 Uhr
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Verlängertes Arbeitslosengeld könnte abgeschafft werden

Bundesagentur-Chef Jürgen Weise will die Abschaffung des verlängerten Arbeitslosengeldes für ältere Arbeitslose. In Bezug auf die zukünftige Lebensarbeitszeit und der erhöhte Bedarf an älteren Arbeitnehmern, wäre eine Rücknahme des verlängerten Arbeitslosengeldes für ältere Arbeitslose Menschen zweckmäßig.

Kernaussage dieser Forderung ist aber auch eine "Neujustierung" der Fördermaßnahmen, sodass Einsparungen nicht auf dem Rücken der Betroffenen ausgetragen werden. Deshalb müssten für diese Maßnahme auch genügend Arbeitsplätze zur Verfügung stehen.

Dazu kommt noch der Wegfall von weiteren Maßnahmen - u. a. auch der "Existenzgründerzuschuss". Diese Maßnahmen bringen Einsparungen von Milliarden Euro. Er betonte jedoch, dass dies nicht der Grund für die "Umstrukturierungen" sei.


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WebReporter: CommanderRitchie
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Arbeitsmarkt, Abschaffung, Kürzung, Arbeitslosengeld, Jürgen Weise
Quelle: www.morgenpost.de

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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25.05.2011 09:54 Uhr von CommanderRitchie
 
+16 | -1
 
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Sparen, kürzen, Druck ausüben - das ist alles, was unsere Regierung zustande bringt. Wo sind denn die ganzen Arbeitsplätze für die älteren Menschen?? - wo sind denn die "Fachkräfte-Mangel-Arbeitsplätze??
Da widerspricht sich der Herr Weise ja schon selbst - der Wegfall von Fördermaßnahmen und Erhöhung des Drucks aür Arbeitslose dient nur dem Zweck des Sparen in der Regierungsfinanzkasse - auch wenn mal wieder was anderes gesagt wird.
Zu hören bekommt man nur Forderungen - Lösungen leider nicht..
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25.05.2011 10:01 Uhr von usambara
 
+16 | -0
 
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Facharbeiter? am Beispiel Metall: Schlosser, Schweißer, Dreher- alles Facharbeiter die sich alle in der Zeitarbeit wieder finden...
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25.05.2011 10:15 Uhr von CoffeMaker
 
+15 | -4
 
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Wenn man Politiker und Beamten die Löhne um 20% kürze könnte man auch Milliarden sparen.
Aber man kürzt immer unten. Respekt Herr Weise.
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25.05.2011 10:43 Uhr von ArrowTiger
 
+12 | -2
 
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Unsere Politik wird immer asozialer: Es ist natürlich sehr geschickt von Jürgen Weise, gezielt bei Älteren Einsparungen vorzunehmen, da dort die Gefahr doch deutlich geringer ist, daß sie ihn am nächsten Laternenpfahl aufknüpfen, als wenn er jüngere dergestalt mit Existenznot bedrohte.

Ich finde solche Entscheidungen in einem Land, in dem es für Ältere traditionell schon schwer ist, Arbeit zu finden, extrem obszön und auch asozial - vor allem wenn Weise dazu noch das erhöhte gesetzliche Renteneinstiegsalter als Begründung mit anführt.

In Ländern, die beim Einstellungsalter nahezu keinen Unterschied machen (z.B. in den skandinavischen Ländern) mag so etwas nicht so dramatisch sein. Bei uns, mit unserem m.W. ohnehin europaweit höchsten gesetzlichen Renteneinstiegsalter, ist dies einfach nur verkappter und legalisierter Raub an Rentengeldern.

Fakt ist doch, daß bei uns in DE die Leute im Schnitt zwischen 62 und 63 Jahren in Rente gehen. Und das nicht zwingend deshalb, weil sie gerne noch bis 65 oder 67 arbeiten würden aber nicht dürfen. Diese indirekte Rentenkürzung durch die Hintertür ist politisch genau so beabsichtigt, das sollte man nie vergessen - vor allem nicht an der Wahlurne!

[ nachträglich editiert von ArrowTiger ]
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25.05.2011 14:17 Uhr von Noseman
 
+7 | -1
 
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@Suisse: Die meisten "Spitzenpolitiker" arbeiten längst für die Industrie. Ihr Politikergehalt ist nur ein Taschengeld.

Werd mal wach, was denkst Du denn???
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25.05.2011 18:57 Uhr von Noseman
 
+1 | -0
 
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Yepp: Damit wäre ich einverstanden. Das wäre echt gut so.
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25.05.2011 19:00 Uhr von brycer
 
+3 | -0
 
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@Noseman: Und genau das würde ich unseren Politikern von vornherein untersagen.
Nur wer nicht auch noch von der Industrie bezahlt wird der kann unabhängige Politik machen.
Bei uns ist aber jeder, egal welcher Partei, irgendwo in der Industrie mit eingeflochten. Von unabhängiger Politik kann bei uns also keine Rede sein.

("Wes Brot ich fress, des Lied ich sing")
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25.05.2011 20:15 Uhr von Marco Werner
 
+3 | -0
 
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@Suisse: Diese Methode klingt zumindest sinnvoll. Allerdings gleich in einer Kombination mit einem Beschäftigungsverbot in der Wirtschaft innerhalb einer gewissen Sperrfrist nach der Amtszeit,nur um ganz sicher zu gehen. Denn heutzutage wird nicht mehr mit schwarzen,gut gefüllten Lederkoffern bestochen,sondern mit lukrativen Jobs nach der Amtszeit. Siehe Clement und Schröder, die beide "zufällig" bei den Unternehmen arbeiten, die von deren letzten Amtshandlungen profitierten. Welchen Grund hätten Firmen, einen Ex-Politiker in ihren Vorstand zu rufen,wenn sie nicht durch dessen Arbeit im Amt irgendeinen Vorteil gehabt hätten ?

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