24.05.11 20:21 Uhr
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Griechische Gewerkschaften haben für Juni neue Streiks angekündigt

Wegen den neu angekündigten Sparplänen der Regierung, haben griechische Gewerkschaften angekündigt, im Juni erneut zu streiken. Ein Gewerkschaftssprecher erklärte, dass man mit diesen Aktionen erwirken möchte, dass diese neuen Beschlüsse zurückgezogen werden.

Der geplante 24-stündige Streik im Bereich der Öffentlichen Verwaltung soll wahrscheinlich am 21. Juli stattfinden. Es wird noch darüber verhandelt, ob auch in der privaten Wirtschaft gestreikt werden soll.

Bereits vor rund zwei Wochen gab es einen Generalstreik, bei dem etwa 20.000 Protestanten durch die Hauptstadt zogen. Griechenland ist in der Pflicht zu sparen, wegen der Hilfsleistungen der EU und des IWF.


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WebReporter: Captain-Iglo
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Europa, Griechenland, Hilfe, Streik, IWF, Juni
Quelle: www.dradio.de

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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24.05.2011 20:21 Uhr von Captain-Iglo
 
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Ich verstehe den Frust der Arbeiter (den der Beamten aber nicht), aber in so einer schweren Landeskrise, sollte man solidarisch mit der Regierung sein und die Sparpläne akzeptieren. Jeder Streik spitzt die kritische Finanzlage noch mehr an.

Vielleicht hätten die Gewerkschaften vor Jahren mal demonstrieren müssen, wo die Regierung das Geld aus dem Fenster geworfen hatte.

[ nachträglich editiert von Captain-Iglo ]
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24.05.2011 22:48 Uhr von Klassenfeind
 
+1 | -0
 
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Das dafür immer nur die "gemeine" Bevölkerung: sparen soll und muß, wird es in Griechenland noch ganz schön "scheppern"..

Komisch, die superreichen Griechen müssen keine Angst davor haben, jemals Steuern bezahlen zu müssen...

Ich sage nur , von Deutschland lernen..dann wird alles gut...

Deutschland hat ja nur 2.300.000000000 € Schulden...und verschiedene Bundesländer sind nur rein zufällig in einer Haushaltsnotlage..

Der berliner Finanzsenator hat bei einem Interviev gleich gesagt , um die Schulden abzubauen will man Personal im öffentlichen Dienst einsparen...also genauso wie in Griechenland....das ist so Typisch und immer der gleiche Fehler...lach..man spart zuerst immer bei denen, die am wenigsten kosten..an die Großverdiener im öffentlichen Dienst traut man sich einfach nicht ran..

[ nachträglich editiert von Klassenfeind ]
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29.05.2011 11:54 Uhr von Ich_denke_erst
 
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Die Gewerkschaften: sollten nicht streiken sondern Alternativen vorlegen. Dann würde gleich Ruhe herrschen. Ein weiteres Problem der Griechen sind die Gewerkschaften - die rufen zum Streik auf und alle machen mit. Da wird für jeden Mist gestreikt - und damit zum Teil riesen Unfug erstritten wie z.B. eine Prämie fürs Händewaschen oder eine Prämie wenn man pünktlich zur Arbeit kommt. Gewerkschaften müssen sein - aber wie das in Griechenland praktiziert wird gehört es rigoros zurückgefahren. Der Schaden der durch die Streiks entsteht wird wieder mal durch andere EU Länder bezahlt werden müssen. Wann macht jemand den Griechen klar dass es so nicht geht?

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