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Ergo sagt Belohnungsreise nach Monaco für seine Spitzenvertreter ab

Der Versicherungskonzern Ergo hat nach dem Skandal um die Vergnügungsreisen von Topvertretern nach Budapest gehandelt und einen geplanten Besuch von ihren Spitzenvertretern beim Formel-1-Rennen in Monaco gecancelt.

Diese Reise wollte die Ergo seinen Top-Vertreter als Belohnung schenken.

"Eine solche Reise passt aktuell nicht ins Umfeld", sagte Unternehmenssprecher Alexander Becker.


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WebReporter: mcbeer
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Reise, Versicherung, Absage, Monaco, Ergo
Quelle: www.finanznachrichten.de

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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24.05.2011 16:17 Uhr von CommanderRitchie
 
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Jajajaja - unsere Führungskräfte die müßen - von Profitgier durchzogen - bei Laune gehalten werden. Dem einfachen Vertreter zahlen die noch nicht einmal ein zum Leben geeignetes Fixum (feststehendes monatliches Gehalt), der Versicherte wird mit fiktiven prozentuallen (natürlich unrealistisch überhöhten) Ertragsprognossen auf die Sparverträge geködert - wieviel die aus den Verträgen an "Gewinnschöpfung " für sich selber rausziehen können - das wissen die jedoch ganz genau ..........
Wie das Geld der Versicherten überwiegend verwendet wird, scheint noch nicht bei jedem angekommen zu sein.
Da werden bei Jahreshauptversammelungen für die Top-Vertreter Fahrzeuge der gehobenen Mittelklasse verlost, Reisen verteilt, Bonis ausgezahlt, usw.
Und den Versicherten wird dann in den jährlichen per Post zugesandten Versicherungsüberblicken mitgeteilt, dass die bei Vertragsabschluß vordefinierten Zuwachsprognosen nicht erfüllt werden können - und das mit Ertragseinbußen gerechnet werden muß........

Fazit: Die ganze verlogene Versicherungsmischpocke kann mir gestohlen bleiben. Kann jedem nur raten, statt einer Lebensversicherung lieber ein Tagesgeldkonto, oder anderweitige vernünftige Sparverträge z. B. bei der Sparkasse abzuschließen - mit wenigen; aber realistischen prozentuallen, feststehenden Gewinnzuwächsen.
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24.05.2011 17:28 Uhr von ArrowTiger
 
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Beschwert sich ein Privatversicherter... *lach*: Würden die gesetzlichen Versicherungen solche Belohnungsreisen für ihre Top-Mitarbeiter machen, wäre das Geschrei der Versicherten über die Verschwendung von Beitragszahlungen aber (zu Recht) sehr groß!

Warum die Versicherten der Privaten hier vergleichsweise so still halten, ist wohl der stillen Akzeptanz geschuldet, daß "Private" so was eben dürfen. Begründung? Wissen sie wohl selber nicht... 8-D

War schon bei AWD-Maschmeyers Verschwendungsorgien so...
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25.05.2011 14:11 Uhr von ArrowTiger
 
+1 | -0
 
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Akte2011: Gestern kam in Akte2011 eine Doku, in der sich u.a. die ERGO-Versicherung weigerte, an die Geschädigten berechtigte Versicherungsleistungen nach fehlgeschlagenen OPs zu bezahlen. Die haben eben den längeren Atem bei Rechtsstreitigkeiten und nutzen dies schamlos aus.

Aber für Parties und Vergnügungsreisen ist genug Kohle da? Ich sag ja: wer sich auf private Versicherer einlässt...

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